AT74157B - Elektrische Sperrzelle mit an sich unbestimmter Stromrichtung, bestehend aus einem oder mehreren in Vakuumgefäßen erzeugten, durch Magnete beeinflußten Lichtbogen. - Google Patents
Elektrische Sperrzelle mit an sich unbestimmter Stromrichtung, bestehend aus einem oder mehreren in Vakuumgefäßen erzeugten, durch Magnete beeinflußten Lichtbogen.Info
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schobenen Spannung, z. B. des Netzes Ne, erregt, damit die Phase der Magnetfelder die richtige ist. Sind dann die Maxima der Felder von MI und M2 um 1800 zeitlich gegeneinander verschoben, dann sperrt die eine Zelle den Strom, wenn die andere ihn freigibt. Die Richtung, nach welcher im Hauptstromkreis der Strom fliesst, ob von der Batterie J ? in den Transformator D, oder vom Transformator D in die Batterie B, hängt davon ab, welche Spannung gerade überwiegt.
Es kommt nur darauf an, dass stets der Stromdurchgang in demjenigen Kreis freigegeben ist, in welchem sich die Gleichstrom- und Wechselstromspannung entgegenwirken, während der Stromdurchgang in dem Kreis, in welchem sie hintereinandergeschaltet sind, gespent ist. Die hier beschriebene Schaltung ist übrigens bei Gleichrichtern von Mehrphasenstrom mittels elektrolytischer Gleichrichterzellen bekannt.
Bei Mehrphasenstrom, z. B. Dreiphasenstrom, ist die Erregung der Blasmagneten von richtiger Spannung ohne weitere Hilfsmittel möglich, indem die Enden der Erregerwicklung der Magneten für Phase I an die Aussenleiter der Phasen II und III angelegt werden. Die Anordnung zur Umwandlung von Dreiphasenstrom in Gleichstrom, oder umgekehrt, an sich wäre folgende.
Die Batterie bzw. das Gleichstromnetz Ng wird gemäss Fig. 5 mit einem Pol an den neutralen Punkt einer an das Dreiphasennetz Nw angeschlossenen (gegebenenfalls sechsphasigen) Drosselspule D (oder der Sekundärwicklung eines Dreiphasentransformators) gelegt, während der andere Pol über Sperrzellen Spl bis Sp6 an die Aussenleiter des Dreiphasennetzes bzw. an die Enden von D angeschlossen ist. Die Blasmagnete wetden in der oben geschilderten Ait erregt, und stets wird diejenige Zeile für den Stromdurchgang freigegeben, in deren Stromkreis die Spannung der Batterie der Wechselstromspannung entgegengerichtet ist.
Die Anwendung der beschriebenen Einrichtung ist eine ausserordentlich vielseitige. Ausser der bereits erwähnten Anwendung zum wechselseitigen Arbeiten eines Gleichstrom-und Wechselstromnetzes aufeinander, kann die Umwandlung von Wechselstrom auch für andere Zwecke, z. B. chemische Zwecke, dienlich sein. Überall da, wo man sonst Wechselstrom-Gleichstromumformer verwendete, oder wo periodische Widerstandsänderungen eines elektrischen Stromkreises erzeugt werden sollen. wird man Sperrzellen der beschriebenen Art vorteilhaft, verwenden können.
Die Sperrzeile nach der Erfindung kann auch beispielsweise entsprechend Fig. l und 2 aus einer geschlossenen horizontalen Glasröhre gebildet sein. an deren beiden Enden je ein Quecksilber-
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je nach der augenblicklichen Spannungsrichtung an der Sperrzelle,. sie können auch von Zeit, zu Zeit. ihre Rolle vertauschen, aber da. die Anode erfahrungsgemäss mehr Quecksitber verdampft. als die Kathode, kann es nicht ausbleiben. dass das Niveau der einen Elektrode sich hebt, das andere sich senkt und dass schliesslich durch überlaufendes Quecksilber ein Kurzschluss im Apparat entsteht.
Es ist nun ein weiterer Gegenstand vorliegender Erfindung eine elektrische Sperrzelle mit
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odisch gesperrt. so dass während der halben Zeit einer vollen Periode des Erregerstromes die Sperr- zelle für den Strom ganz undurchlässig ist, während sie ihn für die andere Halbperiode für beide Stromrichtungen freigibt. Der Erfindungsgegenstand sei an Hand der Fig. 7 bis 9 näher erläutert.
In Fig. 7 bedeuten Si und S2 die beiden derart parallelgeschalteten Elemente, dass S1 den
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1914
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