AT73742B - Verfahren zur Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung von Wollstoffen. - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung von Wollstoffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung von Wollstoffen. Zur Bestimmung der Güte und Festigkeit der Tuche wurde bisher das Dyaumometer benutzt, indem auf diesem die Festigkeit und Dehnbarkeit der Stoffe gemessen wird. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die so gewonnenen Zahlen in den allermeisten Fällen einen zutreffenden Massstab für die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung der Tuche nicht ergeben und konnte die Güte der Tuche bisher nur durch lang andauernde Tragversuche bestimmt werden, wie dies auch allgemein bei den Militärverwaltungen geübt wird. Wohl wurden Versuche gemacht, um durch Schaben oder Scheuern der Tuche einen besseren Massstab für die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung zu erreichen, aber die so erhaltenen Zahlen waren so ungenau und unrichtig, dass daraus eine Schlussfolgerung nicht EMI1.1 Färber-Zeitung 1911, S. 118) wies auch berechtigt darauf hin, dass die Bestimmung in dieser Weise nicht möglich ist. Es wurde nun gefunden, dass ein vorzüglicher Massstab für die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung der Tuche zu erhalten ist, wenn die zu prüfenden bzw. zn vergleichenden Stoffe so vorbehandelt werden, dass sie im Innern und an der Oberfläche eine völlige Gleichmässigkeit erlangen und dann erst auf einer Schab-, Scheuer-oder sonstigen Reib- oder Schlagmaschine geprüft werden. Die Erlangung der Gleichmässigkeit und der gleichmässigen Obernäche der Tuche wird in einer besonderen Ausführung durch folgende Mittel erreicht : a) Die Tuchmuster werden erst mit Flüssigkeit stark befeuchtet, dann getrocknet und gleichmässig gepresst. b) Die Tnchmuster werden mit Wasser allein oder mit Wasser, welchem geringe Zusätze von Alkalien, Säuren. Uiyzerin, Sutfoleaten oder ähnlichen ganz schwach wirkenden Substanzen beigefügt werden, gekocht, dann getrocknet und eventuell gepresst. c) Die Tuchmuster werden mit alkoholischen, ätherischen Flüssigkeiten oder Kohlenwasserstoffen behandelt und dann getrocknet. d) Die Tuchmuster werden mittels mechaniscllel Alittel gleichmäbig aufgerauht und sodann gepresst. Die Behandlung kann je nach Bedarf abgeändert oder die eine mit der anderen kombiniert werden. Sehr gute Resultate erzielt man beispielsweise, wenn die Tuche erst eine Stunde mit Alkohol vorbehandelt, dann eine halbe Stunde bei 80 bis 900 C in Wasser behandelt und nach dem Trocknen und gleichmässigen Pressen auf einer Schabmaschine geprüft werden. Die so erzielten Werte stÎmI1Jpn mit den beim praktischen Gebrauch gewonnenen Erfahrungen im wesentlichen überein, während die unbehandelten Tuche so weit auseinander liegende und zum Teil auffällig niedrige Werte ergeben, wie sie bei so gleichartigen Tuchen nicht möglich sind und auch beim Gebrauch nicht beobachtet wurden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu prüfenden Stoffproben zuerst mittels Flüssigkeiten oder mittels mechanischer Mittel so vorbehandelt werden, dass sie im Innern und an der Oberfläche eine völlige Gleichmässigkeit erlangen und in diesem Zustand den Reissversuchen auf einer Reib-, Scheuer-oder Schlagmaschine ausgesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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