AT73596B - An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Ablegen von Getreide. - Google Patents

An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Ablegen von Getreide.

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  An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Ablegen von Getreide. 



   Es sind bei Mähmaschinen Haspel zum seitlichen Ablegen des abgeschnittenen Getreides bekannt, deren Rechen unter Anwendung eines verwickelten Getriebes ausser der kreisenden Bewegung um die   wagrechtej     Haspelachse   eine Schwenkbewegung ausführen. 



  Gemäss der Erfindung soll die Verwendung eines einfachen Getriebes dadurch ermöglicht werden, dass die Tragarme zwecks Erzeugung der Schwenkbewegung der Rechen mit diesen, welche, wie üblich, fest mit ihnen verbunden sind, um ihre eigene Achse gedreht werden. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dazgestellt, und 
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 Grasmähmaschine in einer Seitenansicht, im Grundriss und im Schnitt nach Linie A-B der   Fig. 2. Ferner   zeigen die Fig 4 und 5 die Getriebe der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Maschine in   grösserem Massstab   im Schnitt und in Seitenansicht. Die Fig. 6   his 10 sind   Einzelheiten des Getriebes, wobei Fig. 8 ein Schnitt nach Linie C-D-E der Fig. 9 und Fig. 10 eine Abwicklung des Getriebes ist. Fig.   11 ist etnc anderf Ausfübrungsform   des Getriebes und Fig. 12 eine Abwicklung dieses Getriebes. 



   Da dem Fachmann der Bau einer GrasmÅahmaschine wohl bekannt ist, so erübrigt sich eine Beschreibung derselben und es kann gleich auf den eingebauten Haspel mit Zubehör, bestehend aus einer Plattform, welche sich an den Messerbalken anschliesst, emgegangen werden. Dem Haspel, der eine wagrechte Achse und nur ein   Armsystem   hat. 



  Ist ein möglichst   grosser Durchmesser gegeben, was für   das Anlegen   \on   holi'm Getreide wichtig ist. Der Haspel ist mit zwei kurzen und zwei langen Armen versehen, welche je einander   gegenubt'rhegen. Die kurzen   Arme 1 tragen Latten 2, welche in bekannter Welse das Getreide gegen den Messerbalken zu drängen und auf die Plattform legen. Die langen 
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 zukommenden Arbeit das Getreide aber die Plattform schieben und seitlich annähernd parallel zum Messerbalken ablegen, zu welchem Zwecke ihnen die obenerwähnte Bewegung erteilt wird. 



     Die Haspelachse 5 liegt schräg, um einerseits   das Getreide möglichst vor dem Messerbalken rechts hereinzuholen und andererseits dasselbe möglichst weit zur Seite hinter dem 
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 des rechten Laufrads befestigt, und zwar innen am Gcstellrahmen 7 und aussen auf der Laufradachse 6. Zwei Augen   ss   des Lagerstanders (Fig. 4), dienen zum Anbringen von sich auf   die   Deichsel stützenden Streben. Die Drehbewegung des Laufrades wird, wie bekannt, durch ein Kettengetriebe auf die Haspelachse übertragen. Das treibende Kettenrad 10 ist mit dem Laufrad fest verbunden und das getriebene Kettenrad 11 sitzt lose auf der   Haspelachse,   welche in bekannter Weise mittels einer Kupplung 13 ein-und ausgerückt werden kann.

   Zur Erzeugung der   Eigendrebung   der radialen Tragarme 2 der Rechen, das heisst der   Drohung der Arme am ihre Achse,   dient ein Zahnt-adwinkelgetriebe, welches aus einem am   Lagerst nder 8 mittelpunktgleich   zur Haspelschse befestigten Zahnrad 14, dessen 
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 und aus   Rädern   16 mit einer   Tricbstockverzabnung   besteht, welche auf den Tragarmen 3 befestigt sind und sich an dem Kulissenrad abwälzen. Jedes de Räder 16 hat vier Triebstöcke 17, die parallel zu den Tragarmen stehen und zur Verminderung der Reibung am 

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 Rad drehbar befestigt sind.   Ein'l'riebstockrad uì1d   das   Kulis8enrad ist in den Fig.   6 bis 10 dargestellt. Die Tragarme 3 sind in einem auf der Haspelachse befestigten 
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 mitnimmt.

