AT71848B - Selbstlauftorpedo. - Google Patents

Selbstlauftorpedo.

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AT71848B
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  Selbstlauftorpedo. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Selbstlauftorpedos, die Pressluft enthalten, die auf den Arbeitsdruck erniedrigt und durch einen   Erhitzer hindurch der Turbine bzw. dem Motor zugeführt   wird, der die Propeller antreibt. In dem Lufterhitzer wird die Verbrennung von Alkohol oder einem anderen geeigneten flüssigen Brennstoff aufrechterhalten und gleichzeitig Einspritzwasser in Dampf verwandelt, so dass die Leistung durch   die im Erhitzer   erzeugten gasförmigen Verbrennungsprodukte und den Dampf   vergrössert   wird.

   Bei Torpedos dieser Art wird durch das Abstossen Luft ausgelassen und der Luftdruck dazu   ausgenutzt, füssigen Brennstoff   und Wasser zu den Spritzdüsen des Erhitzers zu   drücken, wobei   im Zeitpunkte des   Abstossens   eine Zündvorrichtung betätigt wird, um den flüssigen Brennstoff im Erhitzer zu entzünden. Bei solchen Torpedos ergeben sich   häufig   Schwierigkeiten in   der Zündung   und in dem Erhalten der Flamme, insbesondere dann, wenn zwischen dem Bereitstellen und dem Abstossen des Torpedos eine grössere Verzögerung eintritt.

   Die Ursache liegt, in dem   Entweichen bzw.   Eindringen von Luft, in den Brennstoffbehälter und (namentlich) den   Wasserbehälter, wodurch   über den Flüssigkeiten 
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 auf dem Boden des ERhitzers sich sammelnde Flüssigkeit spritzt beim Abstossen des Torpedos (infolge der raschen und heftigen Bewegung)   umher, wodurch entweder   die Zündung verhindert oder die Flamme   (sofort nach der Zündung) verlöscht werden   kann. 



   Die Erfindung sieht Mittel vor, um einen in den   Flüssigkeitsbehäftern   oder in einem derselben entstehenden kleinen Druck aufzuheben und frei   abzuleiten, die Ableitung hingegen   eines grösseren Druckes, sobald nämlich durch das Abstossen des Torpdeos Pressluft ausgelassen und mit erniedrigtem bzw. mit dem Arbeitsdruck in den Erhitzer und zu der Maschine eingelassen 
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 gesehen, das für einen oder für beide Flüssigkeitsbehälter anwendbar ist. 



   Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der   Zeichnung veranschaulicht.   



  Fig. 1 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch den mittleren Teil des Torpedos mit. dem hinteren Ende des   Luftbehälters   und den Vorrichtungen, die zwischen diesem und der Maschine angeordnet sind. Die einzelnen Vorrichtungen sind zum Teil in   schcmatischer Anordnung dargestellt   
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   Eine   zweckmässige   Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass der Verschlussbolzen q durchlockt und hohl ausgebildet und mit einem Rückschlagventil G versehen ist. Dieses Ventil kann mannigfach gebaut sein ; wesentlich ist nur, dass es, um einen kleinen Druck innerhalb des   Behälters   ausgleichen zu können, sich öffnet, aber beim Einlassen von Pressluft schliesst, so dass der Behälter unter Druck gehalten werden kann. In der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform hat das Ventil einen Fortsatz t, der in einer   Öffnung   eines Pfropfens   M,   der in dem Boden des Pfropfens q eingeschraubt ist, frei gleiten kann.

   Das Ventil G sitzt durch die Gewichtswirkung oder durch einen schwachen Federdruck leicht auf einem unteren Sitz, der von dem oberen Ende des Pfropfens   1I   gebildet ist. Das Ventil wirkt als Abschlussventil, welches das Einfliessen von Seewasser von aussen her verhindert. Jeder kleine Luftdruck infolge von Leckluft kann durch den Spalt um den Bolzen oder durch Kanäle   1 ; und dmch Anheben des   leichten centiles   bei   bei der Lochung des Pfropfens entweichen.

   Wenn aber plötzlich ein starker Luftdruck infolge öffnens des   AnlassventDes   d entsteht, so wird eine starke, nach aufwärts gerichtete Strömung hergestellt, die das   \"pntil U nùtrei13t   und gegen den oberen Sitz   M'presst, so   dass der Auslass durch den Pfropfen verschlossen ist und während des Laufes des Torpedos geschlossen bleibt. In der Zeichnung ist das Ventil mit einem Knopf t'belastet, der am unteren Ende des Fortsatzes angebracht ist, und unter die Wirkung einer schwachen Feder x gesetzt, die anfangs unter geringer Spannung oder ohne Spannung ist, aber durch die Aufwärtsbewegung des Ventiles gespannt wird. 



   Genau die gleiche Ausbildung des Rückschlagventiles kann angewendet werden für den   \'erse hlussbolzen s,   wie in   Fig. 2 bei G' gezeig@   ist, wo die Anordnung in Ansicht gezeichnet ist. 



   Fig. 3 zeigt eine abgeänderte   Ausführungsform.   bei der das Ventil G keinen unteren Sitz hat, so dass ein freier Auslass für das Entweichen der Leckluft durch die Kanäle v'hinter das Ventil und durch die Lochung des   Pfropfens q nach   aussen besteht. Das Eintreten von Seewasser wird verhindert durch einen Deckel :, der aus steifem, wasserdichtem Papier, das mit Fett getränkt   i. 4.   oder aus Gummi oder einem   anderen geeigneten, wasserundurchlässigen Material   
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 luft auslässt, durch das Ausströmen von Pressluft aber verstellt wird und gegen den   Aussensitz     dicht abschliesst.   
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AT71848D 1914-12-02 1914-12-02 Selbstlauftorpedo. AT71848B (de)

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