AT71707B - Einrichtung zum Auswaschen von Lokomotivkesseln und dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Auswaschen von Lokomotivkesseln und dgl.

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AT71707B
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Teudloff & Dittrich Armaturen
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 EMI2.1 
 wärmte Kühlwasser sammelt. Es ist klar, dass die Verhältnisse stets so gewählt werden können, dass die Temperatur des im Behälter 11 sich sammelnden Wassers stets ungefähr 60 C beträgt, welche Temperatur als vorteilhaft für die Auawaschwirkung und auch für das Kesselmaterial erkannt worden ist. 



   Aus dem Behälter 11 wird das warme Wasser mittels einer von einem Motor 12 angetriebenen Pumpe 1. 3 in die   Waschwasser ! eitung 74 gedlückt,   die mit mehreren Anschlüssen   dz   versehen ist, an welche je ein mit einer Düse oder Brause ausgestatteter Schlauch angebracht werden kann, mittels dessen das Auswaschen in der gebräuchlichen Weise erfolgt, nachdem das Wasser aus dem Kessel ausgelassen worden ist, was selbstverständlich erst dann geschieht, wenn der gesamte, im Kessel vorhanden gewesene Dampf zu der geschilderten Warmwasserbereitung ausgenutzt worden ist. 



   Zur   Verminderung,   des Druckgefälles kann hinter das Druckminderventil am Kessel auch noch eine Expansionsdüse oder dgl. geschaltet werden. Zur selbsttätigen Aufrechterhaltung der gewünschten Warmwassertemperatur können in den Kühlwasserzuleitung 8 und 9 Regelorgane 16 eingeschaltet sein, die in irgend einer gebräuchlichen Weise von der Temperatur des Warmwassers   beeinflusst   sind, so dass also die Zuführung des   Kühlwassers   den jeweiligen Temperaturschwankungen entsprechend geregelt wird. Dass an   entsprechenden   Stellen der Anlage Absperrorgane, Druckund   Temperaturmessvorrichtungen   angebracht sind, ist selbstverständlich. 



   Durch die Kondensation des expandierten Dampfes aus dem Dampfraum des Kessels entsteht im Kessel   schliesslich   ein Unterdruck, so dass beim nachherigen Ablassen des   Kühl-   wassers bei geschlossener Dampfabströmung Luft von unten her durch das abfliessende Wasser hindurch nach aufwärts   per) t, was erfahrungsgemäss   für die Kesselreinigung sehr vorteilhaft ist. Während ein Kessel ausgewaschen ist, kann gleichzeitig ein zweiter oder mehrere zur Bereitung von Warmwasser an die Anlage angeschlossen werden, und es ist klar, dass die Handhabung der ganzen Anlage die denkbar einfachste ist. Dabei vollzieht sich der ganze Waschvorgang ohne Verunreinigung des Heizhauses und ohne dass Dampf frei auszischen würde.

   Ein Teil des Warmwassers kann selbstverständlich auch zur Speisung der gereinigten Kessel verwendet werden. 



   Die konstruktive Ausgestaltung der Anlage kann im Rahmen des dargelegten Prinzipes mannigfach abgeändert werden. Wesentlich ist, dass durch die geschilderte Ausnutzung der im Kesseldampf enthaltenen Wärme sich ein Gesamtwirkungsgrad von ungefähr   69%   ergibt, eine Wirtschaftlichkeit, die bei derartigen Anlagen bisher noch nicht erreicht worden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Auswaschen von   Lokomotivkessetn   und dgl. unter Ausnutzung der im Kessel von der vorhergegangenen Betriebsperiode vorhandenen Wärme zur Erwärmung des Waschwassers, dadurch gekennzeichnet, dass der Kesseldampf in eine Kondensatiensanlage   geführt und   das Kondensat   zusammen mit dem die Kcndensanon bewirkenden, erwärmten   
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Claims (1)

  1. oder du !. angeordnet ist, um das Druckgefälle in der Kondensationsanlage zu vermindern.
    3. Allsführungsform der Emnchtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuführungsleitang für das Kühlwasser zu der Kondensationsanlage ein von der EMI2.3
AT71707D 1915-01-22 1915-01-22 Einrichtung zum Auswaschen von Lokomotivkesseln und dgl. AT71707B (de)

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