DE565336C - Zitterregler fuer elektrische Apparate - Google Patents

Zitterregler fuer elektrische Apparate

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DE565336C
DE565336C DENDAT565336D DE565336DD DE565336C DE 565336 C DE565336 C DE 565336C DE NDAT565336 D DENDAT565336 D DE NDAT565336D DE 565336D D DE565336D D DE 565336DD DE 565336 C DE565336 C DE 565336C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Zitterregler für elektrische Apparate Die Erfindung bezieht sich auf einen Zitterregler, wie solche bei elektrischen Apparaten, z. B. Feldreglern usw., verwendet werden. Die bis jetzt auf den Markt gebrachten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß, wenn sich auf den Berührungsflächen der. Kontakte des Zitterreglers eine Oxydschicht gebildet hat, der Zitterregler gar nicht in Funktion treten kann und damit nicht imstande ist, die zu regelnde Größe zu beeinflussen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird bei einem Zitterregler mit zwei parallel zueinander geschalteten Kontaktsystemen, von denen das eine sich eher öffnet als das a.#-dere, die Einstellung so getroffen, daß dasjenige Kontaktsystem sich zuerst öffnet, dessen Kontaktmaterial selbst nach seiner Oxydation die größere Leitfähigkeit für den elektrischen Strom beibehält.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel. F ist die Feldspule, die über die Zitterkontakte W und S im Nebenschluß an den Generator D angeschlossen ist. Die Federn -G1 und G° stellen die Regulierung der beiden Zitterkontakte dar. Die Spannungsspule Cl, die Zuterspule C2 und die Stromspule C3 bilden zusammen das magnetische Feld des Reglers, das die Anker A1 und. A= gegen die Kraft der Federn G1 und -G' abwechselnd anzieht und losläßt. Der Generator ist in üblicher Weise durch einen automatischen Ein- und Ausschalter H zur Batterie parallel geschaltet. Mit V sind die Stromverbraucher bezeichnet.
  • Der Zitterregler arbeitet nun -folgendermaßen: Von den Kontakten besteht z. B. der eine Kontakt W aus Wolfram, der andere Kontakt S aus Silber, und es sind diese Kontakte durch die Federn0l und G2 so eingestellt, daß der Kontakt W bei höherer Spannung öffnet als der Kontakt S. Wenn der Generator sich zu drehen beginnt, wird bei einer bestimmten Tourenzahl und Spannung der Kontakt S geöffnet, und zwar vor dem Kontakt W. Da der Kontakt W noch geschlossen ist, fließt der Strom noch durch den letzteren; die Spannung steigt noch weiter an, wodurch auch fernerhin der IZontakt S offen bleibt. Nach Erreichung einer bestimmten Spannung wird nun auch der' Kontakt W sich öffnen, worauf, die Spannung sinkt. Infolge Nachlassens der elektromagnetischen Anziehungskraft des Reglers wird der Kontakt W sich wieder schließen und dann die Spannung wieder ansteigen, bis der Kontakt W sich wieder öffnet usw. Bei diesem Regulierungsvorgang durch den Kontakt W sinkt die Spannung nicht so tief, daß der Kontakt S sich schließen könnte. Oxydiert nun aber der Kontakt W, was der Einschaltung eines Widerstandes in den Feldspulenstromkreis gleichkommt, so sinkt die Felderregung und damit die Maschinenspannung so weit herunter, daß auch der Kontakt S sich schließen kann; und nun übernimmt der Kontakt S in gleicher Weise wie vorher der Kontakt W die Regulierung der Maschine. Bei der Regulierung der Maschine durch dieses Kontaktpaar S entsteht durch das Abschalten des Feldes F beim öffnen des Kontaktes S eine Selbstinduktionsspannung, die ihren Ausgleich zu einem Teil Über die Kontakte W und Rotor der Maschine, zu einem anderen Teil über die Zitterspule C° sucht. Diese Selbstinduktionsspannung steigt dabei so stark an, daß die Oxydationsschicht des Kontaktpaares W durchschlagen wird. Ist dies geschehen, so ist wieder ein metallischer Kontakt der Kontakte W hergestellt, der Strom fließt wieder durch dieses Kontaktpaar, die Maschinenspannung steigt auf die durch die Feder G1 eingestellte Höhe an, und das Kontaktpaar S bleibt geöffnet, d. h. das Kontaktpaar W übernimmt wieder die Regulierung der Maschine. Der Kontakt S ist also ein Hilfskontakt, der für den Fall der Oxydation des Kontaktes W die Regulierung vorübergehend übernehmen muß, bis der Kontakt W wieder gereinigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zitterregler für elektrische Apparate mit zwei parallel zueinander geschalteten- Kontaktsystemen, von denen das eine sich früher als das andere öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung so getroffen ist, daß sich dasjenige Kontaktsystem zuerst öffnet, dessen Kontaktmaterial selbst nach seiner Oxydation die größere Leitfähigkeit für den elektrischen Strom beibehält.
DENDAT565336D Zitterregler fuer elektrische Apparate Expired DE565336C (de)

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