AT72429B - Verfahren zur Darstellung von Cyaniden. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Cyaniden.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Eisen- und Kohlemischung bedeckt, oder erstere Schicht auf die letzterwähnte gebracht wurde oder nachdem beide Massen in innige Vermischung miteinander gebracht worden waren. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des   Verfahrens. Die Fig.   3 und 4 sind schematische Ansichten, welche die Art der Lagerung der Beschickung der Retorte in zwei verschiedenen   Fällen veranschaulichen.   



   Die aus Eisenröhren bestehenden Retorten 2 sind in einer   Muffel 1   angeordnet, die durch 
 EMI2.1 
 röhren   4   für Stickstoff oder Luft und mit Abfuhrröhren   J   für die   Rückstands- und Reaktions-     gase verbunden. 



  Die Beschickung 9, die beispielsweise aus fein gepulvertem Graphit, feinem Eisenpulver   (deutsche Pharmakopöe IV) oder einer Eisenverbindung, wie z. B. Eisenoxydul (Hammerschlag), die zu metallischem Eisen reduziert wird und   Natriumkarbonat   besteht, wird in loser Form in die Röhre 2 (Fig. 3 und 4) gebracht und, falls eine Verwendung von Luft an Stelle von Stickstoff 
 EMI2.2 
 hindern, dass oxydierende Gase in die Zone eindringen. in welcher die Cyanidbildung stattfindet, von der Beschickung, beispielsweise mittels Drahtgazesiebe   8   oder anderer Diaphragmen, ferngehalten. Hiedurch wird vermieden. dass die Kohle beispielsweise Natriumkarkonat durch   Kapillarität   der Reaktionszone entnimmt. 



   Erhitzte man auf diese Weise eine Masse aus 40 Gewichtsteilen fein verteiltem Eisen, 40   Gewichtsteilen   fein verteiltem Graphit und 20 Gewichtsteilen frisch kalziniertem Natriumkarbonat auf   eine Temperatur von 920 bis 940"C, so   gelang es,   60% des Karbonats   als Cyanid 
 EMI2.3 
 



   Die Erhitzung kann unterbrochen werden, sobald der   nötige   Grad der Umsetzung erreicht worden ist und das Cyanid kann von der Masse durch Auslaugen entfernt werden, wobei es jedoch freisteht. die Masse mittels Wasserdampf zu behandeln, um das gebildete Cyanid in   Ammoniak   auf bekannte Weise zu zersetzen. 



   Anstatt Kohlenstoff in festem Zustande zu verwenden, kann man auch nicht oxydierende,   gasförmige Kohlenstonverbindungen,   wie beispielsweise   Petroleumdampf,   benutzen, während das Alkali-oder Erdalkalimetall oder deren Salze   gcwünschtenfalls   in Dampfform in die Reaktionzoneeingeleitetwerdenkönnen. 



   Werden Gemische aus Alkah- oder Erdalkaliverbindungen verwendet und diese Mischungen 
 EMI2.4 


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