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Trittbrett für Personen-Kraftfahrzeuge.
Bei Motorfahrzeugen geben die seitlichen Trittbretter insofern Veranlassung zu Ubelständen, als an der Unterseite der Einbuchtungen ihrer Verbindungsstücke mit den Schutzblechen sich stets Schmutz in starkem Masse ansammelt uod sie selbst die Ursache von Luftwirbeln bilden, die ihrerseits von nachteiligem Einfluss auf die Geschwindigkeit des Fahrzeuges sind und auch zur Erhöhung der Staubbildung in erheblichem Masse beitragen.
Diese Übelstände kommen bei der vorliegenden Erfindung vollständig in Fortfall, die eine besondere Ausführungsform des Motorfahrzeuges betrifft, bei der das Trittbrett unstarr mit der Karosserie und gleichzeitig durch ein Seharniergestänge so gelenkig mit der Karosserie verbunden ist, dass es nur bei geöffneter Tür die wagerechte Gebrauchslage ein- nimmt, dagegen bei geschlossener Tür in die Karosserie hineingeklappt ist, welche dadurch eine vollkommen glatte, durch keinerlei Bleche oder Bretter unterbrochene Aussenfläche erh tt, die einen geringen Luftwiderstand bietet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht eines mit dem neuen Trittbrett ausgerüsteten Motorfahrzeuges und Fig. 2 einen zugehörigen Querschnitt. Fig. 3 ist ein ähnlicher Querschott durch eine abgeänderte Ausführungsform des Trittbrettes bei geschlossener Tür und Fig. 4 die zugehörige Draufsicht. Die Fig. 5 und I veranschaulichen die entsprechenden Darstellungen bei geöffneter Tür.
Bel der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform bezeichnet 1 das Trittbrett, 2 den Längsträger des Fahrzeuguntergestelles. der von einem U-Eisen gebildet ist und 3 das untere Ende der Wagentùr i. Das Trittbrett J'ist mit letzterer durch ein geeignetes Scharmergestange 3 verbunden, das am Aussenrande des Trittbrettes angreift.
Der innere Rand des Trittbrettes ist durch ein oder mehrere Scharniere 6 an den Karosseneunterteil 7 angelenkt.
Die äussere Flache der Karossenewandung und dpr Tür 4 finden nach unten hin ihre Fortsetzung in einem, Schmutzblech f, das zum Schutze der unterhalb des Karosseriefussbodens5vorhandenenMaschiuenteiledrent.
Bei der weiteren Aasfübrungsfonn ist das Trittbrett 1 (J auf einer Querstange 11 des
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bindung, wobei das letzte Gelenkglied 19 fest an die Stange 11 angeschlossen bzw. zu dieser ausgebildet ist, mit der das Trittbrett 10 entsprechend verbunden wird. Das Trittbrett besitzt eine über die Lagerstango hinausreichende Verlängerung 20, die hei geöffneter Tür nach der Innenseite des Wagens reicht und am Unterteil 13 einen Anschlag zur Begrenzung seiner Drehbewegung findet, so dass dem Trittbrett bei Benutzung der erforderliche Halt gegeben ist. Die rückwiirtige Verlängerung 20 kann natürlich auch durch ein oder mehrere Ansätze oder Stäbe des Trittbretts oder aber der Lagerstange 11 ersetzt sein.
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gegenüber dem Drehpunkt bzw. der Scharnierwelle 21 der Wagestür bildet.
Bei Beuuuog des Trittbretts ist man gegen jedes unbeabsichtigte Zuschlagen der Tür gesichert, so dass man beide Hände zu seiner Verfügung frei behält. Beim Schliessen der Tür wird das Trittbrett zwangsweise iu seine Anfangslage zurückgedreht.
An die Stelle der in den Ausfubruogabeispielen benutzten Gelenkverbindungen kann natürlich eine mit Zwischenrädern kombinierte Verbindung treten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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lage geschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Trittbrett einerseits in der Ebene der Vorderseite des Wagenlängsträgers gelenkig angeschlossen und andererseits mit der Innenwand der Wagentür derart zwangsläufig verbunden ist, dass es beim Schliessen der Tür aus seiner wagerechten Gebrauchslage ic eine lotrechte, verdeckte Stellung hinter der Tür zurückgeht und somit eine Verschwindtrittstufe bildet.
2. Trittbrett nach A. nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trittbrett (1) mit seiner Innenkante an dem Karosserieunterteil (7) angelenkt ist, während seine Aussenkante
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