AT73621B - Elektrisches Tasteninstrument. - Google Patents

Elektrisches Tasteninstrument.

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AT73621B
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Austria
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electromagnets
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Melvin Linwood Severy
George Bailey Sinclair
Original Assignee
Melvin Linwood Severy
George Bailey Sinclair
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Der Strom tritt von der Stromquelle 5 durch den Draht 6 auf die Walze 3 über und wird von derselben durch die   bürsten   4 in Stössen abgenommen. Eine dieser Bürsten ruft beispielsweise   Stromstösse   hervor, die der Schwingungszahl des Tones C5 der Tonleiter entsprechen. Diese Bürste ist durch einen der Drähte 8 mit einem Kontakt in der ersten Reihe der Kontakte 36 verbunden und dieser Kontakt durch den Draht 38 mit Kontakten der zweiten und der dritten Reihe. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, entsprechen die verbundenen Querreihen je einer Oktave. Sie können aber auch in anderen Intervallen verbunden werden. wie es z.

   B. bei dem weiter unten beschriebenen 
 EMI2.1 
 magnet 2 verbunden ist, welcher eine Saite 1 von dem normalen Eigenton ca in Schwingungen versetzt. Durch den   Elektromagneten erhält   daher die C3-Saite magnetische Impulse von einer   Häufigkeit,   welche dem Ton 05 entspricht, d. h. viermal so gross als bei dem normalen   Eigenton.   



  Dies hat zur Folge, dass diese Saite eine neue Klangfarbe erhalten wird. 



   Wenn die Kontakte 36 so verschoben werden, dass   die Rcbleiffedern   37 die zweite Kontaktreihe berühren, so wird die Saite des Tones C4 in Schwingungen versetzt und wieder eine andere Klangfarbe erzielt. Die Klangfarbe hängt also davon   ah.   auf welcher   Längsreihe   der Kontakte. ? die Federn 37 aufgebracht werden. 



   Um das Instrument in der   gebräuchlichen     M'erse   spielen zu   können, ist ein Übertrager,   und zwar nach Fig. 1 nur für den   rückwärtigen   Teil des   Instrumentes   vcigesehen ; doch kann auch für den vorderen Teil ein Übertrager angeordnet werden. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Elektromagnet   2,   dem die C5-Stromstösse durch den Draht 8d übermittelt werden, mittels des Drahtes 8e mit einer Schleiffeder 40 verbunden, welche mit dem Kontakt 41 in Berührung steht, der durch einen Draht 42 mit je einem Kontakt mehrerer Längsreihen verbunden ist. Von dem letzten Kontakt führt ein Draht   9 zu einem   Kontakt   11,   der durch eine Taste 74 geschlossen wird, die normal die   C5-8aite   anschlägt.

   Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage der Schleiffedern 37 und 40 auf den Kontakten 36 und 41 werden daher beim Anschlagen der C5-Taste der   C3. Raite   C5-Schwingungen übermittelt, so dass diese Saite eine ihrer normalen   Tonhöhe   widersprechende   Schwingungszahl erhält,   wodurch aber   abgesehen von der Tonhöhe, auch die Klangfarbe   ver- ändert wird. 



   Um nun die Klangfarbe eines Saiteninstrumentes zu verändern und dieselbe beispielsweise auf jene irgend eines Pfeifenwerkes zu bringen, ist es nur erforderlich, die Kontakte 36 und   41   in ihrer Lage gegenüber den sie mit den Elektromagneten 2 verbindenden zugehörigen Schleif-   federn J7 sowie 4C derart zu   verschieben, dass hiedurch sowie infolge der Anordnungen der Drähte 38 und 42. durch das Anschlagen einer Taste, nicht die derselben entsprechende Saite, sondern eine andere die Stromimpulse mit der der angeschlagenen Taste entsprechenden Häufigkeit erhält. 



   Bei der beispielsweisen Stellung der Teile in Fig. 2 wird stets eine um zwei Oktaven tiefere Saite, als der angeschlagenen Taste entspricht, zum Ertönen gebracht, während die der Taste selbst entsprechende Saite nicht beeinflusst wird. Werden die Kontakte 36 derart verschoben, dass die   Schleiffedern. 37 Rtatt   auf der dritten Reihe auf der zweiten Reihe zum Aufliegen kommen und werden die Kontakte 41 gegenüber den Schleiffedern   40   um zwei Reihen verschoben, so dass sie statt auf der fünften, auf der dritten Reihe aufliegen, so wird die jeweils um eine Oktave tiefer liegende Saite in Schwingungen versetzt, während, wenn die   Schleiffedern   in beiden Einrichtungen auf der ersten Reihe sich befinden. die der Taste entsprechende Saite zum Ertönen gelangt. 



   Hiedurch ist die   Möglichkeit   geboten, durch blosses Einstellen der Kontakte gegenüber den Schleiffedern ein für allemal die Klangfarbe der Saiten festzulegen, so dass der Spieler das   Instrument   in bekannter Weise spielen kann, wie die Noten dies vorschreiben, wobei aber sodann 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Tasteninstrument mit Tonkörpern, welche durch Elektromagnete in Schwingungen versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete elektrische Stromstösse erhalten, deren Häufigkeit grösser ist, als dem normalen Eigenton der betreffenden Tonkörper entspricht, während (lie Verbindung der Elektromagnete mit den Tasten eine Reiche ist, dass die erzeugten Schwingungen den den Tasten zugehörigen Tönen entsprechen.
AT73621D 1912-09-24 1912-09-24 Elektrisches Tasteninstrument. AT73621B (de)

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AT73621B true AT73621B (de) 1917-08-10

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