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Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe von Motorfahrzeugen oder dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung bzw. Abschaltung von Wechselgetrieben für Automobile, Motorboote oder dgl. nach Patent Nr. 63405, also besonders bei Verwendung des Wechselgetriebetypus, bei welchem die Welle eines in eine Reihe
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achse verschiebbaren Bock oder Träger rotierbar gelagert ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die wagerechte Schaltwelle in den Seitenwänden eines das Wechselgetriebe umschliessenden Gehäuses drehbar und iaugs der Drehachse verschiebbar gelagert ist, so dass die Betätigung des erwähnten Lagerbockes durch möglichst einfache Mittel erfolgen kann.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und
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heitfn im Schnitt nach den Linien A-A bzw. B-B bzw. C-C der Fig. l, Fig. 5 eine zweite Ausfilhrungsform im Querschnitt, Fig. 6 im Querschnitt eine dritte Form. Fig. 7, 8
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lange Nabe b hat, die auf eine im Gehäuse 6 fest angebrachte Führungswelle c geschoben ist. Die rechte und linke Seitenwand des Gehäuses 6 hat je ein Loch 32, 42 (Fig. 1) bzw. 7, 8 (Fig. 5 und 6) für die dreh-und schiebbare Schaltwelle d, die mittels des Hebels j durch den Chauffeur betätigt werden kann.
Zur Betätigung des Bockes a besitzt die Schaltwelle d zwei Arme < "und i (Fig. 1, 5, 7, 9). Der Arm e greift mit seinem unteren, eventuell eine Rolle f tragenden Ende zwischen zwei Flanschen h der Nabe b und dreht sich mit der Schaltwelle d, so dass er das Verschieben des Bockes a bewirkt. In einer Nabe f des Armes e sind z. B. mittels Niete 28, Keile 27 befestigt, die in Längsnuten der Welle d gleiten, wenn diese längsverschoben wird, indem ein in der Wand des Rohres 32 eingeschraubte Zapfen 26, der in eine Quernut 25 der Nabe f greift, ein Mitnehmen des Armes e beim Verschieben der
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Der Arm i (Fig 1), der sowohl das Drehen wie das Verschieben der Welle d mitmacht, hat eine Zahnreihe zu die in einen auf der Nabe b festgekeilten Zahnsektor q greift, so dass der Bock a um die feste Welle c gedreht wird, wenn die Schaltwelle d verschoben wird. Das Befestigen des Armes ! auf der Welle d kann in beliebiger Weise erfolgen,
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mittels Schrauben festgeklemmt wird.
Nach den Fig. 1 und 5 hat das Ende der Welle d einen kleineren Durchmesser zur Bildung eines Ansatzes 21, gegen welchen die Nabe u durch eine auf die Welle ge-
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den Keil 23 und die Nut gesichert werden kann.
Das eine Lager der Schaltwelle (Fig. 1) besteht aus vier Rollen 30, die in einer in das Rohr 32 eingeschraubten Hülse 31 gelagert sind. Das andere Lager besteht aus
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am Ende des anderen'Rohres 42 derart beweglich eingepasst ist, dass sie ihre Lage selbst tätig nach der Richtung der Welle d anpasst, so dass ein Stecken oder Festklemmen der Welle d unmöglich ist.
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strichelte Linien angedeutet ist, welche Lage die im Bock a gelagerte Welle 9 einnimmt, wenn der Bock sich in der anderen Endlage befindet.
Naturgemäss hat in der vollzogenen Lage das Gewicht des Bockes und der von ihm getragenen Teile das Bestreben, die Schaltwelle d zu verschieben. Um dieses Bestreben zu beseitigen, ist in dem Rohr 42 eine Feder 44 eingelegt und die einerseits gegen einen Ansatz 43, andererseits gegen die Mutter 22 presst, um den von der Welle c nicht getragenen Teil des Gewichtes des Bockes a zu balancieren. Wird die Welle d nach rechts verschoben, dann wird ein immer grösserer Teil des Gewichtes des Bockes a von der Welle c getragen, wobei die Feder 44 entsprechend entspannt wird, weil der Abstand zwischen ihren Widerlagern sich dabei allmählich vergrössert.
Nach Fig. 9 ist diese Feder durch eine auf der Welle c geschobene Feder t ersetzt, die einerseits an der Welle c durch einen Klemmring o befestigt ist und andererseits gegen die Nabe h derart anliegt, dass sie bestrebt ist, die Nabe und somit den Bock a zu drehen.
Nach Fig. 6 ist der Arm i weggelassen bzw. durch eine Reihe auf der Welle d vorgesehener Ringzähne r ersetzt, die oben weggeschnitten sind. Beim Zusammensetzen der Teile wird die Welle eine halbe Tour gedreht, so dass die ungezahnte Oberseite nach unten zu liegen kommt, um die Welle einführen zu können, ohne dass der Zahnsektor 7 dabei gedreht wird. Nach erfolgter Beinführung wird die Welle in die richtige Lage zurück- gedreht, so dass die Zähne r in den Sektor greifen. Wenn die Welle d rohrförmig ist, kann sie als Lager für eine Bremswelle 8 dienen.
Nach Fig. 7 und 8 sind der Zahnsektor q und die Zahnstange p weggelassen und der Arm i direkt oder durch ein Gelenkstück 10 mit einer an der Nabe b mittels
Ständer 12, 13 befestigten mit der Welle c parallelen Stange 11 derart verschiebbar ver- bunden, dass er das Verschieben des Bockes nicht hindert.
Nach Fig. 5 hat die Nabe f des Armes e an einem Ende einen Ansatz n und am anderen Ende eine Mutter M, um ein acbsiales Verschieben des Armes e zu verhindern, während der Keil 9 bewirkt, dass der Arm die Drehung der Welle mitmacht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe von Motorfahrzeugen nach Patent Nr. 63405, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Schaltwelle in den Seitenwänden eines das Wechselgetriebe umschliessenden Gehäuses drehbar und verschiebbar gelagert ist, so dass die Betätigung des Lagerbockes (11) von dieser Welle (d) ans durch möglichst einfache Mittel bewirkt werden kann.