AT73873B - Schutzvorrichtung gegen steile Spannungswellen. - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen steile Spannungswellen.

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  Schutzvorrichtung gegen steile Spannungswellen. 



   Um Maschinen oder Apparate gegen steile   8pannungswellen   zu schützen, verwendet man   zweckmässig   Drosselspulen und Kondensatoren in Verbindung mit Widerständen. Während die Drosselspulen für die ankommende steile Welle im Moment des   Auftrenens undurchdringlich   ist, ist die Kapazität im ersten Moment einem Kurzschluss für die steile Welle gleichzusetzen. 



  In beiden Einrichtungen tritt eine Reflexion der Welle ein, jedoch ist das Vorzeichen der von der Drosselspule reflektierten Welle entgegengesetzt dem Vorzeichen der von der Kapazität reflektierten Welle. Um keine Reflexion zu haben, muss man nun eine Kombination von Drossel- 
 EMI1.1 
 zur Leitung. In dieser Figur ist parallel zur Drosselspule   der Widerstand W1 und   in Reihe zur Kapazität der Widerstand W2 geschaltet und es sollen beide Widerstände dazu dienen, die Energie der Welle zu verzehren, damit sie von der zu schützenden Maschine, welche zwischen bund d geschaltet zu denken ist, auch wirklich ferngehalten wird.

   Der Vorgang ist nun folgender : Die von a ankommende Welle trifft zuerst auf Drosselspule D und den zu ihr parallelen Widerstand   Trl.   Da die Drosselspule zunächst undurchdringlich ist, geht die Welle ganz durch den Widerstand   W,   und verliert einen grossen Teil ihrer Energie. Darauf tritt sie teils in den die Kapazität und Wider-   stand 3 enthaltenden   Nebenschluss, teils aber fliesst sie-was nicht   erwünscht, ist-der zu   schützenden Maschine zu. Der Schutz ist also unvollkommen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun aber eine Schutzvorrichtung gegen steile   Spannungswellen, welche die   Energie der Welle restlos verzehrt, so dass nicht nur keine Reflexion. sondern auch kein Durchgang der Welle durch die Schutzvorrichtung stattfindet und dieselbe die zu schützende Maschine nicht erreichen kann. Dies wird gemäss Fig. 2 dadurch erreicht, dass der den zur Drosselspule parallelen Widerstand   1f1   enthaltende Stromkreis mit dem die Kapazität enthaltenden, im Nebenschluss zur Leitung liegenden Stromkreis durch einen   Serientransformator   induktiv   verkettet wird. Wählt,   man das Übersetzungsverhältnis am   Transformator == l,   dann muss 
 EMI1.2 
 
Schutz ist in diesem Falle vollkommen. 



  In Fig. 3 sind zwei der beschriebenen Einrichtungen zu einer nach beiden Richtungen schützenden Schutzvorrichtung kombiniert. In diesem Falle ist es gleichgiltig, ob die Welle von   a   oder b in die Schutzvorrichtung eintritt. Sie wird weder reflektiert noch durchgelassen und ihre 
 EMI1.3 
 
Kondensatoren auch einen einzigen benutzen, wenn man ihn zwischen die Leitung   cd   und die Verbindungsleitung der freien Enden der Widerstände   li'",   und 12'schaltet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schutzvorrichtung gegen steile Spannungswellen, bestehend aus der Kombination einer mit der Lt-itung in Reihe geschalteten Drosselspule und einem zu ihr parallelen Widerstand mit einer im Nebenschluss zur Leitung liegenden Kapazität und einem mit dieser in Reihe liegenden Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis des zur Drosselspule (D) parallel- ) liegenden Widerstandes (W1) mit dem Kapazität (C) und Widerstand (W2) enthaltenden Stromkreis induktiv verkettet ist, wobei diese Verkettung zweckmässig durch einen Serien- EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT73873D 1914-02-13 1915-02-11 Schutzvorrichtung gegen steile Spannungswellen. AT73873B (de)

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AT73873B true AT73873B (de) 1917-10-10

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