AT73713B - Vorrichtung zur Verhütung von Tropfenauswurf aus dem Ausströmungsrohr von Luftbefeuchtungsanlagen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung von Tropfenauswurf aus dem Ausströmungsrohr von Luftbefeuchtungsanlagen.

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AT73713B
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Jakob Rukstuhl
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Jakob Rukstuhl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verhütung von Tropfenauswurf aus dem Ausstromungsrohr von   Luftbefeuchtungsanlagen.   



   Die Erfindung hat den Zweck, den Tropfenauswurf an dem zum axialen Austritt der angefeuchteten Luft dienenden Rohr von solchen   L uftbefeuchtungsanlagen,   die mit grosser   Luftaustrittsgeschwindigkeit   arbeiten, tunlichst zu verhüten. An den Wandungen des Rohres finden erfahrungsgemäss bei der infolge der grossen Luftgeschwindigkeit stattfindenden Luftreibung starke Wasserabscheidungen statt, die von dem Luftstrom gegen die   Mündungsstelle   getrieben werden und an deren Kanten sich zu Tropfen umformen, um schliesslich, nachdem sie genügend schwer geworden sind, in den Luftraum geschleudert zu werden.

   Es ist nun zwar schon vorgeschlagen worden, bei solchen Luftbefeuchtungsrohren die Ausstrümöffnung mit einem Innenbesatz aus saugfähigem Stoff zu versehen, und zwar hat man dort insbesondere eine Einrichtung im Auge gehabt, bei welcher der Luftstrom beim Übergang in die seitliche Ausströmöffnung des Rohres an der Stosskante gegen einen Filzbesatz anprall. Ist bei einer derartigen Einrichtung einmal der Filzbesatz mit Feuchtigkeit gesättigt, so wird, da der Luftstrom stets in annähernd senkrechter Richtung gegen ihn prallt, die Flüssigkeit von dem Filz abgespritzt werden, und ein Tropfenauswurf aus dem Rohr ist unvermeidlich. Zweierlei Grunde mögen hiefür massgebend sein : Erstens der Umstand, dass die Tropfenbildung und der Tropfenfang sich zu 
 EMI1.1 
 austretenden Luftstromes gegen den   saugfähigen   Besatz. 



     Nach dor vorliegenden   Erfindung soll nun der Tropfenauswurf bei Ausströmungrohren von Luftbefeuchtungsanlagen dadurch beseitigt werden, dass die Tropfenbildung und der Tropfenfang an verschiedenen Stellen des Rohres herbeigeführt und der austretende Luftstrom in annähernd axialer Richtung, also nicht in senkrechtem Anprall gegen den   Fropfenfangbesatz,   sondern aber diesen hinwegstreichend fortgeleitet wird.

   Zu diesem Zwecke Ist der saugfähige, mit dicht nebeneinanderstehenden Fasern und Borsten versehene Tropfenfangbesatz längs der inneren Rohrwand zwischen der zum Austritt der Luft dienenden Rohr- 
 EMI1.2 
 der Luft   fortgeführten   Wassertropfen bei   ihrem Hinweggang Über   die aufrechtstehenden Faserstacheln des Besatzes zurückgehalten, bevor sie an der Austrittsöffnung kommen können, so dass die Luft von Tropfen befreit, aber auch ohne an Feuchtigkeit übermässig zu verlieren, das Rohr verlässt. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Die in irgendwelcher Weise mit Feuchtigkeit geschwängerte Luft, die mit grosser Geschwindigkeit im   Lnftausströmungsrohr   a in der Richtung des Pfeiles x nach der Austritts- öffnung   b strömt,   wird zwischen den kurz vor letzteres in das Rohr a eingebauten, schräg gestellten Leitflächen c hindurchgetrieben und durch diese gegen ein im Unterteil des Rohres a längs dessen Wandung zwischen den Leitflächen c und der   Ausströmöffnung   b angeordnetes   Kokosmattengewebe   d geleitet, über das sie der Länge nach hinwegstreicht, so dass die aufwärtsgerichteten, dicht nebeneinanderstehenden, feinen Faserstacheln des Gewebebesatzes d die   mitgefuhrten,   nach unten strebende Wassertropfen   zurückhalten,

     

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 ohne dass ein Aufspritzen oder ein Mitreissen von Tropfen, durch die das Gewebe und das Rohr verlassende Luft zu befürchten ist. Der unteren Wandung des Rohres a wird ein 
 EMI2.1 
 und unter dem Gewebebesatz d sammelnde Wasser, der Luftströmung entgegen, im Rohr a abfliessen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 befeuchtungsanlagen, wobei zum Fangen der Wassertropfen beim Austritt ein Besatz aus sangfähigem Stoff benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der saugfähige, mit dicht nebeneinanderstehenden Fasern oder Borsten versehene Tropfenfangbesatz (d) längs der inneren Rohrwand zwischen schräg gegen den Luftstrom in das Rohr eingebauten Leitflächen (c) und der Austrittsöffnung (b) angeordnet ist, so dass der Luftstrom zunächst über die Leitflächen (c), wo die Tropfenbildung erfolgt und dann der Länge nach über den Tropfenfangbesatz (d) hinweg zur Austrittsöffnung (b) streicht. EMI2.3
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