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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen und anderen Behältern, die mit einem oben offenen von allen Seiten zugänglichen Einweichgefäss versehen ist. in welchem eine oder mehrere von dem einen zu dem anderen Ende des Gefässes geführte endlose Ketten oder Riemen vorhanden sind, die um an den beiden Enden des Gefässes angebrachte Kettenscheiben oder dgl. geführt sind, und auf deren oberen Ketten-oder Riemen teil die Flaschen oder Behälter derart angebracht werden, dass sie allmählich durch das Gefäss geführt werden, wenn die Kette bzw. die Ketten in Bewegung gesetzt werden.
Die Vorrichtung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kettenrädel'wellel1 beide zwangläufig mit derselben Ge- schwindigkeit gedreht werden sowie dadurch, dass die Länge des oberen Kettenteiles, der die Flaschen trägt, einstellbar ist, und dass diese Länge, einmal eingestellt, nicht während der Wanderung durch das Gefäss verändert wird, weil die Kettenräderwellen mit derselben Ge-
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gesehen. Fig. 3 und 4 zeigen ähnliche Bilder der anderen Ausführungsform.
In sämtlichen Figuren bezeichnet a ein halbzylindrisches, oben offenes und von allen Seiten zugängliches Einweichgefäss, dessen Seitenwände oben zentral angebrachte Lger für eine Walze b tragen, während an den Endwänden zwei parallele Querwellen c und J gelagert sind. die je ein oder mehrere Kettenräder e (auf der Zeichnung drei) trägt, um welche endlose Ketten oder Riemen f gelegt sind, auf deren oberem Teil die einzuweichenden Flaschen oder Behälter q angebracht werden
An einem Ende jeder der Wellen c und d ist ein Schneckenrad befestigt. Die Schnecken-
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gedreht werden.
In der Ausführungsform nach Fig. l und 2 sind die Wellen c und d derart angebracht, dass die beiden Kettenteile jeder Kette durch das Gefäss a geführt werden, während die Wellen in der Ausführungsform nach Fig. 3 und d {derart angebracht sind, dass nur der obere Kettenteil jeder Kette durch das Gefäss, der untere aber unter dem Gefäss geführt wird. Folglich ist es möglich, ohne nennenswerte Behinderung der Arbeit den die Flaschen oder Behälter nicht- tragenden Kettenteil zu verlängern oder zu verkürzen. Andere Unterschiede sind zwischen den beiden Ausführungsformen nicht vorhanden.
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Die Vorrichtung wird auf folgende Weise benutzt :
Die Ketten f werden an den Kettenrädern e derart befestigt, dass ihr oberer Teil eine der Anzahl der Flaschen oder Behälter entsprechende Länge bekommt, welche Länge unverändert während der Arbeit bleibt, weil etliche Kettenräder unmittelbar mit derselben Geschwindigkeit zwangläufig getrieben werden.
Die Flaschen werden auf den Ketten angebracht und werden durch die Bewegung der Ketten allmählich von dem einen nach dem anderen Ende des Gefässes geführt.
Dadurch, dass man den nebeneinanderliegenden Kettenteilen verschiedene Länge gibt, kann man den Flaschen jede beliebige Neigung während ihrer Wanderung durch das Gefäss geben.
Die Walze b bewirkt, dass die Flaschen der Bewegung der Ketten während der Wanderung folgen.
Durch die Erfindung werden die technischen Vorteile erreicht, dass die Länge desjenigen . Teiles der Kette (Ketten) bzw. der Riemen, der die Flaschen trägt, beliebig geändert werden kann, so dass man dadurch die Vorrichtung nach der Flaschenanzahl einstellen kann. Ferner kann man durch Einstellung der einzelnen Ketten die Neigung der Flaschen beliebig variieren.
Die Länge der eingestellten Kettenteile verändert sich nicht, da jede der beiden Kettenräderwellen unmittelbar mit derselben Geschwindigkeit zwangläufig getrieben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen oder anderen Behältern, die mit einem von allen Seiten zugänglichen oben offenen Einweichgefäss ver8chen ist, in welchem eine oder mehrere. von dem einen zu dem anderen Ende des Gefässes geführte endlose Ketten oder Riemen vor- handen sind, die um an den beiden Enden des Gefässes angebrachte Kettenräder oder dgl. geführt sind, und auf deren oberem Ketten-oder Riementeil die Flaschen oder Behälter derart angebracht werden, dass sie während der Bewegung der Ketten oder Riemen allmählich durch das Gefäss geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kettenräderwellen zwangläufig mit der- selben Geschwindigkeit gedreht werden, so dass die Länge des oberen, die Flasche oder dgl.
tragenden Ketten-oder Riementeiles, die nach der Flaschenanzahl einstellbar ist, sich nicht während der Wanderung durch das Gefäss ändert.