AT73147B - Verfahren und Vorrichtung zum Umspänen in ganzer Breite gepreßter Tuche oder dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umspänen in ganzer Breite gepreßter Tuche oder dgl.

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 begonnen, wobei die Pressspäne um die Breite in den Tuchlagen verschoben werden, die zum Bedecken der ungepressten Umkehrstellen der Tuche erforderlich ist. In dem   Masse.   wie die Höhe der Tuchsäule auf der Hebevorrichtung 1 abnimmt und auf der Hebevorrichtung      zunimmt,   wird 1   gehoben und 2 gesenkt. In ihrer tiefsten Stellung angelangt, befindet sich auf der Hebevorrichtung 2 die umgespänte Tuchsäule, während die Hebevorrichtung 1 mit dem nackten Presstisch   3   in ihre höchste Stellung gekommen ist.

   Dann fährt man die umgespänte   Tuchsäule   mit dem fahrbaren Presstisch von der Hebevorrichtung 2 in die Presse und eine andere einmal gepresste Tuchsäule auf die Hebevorrichtung    2,-um   sie ih umgekehrter Richtung auf die Hebevorrichtung 1   umzuspänen.   
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   in der in der angedeuteten Weise vom Tisch 9 aus auf der Hebevorrichtung 1 eine   Tuchsäule aus ungepressten Tuchen aufzubauen oder eine zweimal gepresste, also eine fertig gepresste Tuchsäule abzubauen. Für die beiden letzten Arbeiten wird zweckmässig die Hebevorrichtung 2 als zweite Hilfshebevorrichtung für Pressspäne, wie die Hilfahebevorrichtung 8, benutzt. 



   Die mit der Anwendung dieses Verfahrens und der zur Ausübung desselben dienenden neuen Vorrichtung verbundenen Vorteile sind :
Die Zeit zum Umspänen einer einmal gepressten Tuchsäule ist nur etwa ein Drittel derjenigen, die erforderlich ist, um die Tuche in bekannter Weise zu   ent8pänen   und neu einzuspänen ; der Arbeitslohn für diese Arbeit wird daher um etwa zwei Drittel vermindert. 



   Das Umspänen geht so schnell, dass diese Arbeit während der Arbeitszeit am Tage vorgenommen und die umgespänte Tuchsäule während des Tages noch genügend lange in der Presse unter Druck gehalten werden kann. 



   Die Kapitalanlage wird verringert, weil für jede Presse der dritte fahrbare Presstisch und die für die dritte Tuchsäule erforderlichen Pressspäne und Heizspäne fortfallen. 



   Der Raumbedarf wird verringert, weil für jede Presse der Raum zur Aufstellung der dritten Tuchsäule fortfällt. 



   Der Verbrauch an elektrischem Strom wird verringert, weil durch das schnelle Umspänen die vom ersten Pressen in den Tuchen und Spänen aufgespeicherte Wärme besser erhalten bleibt. 



   Statt der in der Zeichnung angedeuteten hydraulischen Betätigung der Hebevorrichtungen kann auch irgend eine andere Kraft angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Umspänen einer einmal   gepressten     Tuchsäule,   dadurch gekennzeichnet, dass die   Tuchsäule   von der sie tragenden Hebevorrichtung auf one andere unmittelbar in der Weise übertragen wird, dass die   Pressspäne nicht   mehr aus den Tuchen entfernt und neu eingebracht werden, sondern während des Ubertragens der Tuche von einer Hebevorrichtung auf die andere nur soweit in den Tuchfalten verschoben   werden, dass die nicht gepressten Umkehr-   stellen der Tuche bedeckt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hebevorrichtungen nebeneinander angeordnet sind, wovon die eine zur Aufnahme einer gepressten, die andere zur Aufnahme einer umgespänten Tuchsäule dient. EMI2.2
AT73147D 1913-02-10 1914-02-09 Verfahren und Vorrichtung zum Umspänen in ganzer Breite gepreßter Tuche oder dgl. AT73147B (de)

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