AT72851B - Pyrophore Gaszündvorrichtung. - Google Patents

Pyrophore Gaszündvorrichtung.

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AT72851B
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Gas Zuender Ges M B H
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Description


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   der gleichzeitig als Anschlag für eine an der Zwischenscheibe 10 sitzende Nase 19 dient. Gegenüber dem Hebel 15 ist die Scheibe 20 mit. einem Fortsatz 21 versehen, der nach hinten umgebogen ist und in eine Ausnehmung 22 des Hebels 4 hineinragt. 



  Die Sitzfläche des Drehschiebers 1 ist mit drei Bohrungen 23, 24 und 2-5 (Fig. 3) versehen, von denen die erste mit der Gaszuleitung, die zweite mit der zum Brenner führenden Hauptleitung und die dritte mit dem Zündröhrchen 26 in Verbindung steht. Dieses Röhrchen ist rechts vom Zündstiftträger 7 in den Körper 2 eingeschraubt und ragt ungefähr bis in die Ebene des Reibrades 6, wo es nach rechts abbiegt und sich mit seiner Mündung bis gegenüber der Stelle des Austrittes der Gase aus dem Brenner 27 erstreckt. Das Röhrchen 26 ist zweckmässig so schwach gehalten, dass es leicht gebogen werden kann, damit man die Richtung und Lage der Mündung den verschiedensten Verhältnissen bequem anpassen kann.

   In der Nähe der Stelle, wo das Reibrad die Funkengarbe erzeugt, ist das Röhrchen 26 mit einer Bohrung versehen, die auf die Mündungsstelle des Röhrchens gerichtet ist, so dass der aus dieser Bohrung austretende Gasstrahl den aus der Mündung austretenden Strahl trifft. 



  Der Drehschieber 7 ist auf der am Körper 2 anliegenden Seite mit einer kreisbogenförmigen Ausfräsung 28 versehen. die sich in der der Fig. 1 entsprechenden Ruhestellung nur mit der oberen Bohrung 23 (Fig. 3) deckt, die beiden ändern dagegen nicht erreicht. Bei Drehung des Schiebers entgegen der Richtung des Uhrzeigers wird zunächst die Bohrung 2 und dann die Bohrung 25 von der Ausfräsung 28 überdeckt, und auf diese Weise nacheinander die zum Brenner führende Hauptleitung und die Zündleitung 26 mit der Gaszuleitung in Verbindung gebracht. 



  Die den Zündstift enthaltende Hülse 7 wird von einem am oberen Ende des Körpers 2 angeschraubten Winkel 29 getragen. Die Hülse enthält eine Feder 30. die den Zündstift egen   
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 druckes gestattet. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Zieht man den Zündhebel 15 aus seiner Ruhelage entgegen der Wirkung der   Schraubenfeder 76 nach unten,   so nimmt der in den Ausschnitt 22 des Hebels 4 ragende Fortsatz 21 diesen Hebel und damit auch den   Drehschieber 7 in   der Richtung des Pfeiles mit. Dadurch wird zunächst die Hauptleitung 24 und dann die Zündleitung   2. 5   durch   Vermittlung der Ausfräsung 2. S' mit   der Gaszuleitung verbunden, so dass das Gas in den Brenner sowie aus   dem Zündröhrchen 26 auszuströmen beginnt.

   Währendde.-en hat   
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Der Anschlagstift 18 kann dadurch entbehrlich gemacht werden, dass man das vordere Ende des Winkels 29 in der in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutete Weise nach vorn über die 
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 gegen den Fortsatz 18' legt. Die Feder 12 wird zweckmässig in ein Loch des Ansatzes 13 eingehängt. 



     Auch der Stift 17'der Scheibe 20   des Zündhebels kann entbehrt werden, wenn man das betreffende
Ende   der Feder 16   um den Fortsatz 27 legt. Das andere Federende findet zweckmässig am Vor-   @sprung 18' Anlage. Die Aussparung 22 kann durch zwei seitliche,   nach oben gerichtete Lappen 33 ersetzt werden. Die Auslösung der Klinke 14 erfolgt ebenfalls durch den Ansatz 18'. Die Klinke ist in diesem Falie auf der anderen Seite der Scheibe 20 gegenüber der in Fig. 1 dargestellten   Luge anzubringen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Pyrophore Gaszündvomchtung mit Zundbienner, bei der durch Betätigung eines und desselben Organes die Haupt-und die Hilfsgasleitung geöffnet, sowie der Reibkörper in Wirksamkeit gesetzt wird und bei der ferner das gemeinsame Betätigungsorgan, das unter dem Einfluss einer es nach dem Loslassen in seine.
    Bereitschaftsstellung zurückführenden Feder steht, mit dem Gassteuerorgan unter Einschaltung toten Ganges so verbunden ist, dass dieses nur bis zum Abschluss der Zündgasleitung mit zurückgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gassteuerorgan (1) mit dem Betätigungshebel (15) für die Zündvorrichtung durch eine solche Kupplungsvorrichtung (21, 36', Fig. 9,10) in Verbindung steht, die in der Zündstellung selbsttätig ausgerückt wird, beim Zurückgehen aus allen Zwischenstellungen aber eine unmittelbare, spielfreie Kupplung zwischen Gassteuerorgan und Betätigungsorgan herbeiführt, so dass das Gassteuerorgan, falls die Zündstellung nicht erreicht wird, beim Zurückgehen vollständig abgeschlossen wird.
    2. Pyrophore Zündvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Gassteuerorgan (1) in Verbindung stehenden drehbaren Sperrhaken (36', Fig. 9,10), der im Bereich eines die Verbindung des Betätigungsorganes (15) mit dem Steuerorgan (1) vermittelnden Mit- nehmers (21) liegt, in der dem Augenblicke der Zündung entsprechenden Stellung des Steuer- organes aber durch einen festen Anschlag (18) aus diesem Bereich gebracht wird, so dass nach Erreichung dieser Stellung, und zwar nur dann, eine Mitnahme seitens des zurückgehenden Betätigungsorganes (15) nicht erfolgt.
    3. Pyrophore Zündvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Steuer- organ (1) ein mit ihm sich drehendes Röhrchen (26', Fig. 9,10), angebracht ist, das in der Zündstellung mit der Gaszuleitung (23) in Verbindung steht und so gerichtet ist, dass der aus- tretende Ga8strhl gleichzeitig auf die vom Reibrade erzeugte Funkengarbe und auf die Mündung eines zweiten, von der Hilfsgasleitung (25) ausgehenden Zündröhrchens (26) zu gerichtet ist, das seinerseits bis in die Höhe des zu zündenden Brenners geführt ist.
    4. PyrophoreZündvorrichtung. beiderzwischen dem Reibrade und dem Betätigungsorgan eine 4. Pyrophore Zündvorrichtung. be@der zwischen dem Reibrade und dem Betätigungsorgan eine unter Federspannung stehenden, lose gelagerte Zwischenscheibe angeordet ist, die mit dem Reibrade Ln 1 15 1 rait dem Reibrade EMI5.1 Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgesperre aus einer auf die Achse des Antriebes geschobenen, mit der Zwischenscheibe 10) gekuppelten Scheibe (34, Fig. 7, 8, 11, 12) EMI5.2 EMI5.3 EMI5.4 kuppelte Zwischenscheibe (10) gegenüber dem Zuge einer Feder (12) gesperrt hält. während die Zurückbewegung der Zwischenscheibe in die Sperrlage durch den sich gegen einen Ansatz (.
    51) der Keheibe legenden Abschlusshebel (1) erfolgt (Fig. 17 bis 19).
    9. Zündvorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Be- tätigungshebel (15) mit einer Feder (50) ausgerüstet ist, die ihn nach erfolgter Zündung in seine Anfangsstellung zurückholt und dabei die Zwischenscheibe unter Spannung ihrer Schnellfeder (12) selbsttätig in der Richtung auf ihre Sperrlage zurückbewegt (Fig. 17 bis 19).
AT72851D 1912-06-26 1913-06-26 Pyrophore Gaszündvorrichtung. AT72851B (de)

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AT72851B true AT72851B (de) 1916-12-11

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