AT71808B - Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen.

Info

Publication number
AT71808B
AT71808B AT71808DA AT71808B AT 71808 B AT71808 B AT 71808B AT 71808D A AT71808D A AT 71808DA AT 71808 B AT71808 B AT 71808B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chromium
iron
chlorine
chromium oxide
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT71808B publication Critical patent/AT71808B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen. 



   Die Chromoxydsalze, welche bekanntlich von grösster technischer Bedeutung sind, werden bisher aus Chromerzen, insbesondere Chromeisenstein,   COg. FeO, in der   Weise gewonnen, dass man die Erze durch   Glühen   mit Alkalien an der Luft in Chromat überführt und letzteres nach der Trennung vom ungelösten Eisenoxyd wieder zur Chromoxydstufe reduziert. Die direkte technische Gewinnung von Chromoxydverbindungen aus Chromerzen in einem einzigen Arbeitsgang unter Vermeidung des Umweges über die Chromate ist bisher nicht gelungen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man technisch eisenfreie Chromsalze aus Chromerzen, insbesondere Chromeisenstein, leicht erhalten kann, indem man die Erze bei Anwesenheit eines Reduktionsmittels, wie Kohle, Koks oder Kohlenoxyd und dgl., bei hoher Temperatur mit Chlor oder Chlorwasserstoff behandelt und die entstehenden Chlorverbindungen des Chroms und Eisens auf Grund ihrer verschiedenen Flüchtigkeit voneinander trennt. Von den bei der Einwirkung von Chlor entstehenden Chloriden des Chroms und Eisens ist das letztere bedeutend flüchtiger als das Chromchlorid, welches sich an kälteren Stellen des Apparates getrennt von dem sich später kondensierenden Eisenchlorid niederschlägt. Auch von den durch Chlorwasserstoff gebildeten Salzen verflüchtigt sich das   Ferrosalz 1eicht,   während das Chromsalz im Rückstand bleibt.

   Die entstandenen Chromchloride können in Wasser gelost und nötigenfalls leicht noch weiter gereinigt werden. Man hat zwar schon Gemische von   Metalloxyden   im Chiorstrom getrennt, auch bat man Chromoxyd für sich durch Behandeln mit Kohle und Chlor in Chrolllchlorid   übergeführt,   ferner ist auch bekannt, dass Eisenchlorid flüchtiger ist als Chromchlorid, doch konnte man hieraus nicht entnehmen, dass es   möglich   sein werde, aus dem spinellartigen   Chromeisensteic   direkt technisch reine Chromsalze darzustellen. 



    B e i e p i e 1 l.   



     10 Teile l'hromeisenstein   und 20 Teile Koks werden fein pulverisiert und innig 
 EMI1.1 
   Beispiel 2.   



   Über hocherhitzten,   gepulverten Chronieisenston wird   ein Strom von Kohlenoxyd und Chlor in geeignetem Mischungsverhaltnis solange geleitet, als noch Eisenchlorid entweicht. Das als Ruckstand verbleibende, wasserfreie, unlosliche Chromchlorid lässt sich durch Behandeln mit Wasser von löslichen Verunreinigungen befreien und danach auf bekannte Weise in   Lösung bringen Man erhalt   eine Losung von normalem Chromchlorid von technisch genügender Reinheit. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANssPRUCH : Verfahren zur Darstellung von ('hromoxydsalzen unter Erhitzen von Metalloxyde bei Anwesenbeit eines Reduktionsmittels mit Chlor oder mit Chlorwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass man oxydische Chromerze, wie Chromeisenstoc, bei Anwesenheit eines Reduktlonstuittejs mit Chlor oder mit Chlorwasserstoff erhitzt und die leichter flüchtigen Chlorverbindungen des Eisens von den weniger flüchtigen Chlorverbindungen des Chroms trennt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT71808D 1913-02-01 1913-12-22 Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen. AT71808B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE71808X 1913-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT71808B true AT71808B (de) 1916-05-25

Family

ID=5635924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT71808D AT71808B (de) 1913-02-01 1913-12-22 Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT71808B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT71808B (de) Verfahren zur Darstellung von Chromoxydsalzen.
DE547422C (de) Herstellung von Chromaten und Bichromaten
DE281996C (de)
DE704933C (de) Verfahren zum Gewinnen von Zirkonmetall durch thermische Reduktion von Zirkonchlorid
DE24694C (de) Neuerungen in der Herstellung des sauren chromsauren Kaliums
DE1184091B (de) Kupfer-Raffinationsverfahren
DE514571C (de) Verfahren zur Darstellung von eisenfreiem Chromchlorid aus Ferrochrom
DE307085C (de)
AT86787B (de) Verfahren zur Herstellung von kohlenstoff- und siliziumarmen Chromlegierungen oder Chrom.
DE350520C (de) Verfahren zur Reinigung von Zinn sowie zur Herstellung von Zinnsalzen aus Rohzinn
DE546722C (de) Verfahren zur Gewinnung von Eisen aus Eisenerzen mittels elementaren Chlors
AT111538B (de) Verfahren zur Aufarbeitung von oxydischen antimonhaltigen Zinnerzen mit Säure.
DE919287C (de) Verfahren zur Herstellung von Chromaten
AT211276B (de) Verfahren zum Reinigen von handelsüblichem Ferrosilizium und technischem Silizium
US736400A (en) Process of making nickel-iron alloys directly from ores.
DE455266C (de) Verfahren zur Herstellung wasserfreier Chloride des Aluminiums, des Eisens und anderer sublimierbarer Metallchloride
DE507151C (de) Verfahren zum Aufschliessen von Titanerzen
DE46748C (de) Extraktion des Zinks aus blende-I haltigen Schwefelkiesen, deren Abbränden und schwefelzinkhaltigen Erzen
DE173900C (de)
AT56764B (de) Verfahren zur Verarbeitung eisen- und kupferhaltiger sulfidischer Nickelerze oder Hüttenprodukte.
DE873838C (de) Herstellung von Kaliumsulfat aus Kaliumchlorid und Ammonsulfat
DE95443C (de)
AT101316B (de) Verfahren zur Herstellung von Zyaniden aus Zyanamidsalzen.
DE702115C (de)
AT88718B (de) Verfahren zur Herstellung von Cynnatrium.