AT72235B - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes aus Furfurol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes aus Furfurol.

Info

Publication number
AT72235B
AT72235B AT72235DA AT72235B AT 72235 B AT72235 B AT 72235B AT 72235D A AT72235D A AT 72235DA AT 72235 B AT72235 B AT 72235B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
furfural
dye
bath
preparation
brown
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Lederer
Emil Lederer
Original Assignee
August Lederer
Emil Lederer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Lederer, Emil Lederer filed Critical August Lederer
Application granted granted Critical
Publication of AT72235B publication Critical patent/AT72235B/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bekanntlich fand schon Cahours, dass durch einfaches Einwirkenlassen von Schwefelammonium auf Furfurol ein   geschwefeltes   Furfurol entsteht, das ein weisses, in Alkalien   un ! lösliches   Pulver darstellt, und es ist auch von   Cabours   beobachtet worden, dass Thiofurfurol beim Erhitzen farbloses Furanstilben gibt. 



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eine Farbstoffes aus Furfurol und beruht auf der Beobachtung, dass sich bei der Behandlung von Furfurol in der Wärme mit Schwefelalkalien Farbstoffe bilden. 



   Vermengt man Furfurol mit   Schwefo ! natriuta   und erwärmt das Gemenge, so entsteht eine schwarzbraune teigige Masse, die sich im Wasser löst, Die   wässerige Lösung färbt   tierische Fasern ohne Beize, vorzugsweise aus erwärmtem Bade, hellbrann, Tiefere Töne kann man dadurch erhalten, dass man die Fasern nach dem Färben   auswäscht   und mit einem Schwermetallsalzbad behandelt. 
 EMI1.2 
 
Furfurol vom Siedepunkt 158 bis 163  als Ausgangsstoff genommen wurde. Furfurol aus
Holz- oder Lagnitteer ist stark verunreinigt und daher nich t vorteilhaft. Aus der flüssigen
Farbstoffreaktionsmasse kann man den Farbstoff abscheiden, wenn man eine Säure zusetzt und den ausfallenden Niederschlag abfiltriert. Mit Salzsäure gelingt die Abscheidung in befriedigender Weise. 



   Die in angegebener Weise hergestellte Farbstofflösung färbt in der Wärme, nämlich bei 50 bis 1000, Wolle und Seide ohne Beizmittel   hellbraun.   Baumwolle dagegen nimmt den Farbstoff aus einem solchen Bade nur schwer an. Eine dunklere   Färbung wird er.   halten, wenn man dem Bade ein Alkali zusetzt. Main belässt die Faserstoffe höchstens   '5 Minuten   im Färbebad, jedoch genügt auch ein 20 bis 30 Sekunden langes Eintauchen. 



   Dann wird in Wasser gespült, allenfalls durch ein Seifenbad gezogen und bei 75 bis 800 getrocknet, wobei sich die Färbung nicht verändert. 



   Um tieferbraune Färbungen zu erhalten, kann man die Faserstoffe nach dem Färben und Auswaschen durch ein Schwermetallsalzbad gehen lassen. Als vorteilhaft hat sich ein   @ Kupfersulfatbad erwiesen. Je   nach dessen Konzentration und der Zeit der Einwirkung dieses Hades erhält man verschiedene Farbtöne. 



   IL Eine aus 50 Gewichtsteilen Ammoniumsulfhydrat und   50   Teilen Wasser bestehende konzentrierte Schwefelammoniumlösung wird am Rückflusskühler gekocht, und in diese lässt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 man in   kteinon   Portionen 5 Gewichtsteile   Furfurol einfliessen.   Nach zweistündigem Kochen hat man eine Flüssigkeit, die in der Wärme nicht nur Wolle und Seide, sondern auch Baumwolle direkt, ohne Beize, rasch braun färbt. Diese Eigenschaft mag darauf   zurückzuführen   sein, dass die im Bade gebildeten braunen Farbstoffe die Gruppe - CH = CH - enthalten, denn es ist wahrscheinlich, dass sich in dem schwefelammonhaltigen Bade Furfuranstilbenderivate bilden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Herstellung eines Faserstoffe direkt braun färbenden Farbstoffes aus Furfurol und Schwefelalkalien, dadurch gekennzeichnet, dass Furfurol mit Schwefel- 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72235D 1913-02-22 1913-02-22 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes aus Furfurol. AT72235B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT72235T 1913-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT72235B true AT72235B (de) 1916-08-10

Family

ID=3593913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT72235D AT72235B (de) 1913-02-22 1913-02-22 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes aus Furfurol.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT72235B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1960616B2 (de) Naßechtheitsverbesserungsmittel
AT72235B (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes aus Furfurol.
DE557000C (de) Verfahren zum Bleichen gefaerbter Lumpen
DE350697C (de) Verfahren zur Herstellung von Kupferverbindungen substantiver o-Oxyazofarbstoffe
DE2150864B2 (de) Disazofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung zum unterschiedlichen Einfärben von Polyamiden
DE48523C (de) Verfahren zur Darstellung grüner und blaugrüner Farbstoffe aus der Malachitgrünreihe
DE150915C (de)
DE1544591C3 (de) Azofarbstoff und Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung
DE54615C (de) Verfahren zur Darstellung eines braunen Farbstoffes aus Dinitrosoresorcin
AT160005B (de) Verfahren zur Erzeugung gemusterter Effekte auf transparentem Gewebe.
DE158150C (de)
AT233506B (de) Verfahren zur Behandlung von Keratintextilfasern gegen Verfilzen
AT131584B (de) Verfahren zum Waschen von Textilmaterialien.
DE640508C (de) Verfahren zum Beschweren von Wolle
AT162299B (de) Verfahren zur Herstellung von gefärbten Kunstschwämmen aus Viskose
AT212469B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, wasserlöslichen Farbstoffen der Phthalocyaninreihe
DE1009334B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen chromhaltigen Azofarbstoffes
CH175881A (de) Verfahren zur Darstellung eines substantiven kupferhaltigen Azofarbstoffes.
CH185151A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH188320A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes, der zur Bildung von Metallverbindungen befähigt ist.
CH249786A (de) Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.
CH153489A (de) Verfahren zur Darstellung eines sauren Farbstoffes der Anthrachinonreihe.
DE1152210B (de) Verfahren zur Herstellung von substantiven Farbstoffen
CH143402A (de) Verfahren zur Darstellung eines Farbstoffes.
CH351694A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes