AT72620B - Zigarettenstopfdose. - Google Patents

Zigarettenstopfdose.

Info

Publication number
AT72620B
AT72620B AT72620DA AT72620B AT 72620 B AT72620 B AT 72620B AT 72620D A AT72620D A AT 72620DA AT 72620 B AT72620 B AT 72620B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tobacco
container
resilient
press bar
stuffing box
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Dostal
Original Assignee
Johann Dostal
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johann Dostal filed Critical Johann Dostal
Application granted granted Critical
Publication of AT72620B publication Critical patent/AT72620B/de

Links

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zigarettenstopfdose. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen der durch das Stammpatent Nr.   61526 und   das erste Zusatzpatent   geschützten Zigarettenstopfdose. Das   Wesen der Erfindung liegt hauptsächlich darin, dass der Tabak-und der   Hütsenbehätter   nicht übereinander, sondern, der flacheren Form wegen, nebeneinander in einer Ebene angeordnet sind. Demzufolge ist der früher   abschrallbbare Querteil bzw.   die Tabakwickel-Abteilvorrichtung und die   Ftillröhre   zwischen diesen beiden Behältern fest eingebaut. Einen weiteren Teil der Erfindung bildet der vereinfachte Tabakbehälter-Verschlussdeckel, der, anstatt mittels Verriegelungsstiften, mit federnden, gelochten Lappen, die über Nasen greifen, festgehalten wird.

   Die auf die Tabak- und auf die Hülsenpressschiene drückenden Schraubenfedern sind durch Hebelfedern   (Sprèílhebel)   ersetzt worden, was den Vorteil hat, dass der   Druck gleichmässig   ist und die Hubbegrenzung der Tabakpressschiene durch Anschlagen der Hebclendon in den Lagern derselben bewirkt werden kann. Ferner ist der 
 EMI1.1 
 gewölbt. Die den Verschluss des Hülsenbehältere bildende Winkelschiene ist mit dem   llülsenl) ehälter   gelenkig verbunden und wird ebenso wie der Tabakbehalterdeckel mittels eines federnden, gelochten Lappens, der über eine   Nase greift, festgehalten. Die übr@ge   Ausstattung ist die gleiche wie nach dem ersten Zusatzpatente. 



   In der Zeichnung ist der   Erfindungsgeg@nstand   in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt und zeigt Fig. 1 die Dose von oben gesehen,   Fig. : ! die   Dose im Horizontalschnitte,   Fisr   3 den   Verschlussdeckel   des   Tabakbehälters   und Fig. 4 den Verschlussdeckel 
 EMI1.2 
   Fig. t,   Fig. 6 den entsprechenden senkrechten Querschnitt dazn und endlich Fig. 7 einen Teil dieses Schnittes bei angehobenem Bügel. 



     Der Tabakbehätter J'ist   in der bekannten Form gehalten und trägt zwischen den verlängerten Seitenwänden 2 die Stopfvorrichtung und den Abteilschieber 4 (Fig. 6) samt   Abschneidmesser   5. Auf der anderen, in   Fig. l   rechten Seite der Stopfvorrichtung ist der   Hülsenbehälter 6 angeordnet.   



   Zur Bewegung des Abschneidschiebers 4 dient der mit diesem festverbundene Bügel 7, dessen federnde Führungsarme 24 auf kurze, am   Behälter   1 angeordnete Bolzen', lose aufgeschoben sind und dadurch das Abnehmen des ganzen Abteilschiebers 4 behufs Schärfung des Messers 5 bequem   ermöglichen.   Um den Auswärtshub des Abteilschiebers 5 beim Gebrauch der Dose zu begrenzen, damit das Messer nicht aus seinen seitlichen Führungsnuten austritt, sind am Behälter 1 Ansätze 9 angebracht, an welche die   Führungs-   arme   24   anstossen.

   Die Form der Tabakwickelvorrichtung, des Abteilschiebers   4 :   und des Abschneidemessers 5 ist jenem Bogen angepasst, den die Führungsarme 24 in ihrer Drehung um die Bolzen 8 an der Stelle, wo diese Vorrichtungen angebracht sind, beschreiben. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Druck der   Tabakpressschiene   13 und der Hülsenpressschiene 17 wird, anstatt durch die lästigen und ungleich arbeitenden Schraubenfedern gemäss dem Stammpatente und ersten Zusatzpatente, durch eine federnde Hebelvorrichtung   (Spreizhebel)   ersetzt. Der   Verschlussdeckel 10   und die Pressschiene 13 tragen Lager 14, die zur Aufnahme der Hebelarme 15 dienen, an denen in Windungen gedrehte Federn 16 angebracht sind. Damit die Tabakpressschiene 13 bei leerem Behälter J nicht unter das Messer 5 gelange, sind die über die Bolzen in den Lagern 14 ragenden Enden der Hebel 15 so bemessen und geformt, dass sie in der Stellung des maximalen Hubes an die benachbarten Begrenzungwände der Dose bzw. an andere Anschläge anstossen.

