AT72917B - Trockenvorrichtung für Druckpressen. - Google Patents

Trockenvorrichtung für Druckpressen.

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Gustav Giesecke
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   Gegenstand der Erfindung ist eine Trockenvorrichtung für Druckpressen. Wie   all-'   gemein bekannt, bietet es Schwierigkeiten, die mit grosser Geschwindigkeit bedruckten und dann aufeinandergelegten Bogen vor dem Verkleben miteinander zu bewahren, da bei der schnellen Bewegung durch die Luft die Druckfarbe noch so feucht ist, dass die aufeinandergelegten Bogen unter der Last der   darüberliegenden   sich verkleben. Man hat viele Versuche gemacht, um diesen Übelstand zu beseitigen. Bis jetzt bleibt nichts anderes übrig, als bei grossen Auflagen kleine Bogenstösse getrennt voneinander zu legen, da besonders das Aufstreuen von Trockenpulver das Feuer der Farben beeinträchtigt. Gemäss der Erfindung wird, wie sonst üblich, entsprechend erwärmte Luft benutzt.

   Diese wird aber in einer Weise mit Hilfe eines über den Ablegetisch hin und her bewegbaren, mit Düsen versehenen Armes über den jeweils bedruckten Bogen nach dem Auflegen auf den Stapel geblasen. Die über den Temperaturgrad der umgebenden Luft hinaus erwärmte Druckluft besitzt, wie allgemein bekannt, die Eigenschaft, dass sie ein Werfen eines Papierblattes hervorbringt, sobald die erwärmte Luft über die eine Seite des Blattes geblasen wird.

   Infolge dieses Werfens des einzelnen Bogens erzeugt jeder frisch aufgelegte
Bogen eine   Hohlstütze   für den   nächstfolgenden,   die um so grösser ist, je weiter die Er-   wärmung   der Luft getrieben wird, so dass die Temperierung der Luft leicht so eingestellt werden kann, dass dieses Werfen jedes Bogens ausreicht, um ein Austrocknen der Druckfarbe in der Zeit zu bewirken, bis das Gewicht der später aufgelegten Bogen diesen
Bogen wieder geebnet hat. Die Anordnung der hin und her bewegbaren mit Düsen ver-   sehenen   Arme oberhalb des abgelegten Stapels hat dabei den weiteren Vorzug, dass die locker gestapelten Bogen etwas erwärmt werden und hiedurch ein Luftzug mit Hilfe der umgebenden kälteren Luft herbeigeführt wird.

   Die ganze Einrichtung wird dabei sehr einfach und lässt sich auch an jeder bestehenden Druckpresse anbringen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Erfindungsgegenstand in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht und Fig. 3 als
Zwillingsausführung für grössere Bogen. 



   In den Zeichnungen ist   Ader Ablegetisch,   an dessen Hinterkante der Erfindung- gegenstand befestigt ist. Derselbe besteht aus einer   Führungsschiene J3   und einem darauf gleitenden Schlitten (', an welchem das mit Bohrungen versehene Rohr E befestigt ist, an dessen   Ende l,   z. B. mit Hilfe eines Schlauches, die Luft zugeführt wird. Bei der
Ausführung nach Fig. 3 sind zwei solche Rohre D, E benutzt, um den Weg ihrer
Schlitten C zu verkleinern. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Nachdem der bedruckte Bogen in bekannter Weise auf den Tisch   A.   abgelegt worden ist, wird das Rohr D, E mit Hilfe des auf der Schiene B gleitenden Schlittens C über den   Ablegetisch   A, bzw. über den dort vorhandenen Stapel bewegt. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 3 werden die beiden Rohre bis zur Mitte des Tisches   A   gegeneinanderbewegt. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : Trockenvorrichtung für Druckpressen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenluft mit Hilfe eines über dem Ablegetisch hin und her bewegbaren, mit Düsen versehenen Armes auf den jeweils von der Druckpresse abgelegten obersten Bogen aufgeblasen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72917D 1914-07-15 1915-07-08 Trockenvorrichtung für Druckpressen. AT72917B (de)

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