   Der   Rahmen hat Befestigungaettellen für   die die Latten 2 tragenden Haspelarme   jf,   die keine Drehung um ihre Achse ausführen. 



   Die einen Winkel von 900 betragende Schwenkbewegung der Rechen beginnt bei der unteren, senkrechten Stellung der Tragarme 3, welche in den Fig. 1 bis 3 in strichpunktierten Linien dargestellt ist, und endet, wenn die Rechen die durch die Haspelarme   vfrlp'jtende senkrechte   Ebene erreichen. In den Fig. 1 und 2 sind die Rechen in dieser Lage dargestellt. Da die Räder 16 nur je vier Triebstöcke haben, so genügt am Kulissenrad ein einziger Zahn zur Schwenkung eines Rechens um 900. Die zum Ablegen des Getreides erforderliche Schwenkbewegung vollzieht sich auf einen verhältnismässig kleinen Teil der Kreisbahn des Rechens.

   Nach Vollführung dieser Schwenkbewegung werden die Rechen entweder durch eine Fortsetzung der Drehung der Tragarme um ihre Achse im gleichen Drehsinn in ihre ursprüngliche Stellung gebracht, so dass sie um   360"gedreht   werden müssen, oder das   Zurückführen   in die ursprüngliche Stellung wird dadurch bewirkt, dass die Tragarme in entgegengesetzter Richtung um   900   um ihre Achse gedreht werden. 



  Bei dem in den Fig. 1 bis 10 dargestellten Haspel werden die Rechenarme durch vier   Zähne des Kulissenrades 14 um 360  gedreht, und durch die Fig. 11 und 12 ist ein antrieb mit zwei Kulissenrädern mit je einem Zahn zm Hin-und Zurückdrehen der Trag-   arme um 900 veranschaulicht. 



   Bei Drehung der Tragarme um   3600 wird   die Drehung in dem Augenblick, in dem die Halme seitlich abgelegt sind,   zweckmässig   so lange unterbrochen, bis die Rechen eine solche Lage erreicht haben, dass sie bei ihrer weiteren Drehung den Maschinenführer nicht treffen können. Der obere Rechen hat bereits eine Drehung von   270"ausgeführt, so   dass er nur noch um 900 geschwenkt zu werden braucht, um in seine ursprüngliche Stellung zu gelangen. In diese wird der Rechen durch Triebstockverzahnung gebracht, bevor der Tragarm in die wagrechte Mittelebene des Haspels eintritt. Infolgedessen kann der Rechen die Arbeit, wie sie den Latten 2 zukommt, verrichten, wobei dann natürlich sein Tragarm keine Drehung um seine Achse ausführen darf. 



   Die Drehung der Tragarme um ihre Achse in bestimmten Zwischenräumen ist dadurch ermöglicht, dass die Zähne 15 des   Kulisseurades 14   auf zwei Strecken fehlen, wie dies namentlich die Fig. 9 und 10 erkennen lassen, von denen die Fig. 10 eine Abwicklung des Kulissenrades mit einem   Triebstockrad   in verschiedenen Stellungen darstellt.

   Während die Triebstöcke 17 des letzteren sich in den zahnlosen Strecken des Kulissenrades befinden, wird eine Drehung der Triebstockräder durch Führungsflächen 20 des Kulissenrades verhindert, an welchen die Triebstöcke gleiten
Um die wirksame Schwenkbewegung früher oder später beginnen lassen zu können, ist das Kulissenrad nicht unmittelbar am   Lagerständer S,   sondern, wie die Fig. 4   und   erkennen lassen, einstellbar an einem Flansch 22 des Ständers befestigt. 