   Ein solches Hebelwerk hat, wie angeführt, auch die Hülsenpressschiene 17 mit dem Unterschied, dass hier wegen des geringeren notwendigen Druckes die Hebelarme 15 aus dem die Federwindungen 16 bildenden 
 EMI2.1 
 gelenkig mit diesem verbunden und trägt, wie nach dem ersten Zusatzpatente, die Nase 19, die zum Festhalten des Bügels 7 im geschlossenenen Zustande dient. Die   Verschlnsstüre JS   hat ferner einen federnden Lappen 20, der, wie der Lappen   11@ des Tabakbehälter-   Verschlussdeckels, über eine Nase 21 greift, um den Deckel in der Verschlusslage festzuhalten. Damit jedesmal nur eine Hülse aus dem Hülsenbehälter 6 geschoben werden 
 EMI2.2 
 Entnahme der Hülsen die oberste Hülse, hinter ihr Mundstück greifend, hinausschiebt, während der zweite Schieber 22 die nächste Hülse im Behälter zurückhält. 



   Auch bei dieser Zigarettenstopfdose kann bei kleineren Dosen der über den Hülsenbehälter 6 greifende Bügel 7 entfallen. Nur müssen die zwischen dem Abteilschieber und den Bolzen 8 befindlichen Führungsarme 24 beibehalten werden. Die Handhabung ist dann ähnlich wie schon im ersten Zusatzpatente angeführt. 



   Der freie Raum 23 am Tabakbehälter 1 kann zur Unterbringung von   Zündhölzeben   oder eines Zereisendochtzünders dienen. Die übrigen Bestandteile sind analog denen, die schon im ersten Zusatzpatente angeführt sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :     1.   Zigarettenstopfdose nach Patent Nr. 61526, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabakbehälter (1) und der   Hütsenbehälter   (6) in einer Ebene nebeneinander angeordnet sind und den   Abteilscbieber   sowie die Füllvorrichtung zwischen sich aufnehmen, wodurch eine flache, niedrige Dose erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Zigarettenstopfdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Abteilschieber (4) und Abschneidmesser (5) mit den Armen (24) des Bügels (7) fest verbunden und Schieber und Messer dementsprechend gewölbt sind, wobei die federnden Arme (24) lose auf die am Tabakbehälter (1) angeordneten Drehbolzen (8) aufgeschoben sind und ihr Hub nach aussen durch die Ansätze 9 begrenzt ist.
    3. Zigarettenstopfdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabak- behälterdeckel (10) durch mit Öffnungen über Nasen (12) greifende federnde Lappen (11) auf dem Tabakbehälter befestigt ist.
    4. Zigarettenstopfdose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Druck auf die Tabakpressschiene (13) und die Hülsenpressschiene (17) durch federnde Spreizhebel (15) bewirkt wird, wobei die Hubbegrenzung für die Tabakpress- schieue (13) durch Anschlagen der schief abgeschnittenen Enden der Spreizhebel (15) bewirkt wird.
AT72620D 1912-05-04 1914-04-22 Zigarettenstopfdose. AT72620B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61526T 1912-05-04
AT72620T 1914-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT72620B true AT72620B (de) 1916-10-25

Family

ID=25602830

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT72620D AT72620B (de) 1912-05-04 1914-04-22 Zigarettenstopfdose.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT72620B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT72620B (de) Zigarettenstopfdose.
DE1137584B (de) Einrichtung zur Eingabe und Entnahme kartenfoermiger Aufzeichnungstraeger in bzw. aus einer von den Aufzeichnungs-traegern gesteuerten Maschine
DE2245548C3 (de) Vorrichtung mit einer Spiralfeder zur Anwendung mit einem schwingenden Teil, welcher der Wirkung von Mitteln unterliegt, die seine Frequenz mit einer Ihn steuernden Frequenz In Synchronismus bringen
DE277831C (de)
DE554840C (de) Zangenartiger Greifer zum UEberfuehren von Tabak
DE879821C (de) Vorrichtung mit Vorratsbehaelter fuer Um- oder/und Deckblaetter
DE240731C (de) Saatkasten für sämaschinen mit verstellbarem, nachgiebig gelagertem abstreicher
AT201258B (de) Zusammensteckbares Eßbesteck
DE594469C (de) Vorrichtung zum Kochen von Eiern
DE199157C (de)
DE634170C (de) Selbstverkaeufer mit auswerfendem Drehschieber
DE525402C (de) Briefordnermechanik, deren Aufreihpaare drehbar auf einer mit in senkrechten Schlitzen gefuehrten Achse sitzen
AT80697B (de) Büchsenöffner. Büchsenöffner.
AT121297B (de) Vorrichtung zum Einlegen von Zigaretten oder anderen Waren in Verpackungsschachteln.
DE856302C (de) Einspanngeraet fuer die Loseblattbuchfuehrung
AT65463B (de) Zigarettendose.
DE360572C (de) Zeilenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen
AT133360B (de) Vorrichtung zum Zusammensetzen von Schiebeschachteln.
DE548098C (de) Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen
DE699436C (de) Buerstenhalter fuer elektrische Maschinen
AT143352B (de) Vorrichtung zum Ablösen des Mahlgutes von Mahlwalzen mit selbsttätiger Ausrückung.
DE582776C (de) UEberholmaschine mit mehreren Greifern
DE763295C (de) Spannvorrichtung fuer Bleistiftspitzmaschinen
DE530749C (de) Kloeppel mit seitlicher Fadenfuehrerschiene und einem Fadenspannhebel
AT72619B (de) Zigarettenstopfdose.