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Der Strom tritt von der Stromquelle 5 durch den Draht 6 auf die Walze 3 über und wird von derselben durch die bürsten 4 in Stössen abgenommen. Eine dieser Bürsten ruft beispielsweise Stromstösse hervor, die der Schwingungszahl des Tones C5 der Tonleiter entsprechen. Diese Bürste ist durch einen der Drähte 8 mit einem Kontakt in der ersten Reihe der Kontakte 36 verbunden und dieser Kontakt durch den Draht 38 mit Kontakten der zweiten und der dritten Reihe. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, entsprechen die verbundenen Querreihen je einer Oktave. Sie können aber auch in anderen Intervallen verbunden werden. wie es z.
B. bei dem weiter unten beschriebenen
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magnet 2 verbunden ist, welcher eine Saite 1 von dem normalen Eigenton ca in Schwingungen versetzt. Durch den Elektromagneten erhält daher die C3-Saite magnetische Impulse von einer Häufigkeit, welche dem Ton 05 entspricht, d. h. viermal so gross als bei dem normalen Eigenton.
Dies hat zur Folge, dass diese Saite eine neue Klangfarbe erhalten wird.
Wenn die Kontakte 36 so verschoben werden, dass die Rcbleiffedern 37 die zweite Kontaktreihe berühren, so wird die Saite des Tones C4 in Schwingungen versetzt und wieder eine andere Klangfarbe erzielt. Die Klangfarbe hängt also davon ah. auf welcher Längsreihe der Kontakte. ? die Federn 37 aufgebracht werden.
Um das Instrument in der gebräuchlichen M'erse spielen zu können, ist ein Übertrager, und zwar nach Fig. 1 nur für den rückwärtigen Teil des Instrumentes vcigesehen ; doch kann auch für den vorderen Teil ein Übertrager angeordnet werden. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Elektromagnet 2, dem die C5-Stromstösse durch den Draht 8d übermittelt werden, mittels des Drahtes 8e mit einer Schleiffeder 40 verbunden, welche mit dem Kontakt 41 in Berührung steht, der durch einen Draht 42 mit je einem Kontakt mehrerer Längsreihen verbunden ist. Von dem letzten Kontakt führt ein Draht 9 zu einem Kontakt 11, der durch eine Taste 74 geschlossen wird, die normal die C5-8aite anschlägt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage der Schleiffedern 37 und 40 auf den Kontakten 36 und 41 werden daher beim Anschlagen der C5-Taste der C3. Raite C5-Schwingungen übermittelt, so dass diese Saite eine ihrer normalen Tonhöhe widersprechende Schwingungszahl erhält, wodurch aber abgesehen von der Tonhöhe, auch die Klangfarbe ver- ändert wird.
Um nun die Klangfarbe eines Saiteninstrumentes zu verändern und dieselbe beispielsweise auf jene irgend eines Pfeifenwerkes zu bringen, ist es nur erforderlich, die Kontakte 36 und 41 in ihrer Lage gegenüber den sie mit den Elektromagneten 2 verbindenden zugehörigen Schleif- federn J7 sowie 4C derart zu verschieben, dass hiedurch sowie infolge der Anordnungen der Drähte 38 und 42. durch das Anschlagen einer Taste, nicht die derselben entsprechende Saite, sondern eine andere die Stromimpulse mit der der angeschlagenen Taste entsprechenden Häufigkeit erhält.
Bei der beispielsweisen Stellung der Teile in Fig. 2 wird stets eine um zwei Oktaven tiefere Saite, als der angeschlagenen Taste entspricht, zum Ertönen gebracht, während die der Taste selbst entsprechende Saite nicht beeinflusst wird. Werden die Kontakte 36 derart verschoben, dass die Schleiffedern. 37 Rtatt auf der dritten Reihe auf der zweiten Reihe zum Aufliegen kommen und werden die Kontakte 41 gegenüber den Schleiffedern 40 um zwei Reihen verschoben, so dass sie statt auf der fünften, auf der dritten Reihe aufliegen, so wird die jeweils um eine Oktave tiefer liegende Saite in Schwingungen versetzt, während, wenn die Schleiffedern in beiden Einrichtungen auf der ersten Reihe sich befinden. die der Taste entsprechende Saite zum Ertönen gelangt.
Hiedurch ist die Möglichkeit geboten, durch blosses Einstellen der Kontakte gegenüber den Schleiffedern ein für allemal die Klangfarbe der Saiten festzulegen, so dass der Spieler das Instrument in bekannter Weise spielen kann, wie die Noten dies vorschreiben, wobei aber sodann
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