   Der Raum über dem Wagengestell zwischen den beiden Laufrädern, in dem der Führer seinen Sitz hat, wird von den Rechen überhaupt nicht bestrichen, wenn man ihre Tragarme um 900 hin und her dreht, wie es durch den in den Fig. 11 und 12 dargestellten Antrieb geschieht. Dieser Antrieb hat zwei zu beiden Seiten der Tragarme angeordnete Kulissenräder 24,25 mit je einem Zahn 29 bzw. 30 und Führungsflächen 32 bzw. 33. Das Rad 24 ist an einem Flansch 22 des   Lagerständers   8 verstellbar befestigt, während das Rad 25 auf der feststehenden Haspelachse 26 befestigt ist. Eine Nabe 27, in welcher die Tragarme 3 drehbar gelagert sind und an welcher die Haspelarme 1 befestigt sind, sitzt lose auf der Haspelachse und ist mit dem angetriebenen Kettenrad 28 fest ver- bunden.

   Da die   Kulissenräder   nur je einen Zahn haben, müssen die Räder 16 je vier
Triebstöcke haben, damit bei einer Umdrehung des Haspels jeder Tragarm 3 um 900 hin und her gedreht wird. Fig. 12 zeigt eine Abwicklung der Kulissenräder und ein Trieb- stockrad in verschiedenen Stellungen. Die   Führungsflächen   32 bzw. 33 der   Ku1issenräder   verhindern die Drehung der Tragarme um ihre Achse während des Durchgangs der Trieb-   stöcke   17 durch die zahnlosen Strecken.

   Das die   Zurückdrehung   der Tragarme 3 bewirkende   Kulissenrad   25 ist gegen das Kulissenrad 24 30 versetzt, dass die   Rückwä. rtsdrehung   beim
Durchgang der Rechen durch den Scheitel des Haspels erfolgt, wo sich das durch das
Gewicht der freischwebenden Rechen hervorgerufene Drehmoment am wenigsten bemerkbar macht. In der senkrechten Stellung eines Tragarms ist dieses Drehmoment ja gleich Null. 



   Durch die Bahn, welche die Rechen auf der Plattform beschreiben, wird die Form dieser Plattform bestimmt, da die Rechen nicht ausser Berührung mit den auf der Platt- form wandernden Halmen kommen dürfen. Die Plattform ist aussen und innen mit einem   Hand : 1, 5 bzw. 36 versehen   und, wie üblich, durch zwei kleine Räder   H7 und 8R gestützt.   

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 Nach Wegnahme eines der festen Flügel 1, 2 und nach   Umlegung   des inneren Randes 36 kann die Plattform aufgeklappt werden. 



   Das Getreide wird durch den   Haspel 80   weit zur Seite abgelegt, dass die Zugtiere beim nächsten Arbeitsgang freie Bahn haben. 



   PATENT-AN   SPRÜCHE   :
1. An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Alegen von Getreide, dessen Rechen ausser der kreisenden Bewegung um die Haspelachse eine Schwenkbewegung aus-   führen ; dadurch   gekennzeichnet, dass die radialen Tragarme   (3)   der Rechen   (4)   mit diesen mittels eines Getriebes um ihre eigene Achse gedreht werden.

Claims (1)

  1. 2. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (3) der Rechen (4) vier parallel zu ihrer Achse stohende Triebstöcke (17) haben, die in ein orts- festes, mittelpunktgleich zur Haspelachse liegendes Zahnrad - eingreifen, dessen Ver- EMI3.1 arme ( mittelpunktgleich zur Haapelachse ortsfeste Zahnräder (24, 25) mit unter- brochener Verzahnung so angeordnet sind, dass der Verzahnung jedes Rades eine zahnlose Strecke des anderen Rades gegenüberliegt.
AT73596D 1914-07-24 1916-01-31 An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Ablegen von Getreide. AT73596B (de)

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AT73596D AT73596B (de) 1914-07-24 1916-01-31 An Grasmähmaschinen anzubringender Haspel zum Ablegen von Getreide.

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