AT71129B - Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber. - Google Patents

Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber.

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AT71129B
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  Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber. 



   Fernschreiber, welche die   Wiedergabe   von Handschriften und   dgi. auf   photographischem Wege bewirken, bedürfen zur Erzeugung eines Lichtpunktes, weicher durch zwei auf je einem elektromagnetischen Drehsystem befestigte Spiegel auf einem lichtempfindlichen Papier Zeichen hinterlässt, einer Lichtquelle, bestehend aus einer elektrischen Lampe. Auf der   Ueberstation   ist man nun beim Schreiben im Ungewissen, ob diese Lichtquelle überhaupt arbeitet. Bekannt ist es allerdings, für solche Kontrollzwecke besondere Leitungen zu legen ; diese Leitungen sind aber in den meisten FÅallen nicht ausführbar, bzw. zu teuer. 
 EMI1.1 
 Art zwei Stromkreise E   10   und E 11 nötig, wobei die   Widerstandsverändorung   bei 6, 7, 8, 9 auch jede andore Schaltung   haben kann.

   Die Kinsrbaitung   des Batteriestroms bei 2, 3 
 EMI1.2 
 Leitung 22, 21 Relais   18   und E zurück zur Batterine 5. Das Schauzeichen tritt hervor, und das Schreiben kann beginnen. 



   Wird dor Schreibstift 1 weggelegt, also der Kontakt 2,3 unterbrochen, so fällt der Anker 23 des Relais 1. 9 ab und schliesst nunmehr den Elektromotor 2'9 über den geschlossenen Kontakt 27 des Halterelais 25, den Elektromagneten   24,   den Anker 23 und den Kontakt 29 an die Batterie 46 an. Der otor 28 bewirkt das Weiterschieben des Papierbandes 18 und die Entwicklung nebst weiterer Arbeit. Ist dies beendet, so wird durch das hier nicht gezeichnete mechanische Werk der Kontakt   29   kurze Zeit unter-   brocheii- (ind   das Halterelais 25 stromlos gemacht, welches seine Anker abfallen lässt. 

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 wodurch der Motor 28 ausgeschaltet wird. Das Schauzeichen 12 verschwindet bei Niederlegen des Schreibstiftes 1. Dieser Vorgang spielt sich dann ab, wenn Störungen nicht vorliegen. 



   Brennt dagegen die Lampe   92 nicht, so   kann auch das Halterelais 25 seine Anker nicht anziehen und folglich das Spiegelsystem 17 bei 22 nicht einschalten. Die Folge ist, dass das Schauzeichen 12 nicht erscheint, zum Zeichen, dass die Lampe 32 nicht brennt. Es ist also die Kontrolle erreicht, dass am Geber A gesehen   werde ! : Kann,   ob der Empfänger B in Ordnung ist. 



   Wird der Schreibstift 1 von neuem gehoben, bevor die Arbeit des Motors 28 beendet ist, so   können   Störungen entstehen, denn das Relais 19 würde wieder erregt werden und den Motor 28 ausschalten. Damit dies nicht geschehen kann, ist ein Elektromagnet 24 am 
 EMI2.1 
 ist und den Anker 23 infolge seiner stärkeren Kraft gegenüber der Wicklung 19 festhält, so dass der   Anker 23 von J9 nicht   angezogen werden kann. Gleichzeitig unterbricht dieser Magnet 24 bei 47 die gemeinsame Rückleitung E, so dass ein Strom vom Geber nach dem Empfänger nicht fliessen kann. 



     Ks   erscheint bei vorzeitigem Einschalten des Stromes bei 2,3 also nicht das Schau- 
 EMI2.2 
 der Motor 28 und der Elektromagnet M stromlos sind, kann Anker 23 von   19   angezogen werden. 



   In der Schaltung ist noch mittels gestrichelter Linien die Vorrichtung für das an sich bekannte Freigeben und   Abblenden   der Lampe 32 bei Niederdrücken bzw. Abheben des Schreibstiftes dargestellt. Dadurch wird der Kontakt 2,4 am Schreibstift 1 geschlossen bzw. geöffnet, welcher einen Wechselstromerzeuger 40, 41 ein- bzw. ausschaltet. Der bei 41 erzeugte Wechselstrom, welcher der Leitung E (Erde) über die Drosselspule 44 und den Leitungen 10, 11   über Kondensatoren 4, 3,   43 zugeführt wird. gelangt beim Empfänger B über Kondensatoren 36, 37 zum Elektromagneten 34, welcher one Blende 33 zum Abblenden der Lampe 32 bewegt. Vom Elektromagneten 34 fliesst der Strom über Leitung 35 und Kontakt 47 zur Erde E. Werden Schriftzeichen am Geber ausgeführt, so zieht 34 die Blende 33 von der Lampe 32 ab bzw. umgekehrt.

   Die   Enegung   des   Ahbtcndmagneten 34   kann auch über eine vierte Leitung mittels Batteriestrom erfolgen ; in diesem Falle wird bei 4 eine vierte Leitung angeschlossen und mit 34 bei   45   verbunden, während der Stromerzeuger 40, 41 und die   Kondensatoren 42. 43.   36, 37 nebst Leitungen entfallen. 



   13 ist ein   Ausgleichswiderstand.   Die   Drosselspule. J4 dient   dazu, den Wechselstrom von 40,   J1   nach den   Wtdersta. nden 6', 7 zu   etwas abzudrosseln ; zu demselben Zweck dient gleichzeitig auch das Relais 19. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber, bei welchen die Bewegungen des Geberschreibstiftes den Bewegungen eines Lichtpunktes auf einer lichtempfindlichen Fläche des Empfängers entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer oder mehreren der znr Übermittlung der   Schreibströme   dienenden Leitungen (10, 11, E) ein   Kontrollzeichen   (12) verbunden ist, welches derartig durch den Stromkreis (46, 29, 23 bzw. 26,25, 32, 30, 46) der Lichtquelle (32) des Empfangers (b) beeinflusst wird, dass es jeweils anzeigt. ob die Lichtquelle Licht spendet.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die gemeinsame Rückleitung (E) eingeschaltetes Relais (19) ein mit der Lichtquelle (32) in Reihe geschaltetes Halterelais (25) zum Ansprechen bringt, welches über ein :
    - Kontakt (22 die eine der Schreibstromleitungeu (11) einschaltet, so dass ein in EMI2.3 dass ein vom Motorstromkreis (46, 28, 27, 24, 23, 29, 46) des Empfängers beeinflsstes Relais (21) die allgemeine Rückleitung (E) unterbrochen hält, solange der Motor (28) arbeitet, derart, dass das vorzeitige Ingangsetzen des Empfängers verhindert wird, wobei das Nichterscheinen des Kontrolxeichens (12) an der Geberstelle die Nichtbenutzbarkeit anzeigt.
AT71129D 1913-07-28 1914-07-23 Schalteinrichtung für Kopierfernschreiber. AT71129B (de)

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AT71129B true AT71129B (de) 1916-02-10

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