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FIRMAF.AD.RICIITER & CO.INWIEN.
Notenblatt für mechanische Musikwerke.
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wird, oder bei Verwendung sehr starker Pappe oftmals auch durch Zahnräder, indem die Zähne der Räder in entsprechende Durchlochungen des Blattes eingreifen. Die Verwendung der sehr starken und schweren Pappe vertheuert jedoch das Notenblatt sehr und macht es auch unhandlich : ausserdem erfordert die Fortbewegung des schweren Blattes viel Kraft und daher einen starken Antriebsmechanismus.
Diese Übelstände werden darch die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt. dass die Ränder der als Zahneingriff dienenden Löcher der Transportbahnen des Notenblattes ganz oder zum Theil durch Blech verstärkt werden.
Der zur Verstärkung dienende Blechstreifen (a, Fig. 1) ist an seinen Rändern mit Klauen a' oder mit ausgestanzteu kleinen Spitzen a'' verschen, die beim Einpressen des B) ecbstreifens durch das Nctenblatt hindurchgehen und somit den Streifen fest mit dem Notenblatt verbinden. Die Löcher für die Zähne des Transportrades (b, Fig. 1) werden zwel'1nllüssig erst nach dem Aufheften des Blechstreifens zugleich durch diesen und die Pappe gestanzt ; es können aber auch beide Theile vor dem Aufheften mit den nöthigen Offnungen verschen werden.
Dies ist besonders dann nöthig. wenn die Ränder der Transportlöcher nicht bloss durch den aufliegenden Blechstreifen bedeckt, sondern durch umgebogene Blechklappen innen ganz oder theilweise metallisch eingefasst werden sollen, wo-
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für den Radeingriff bilden sollen, zunächst kreuzweise aufgeschlitzt (c, Fig. 3) und die dadurch entstchenden vier Lappen d so aufgebogen, dass sie in die entsprechend grossen Öffnungen der Transportbahn gesteekt werden können (Fig. 4).
Ist dies geschehen, dann
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(g, Fig. 9), dio vor der Angriffskanto der Transportlöcher in die Pappe cingeprosst sind und daher nur diese Kanten schützen und verstärken.
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greifen der Zähne des Transportrades verbogen und zerrissen werden, da die Radzähne sich stets gegen die Blechkante legen.
Soll ein langes mit Transportlöchern versehenes Pappnotenblatt durch Zusammenkleben seiner beiden Enden zu einem endlosen Notenblatt gemacht werden, so zeigt sich noch der Übelstand, dass an den Verbindungsstellen der Zahneingriff ungenau wird, wodurch alsdann sehr bald die Stege zwischen den Transportlöchern beschädigt werden.
Ferner bietet bei solchen endlosen Notenblättern auch das Zusammenfalten Schwierigkeiten. Wird beispielsweise ein 3 m langes Blatt nur einfach zusammengelegt, so bleibt es noch 11/2 in lang, eine Länge, die so unhandlich ist, dass bislang solche endlose Noten- blätter keinen Eingang beim Publicum gefunden haben. Wollte man, um diesen Übelstand zu umgehen, das Blatt auf die gewöhnliche Weise mehrmals zusammenklappen, so würde dadurch eine so grosse Spannung in dem äusseren Tboil des Notenblattes entstehen, dass die Verbindungsstelle sich sehr bald verbiegen und zerreissen musstc.
Durch die vorliegende Erfindung werden auch diese Übelstände beseitigt, indem zunächst die Verbindung der beiden Enden des Notenblattes durch Einpressung eines Blech- st rcifcns geschieht (A, Fig. 10) und dann das Blatt, je nach der Länge, mit einer oder mehreren Harmonikafalten verschen wird (Fig. 11).
Die genaue Verbindung der beiden Enden des Notenblattes miteinander erfolgt durch Einpressen eines entsprechend langen und breiten Blechstreifens in einer Weise. dass die Entfernung der Transportlöcher von einander auch an der Verbindungsstelle ganz genau eingehalten wird, so dass eine Beschädigung der Stege zwischen den Transport- löchern durch ungenaue Entfernung nicht vorkommen kann
Diese Genauigkeit ist durch Zusammenkleben der beiden Enden mit Stoffstreifen
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bindung der beiden Enden des Notenblattes durch Einpressen von B) cchstrcifcn bedeutet daher eine wesentliche Verbesserung ; ja durch diese Neuerung wird erst die Benutzung langer endloser Notenblätter mit Transportlöchern ermöglicht.
Ebenso wichtig ist die Art des Zusammenlegens endloser Notenblätter und darum bedeutet auch die Faltung der Blätter in der Weise, dass die obere und untere Falte (i, Fig. 11) ungefähr die doppelte Länge der sich zu beiden Seiten barmonikafaltenartig dazwischenHegonden Falten hat (k, Fig. 11), eine wesentliche Verbesserung, denn ohne diese eigenartige Faltung, wäre wiederum die Benutzung langer endloser Notenblätter ausgeschlossen, da wie schon ausgeführt worden ist, die einfach zusammengelegten Blätt (r viel zu unhandlich sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Notenblatt aus Pappe, Papier oder ähnlichem Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass
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