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Apparat zum Durcharbeiten von Kakao-, Schokoladen-und ähnlichen Massen.
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um einen Apparat, welcher zum Durcharbeiten von Kakao-, Schokolade-und ähnlichen Massen bestimmt ist.
Kalkao und Schokolade haben bekanntlich einen bestimmten Behandlungsgang durchzumachen, ehe sie sich aus dem Rohprodukt in das Fertigprodukt verwandeln. Einer der wichtigsten Teile dieses Fabrikationsganges ist das Durcharbeiten der Masse. Es ist eine der wesentlichsten Vor-
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vor sich geht. Je gründlicher dieses Bearbeiten durchgeführt wird, desto besser wird die Masse aufgeschlossen und desto vollkommener wird die Homogenität erreicht, welche gerade auf diesem Gebiete so wertvoll ist. Die Apparate, welche zu dem Durcharbeiten dienen, sind auf dem Prinzip konstruiert, dass die Masse in einen Behälter kommt, und dort durch Walz-und Rührwerke bearbeitet wird. Auch die Erfindung, welche den Gegenstand der vorliegenden Anmeldung bildet, baut sich auf diesem Prinzipe auf.
Sie bringt aber wesentliche Fortschritte gegen das Bekannte, und zwar sind diese Fortschritte in der Art des Walz- bzw. Rührwerkes begründet und in ver- schiedenen Ausbildungen des Grundprinzips.
In der Zeichnung sind mehrere beispielweise Ausführungsformen dargestellt, zugleich mit einigen Varianten in den Einzelheiten. Die Bedeutung der Figuren ist in der Beschreibung erläutert.
Zunächst werden diejenigen Teile beschrieben, welche allen Ausführungen gemeinsam sind. Hiezu gehört ein Bottich a von irgend welcher rundlicher Form. Er kann kreisrund sein. jedoch werden auch ovale Formen und dgl. vorbehalten. Im Bottich befindet sich ein Walz-und
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dieser Arme sitzt in einem Planetengetriebe. Die Konstruktion ist bekannt, deshalb wird das Getriebe zwar dargestellt, aber nicht erst beschrieben. Die Airne sind starr an je einen der Planetenkörper angeschlossen. Jeder Arm trägt am Unterende den Arheitskörper. Gemäss Fig. l ist es so gehalten, dass jeder dieser Körper aus zwei Walzen f besteht, die drehbar auf einer Quer-
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wegung.
Das Kreisen der Walzen unter gleichzeitigem Fortwandern bringt einen Effekt hervor, der sich zutreffend mit Quirlen bezeichnen lässt. Die Masse wird fortwährend durcheinander gequirlt und schon dadurch sehr lebhaft gemischt. Die Masse wird durch die Walzenwirkung
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reiben ohne Abwechslung mit Drehen.
Die beschriebene Ausführungsform (Fig. 1) zeigt, dass der Bottichboden schlüsselförmig gestattet ist und die Walzen haben die Form eines Zylinders, der etwas ballig gehalten ist ; mit
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Fig. 2 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der vorstehenden Beschreibung, nur ist der Bottichboden nicht schüsselförmig, sondern vollstöndig eben. Demgemäss sind die Walzen regulär zylindrisch gehalten und ist also auch hier die Übereinstimmung der Profile gewahrt.
Die Fig. 3 stellt eine dritte Variation dar. Hier ist der Unterschied zu verzeichnen, dass der Bottichboden nach oben (statt wie laut Fig. 1 nach unten) aufgewölbt ist. In Übereinstimmung
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Walze jeweils vorliegende Quantum ist also wesentlich kleiner, die Walze kann es vollständig fassen und auf eine relativ lange Strecke mitnehmen. Ausserdem wirkt die Walze auf die weitere Umgehung. Sonst wurde nur eine Welle gegen den Rand hochgeschoben, und lief dann wieder herunter. Jetzt dagegen treibt jeder Walzenhub die Masse einerseits um die Peripherie herum und andererseits über den Wölbungsscheitel herüber. Die Masse ist also viel lebhafter und all- gplllt. iner in Bewegung wie sonst.
Nun folgen Variationen, welche darin bestehen, dass nicht Walzen, sondern sogenannte .. Schuhe "verwendet werden. Es wird im voraus bemerkt, dass diese Schuhe sowohlin die allgemeine Anordnung gemäss Ausführung nach Fig. 1 als nach Fig. 2 oder Fig. 3 eingefügt werden können.
Die Schuhe sind schwere eiserne Körper von balkenartiger Form, die verschiedene Querschnitte erhalten können. In Fig. 4 ist eine Ausführung dieses Schuhes gezeigt, wo derselbe gleich einem halbgeteilten Zylinder geformt ist. Der Querschnitt kann aber auch dreieckig sein, eventuell mit gerundeten Kanten, ebenso viereckig oder wie es sonst irgendwie beliebt. Er sitzt an vier
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überlassen. Bei allen Ausführungen wird vorbehalten, dass der Schuh entweder ein Ganzes büden oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein kann, einerlei aus wievielen. Nur muss natürlich jeder Teil mindestens einen der Bolzen für sich haben. In Fig. 6 endlich ist eine Anordnung gezeigt, welche darin besteht. dass die Schiene oder
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das Arbeiten vorteilhaft ist.
Diese Anordnung kann für jedwede "Walzen"- oder "Schuh"konstruktionbenutztwerden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Apparat zum Aufschliessen von Kakao- und Schokolademassen und dgl., dadurch geknu- zeichnet, dass die Arbeitskörper gleichzeitig im Bottich umlaufen und um eine Sonderachse kreisen,
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