AT70579B - Vorrichtung an Friktionstrommelspulmaschinen zur Veränderung der Geschwindigkeit des Fadenführers während des Spulvorganges. - Google Patents

Vorrichtung an Friktionstrommelspulmaschinen zur Veränderung der Geschwindigkeit des Fadenführers während des Spulvorganges.

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AT70579B
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Joseph Robert Leeson
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Joseph Robert Leeson
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Description


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 genannten Patentschrift beschrieben ist oder ständig hin und her schwingen, so dass er die Lage der Rolle c in der Kurvennut   c1,   abgesehen von der durch die Drehung der Kurvenscheibe C1   verursachten Relativverschiebung verändert. Zweck der letzteren Anordnung ist, die sogenannten Strangwicklung zu verhindern, die an der Obefl & che der Spule entstehen können, wie in der   
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   Es ist üblich, eine grössere Zahl einzelner Spulen mit ihrem Antrieb in Gruppen anzuordnen und sie alle auf einem gemeinsamen Maschinenbett zu befestigen. Deswegen wird bei dem be-   schriebenen     Ausführungsbeispiel   einer Maschine nach der Erfindung eine Hauptantriebswelle angenommen, von der aus die einzelnen Spulenspindeln in Bewegung gesetzt werden. Wie Fig. 3 besonders deutlich zeigt, liegt die Hauptantriebswelle J zwischen den Wellen   G   und D im rechten Winkel zu ihnen. Zum Antrieb der Welle D von der Hauptwelle J aus dient ein Schraubenrad   K,   das mit einem gleichen   Schraubenrade P, auf   der Welle D in Eingriff steht.

   Auf dem Ende der 
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 Kurvenscheibenwelle C angeordnet und enthält ein Zahnrad   0,   das auf der Welle C befestigt ist und ein zweites mit diesem in Eingriff stehendes Zahnrad   01,   das auf dem inneren Ende der Welle M sitzt. Die Hauptantriebswelle J treibt die Welle D. Also wird die Bewegung der Hauptantriebswelle J auf die Welle D unmittelbar durch die Schraubenräder K, K1 übertragen, 
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   Es wurde nun bereits gesagt, dass man die Spule verbessern   kann, indem man   die Ge-   schwindigkeit   des Fadenführers relativ zu derjenigen der   Friktionstrommel     DI   während des
Bewickelns derSpule'verändert. Es war bisher   gebräuchlich,   bei Maschinen mit   Frittions-   trommelantrieb das   Verhältnis   zwischen der Geschwindigkeit der   Antriebstrommel   und der des Fadenführers konstant zu halten. Dann aber findet, da die Winkelgeschwindigkeit der Spule mit dem Steigen ihres Durchmessers sinkt, eine beträchtliche   Veränderung   zwischen dem Verhältnis der Winkelgeschwindigkeit der Spule und der linearen Geschwindigkeit des Fadenführers statt.

   Mit anderen Worten : Die Spule läuft mit einer verhältnismässig grossen Umdrehungszahl während jeden Fadenführerhubes zu Beginn des Spulvorganges und gewöhnlich nur mit dem Bruchteil einer Umdrehung während eines Hubes zu Ende des Spulvorganges. Hieraus ergibt sich eine   grosse   Ungleichheit in den Windungszahlen im Inneren der Spule und 
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 bleibt er besser an seiner Stelle, als wenn dies mit nur wenigen Umdrehungen geschieht. Die Fadenlagen haben weniger Neigung zu gleiten und sich zu verschieben, wenn sie mit   verhältnis-   mässig geringer Steigung gewickelt werden. Wenn dagegen andererseits die Steigung der 
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 innen zu rutschen, und hiedurch werden Unregelmässigkeiten an der Spulen oberfläche hervorgerufen, z. B. Wülste, Buckel usw. und schliesslich erhält man eine schlecht geformte Spule.

   Ferner kann, wenn der Faden bei jeder Drehung zu schnell längs der Spule entlangläuft, das Auflegen des Fadens an den   Enden des Fadenführerhubes nicht   genau genug geregelt werden, und der Faden. strebt, über die Kante der Spule zu laufen und sich quer über die   Spulenenden   zu legen. Dann entstehen die   sogenannten #cobwebs" (Spinnengewebe). Solche   und ähnliche Missbildungen von auf Friktionstrommelspulmasschinen hergestellten Spulen sind sehr nachteilig, da sie den freien Ablauf des Fadens beim Abwickeln verhindern und auch sonst den   Handetswert   der Spule herabsetzen.

   Wie auseinandergesetzt wurde, werden sie gewöhnlich durch die schnelle Abnahme der Windungszahl während des Spulvorganges   verursacht, und   es wurde gesagt, dass die Spule sehr verbessert, werden kann, wenn die Abnahme der   Winuungazahl   
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 im Unterschied der Windungszahlen zu erreichen und das bessere   Windungsverhältnis   zu erhalten, das eben genannt wurde, wird folgende Vorrichtung zur Veränderung des Geschwindigkeits-   verhältnisses   zwischen der Friktionstrommel und dem Fadenführer verwendet. 
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    der-Riemen 1,   der die Riemenkegel L, M verbindet, auf diesen in ihrer Achsenrichtung während des Arbeitens der   MMchine mittels einer Gabel   P   (Fig. l   und 4) verstellt.

   Zweckmässig wird die 
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 sitzt in einem Fortsatz p3 der Nabe p der Gabel P. Der Arm   R   wird durch ein Gestänge bewegt. das ihn mit dem Schlitten H der Spulenspindel G verbindet. 
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 endlich hat die Stange die Aufgabe, bei der Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung nach der Erfindung den Arm   R und   mittels diesem die Riemengabel P zu verstellen. wenn der   pujen-   durchmesser wächst. Am unteren Ende der Stange   S ist in Ami s'befestigt,   der durch einen Schlitz b3 der lotrechten Stange b4 des Rahmens B hindurchgreift (Fig. 2). Der Arm s2 besitzt ein   abwärtsgekrümmtea   Ende s3, an dem eine Stange T mittels eines Bolzens t angelenkt ist. 



  Das andere Ende der Stange   J ist   mittels eines Bolzens t1 drehbar mit dem Arm R verbunden. Wenn nun der   Schlitten J ?   beim Wachsen des Spulendurchmessers steigt. so geht dasjenige Ende der Stange T, das mit der Stange S verbunden ist, aufwärts, so dass der Arm R vem Rahmen B nach aussen geschwenkt wird. Hiedurch wird die Gabel P längs der Stange q nach aussen bewegt und der Riemen l nach dem äusseren Ende der Riemenkegel   L, 3/, zu bewegt. Diese Auswärts-   bewegung des Riemens l geschieht mit allmählich abnehmender Geschwindigkeit. Der Zweck dieser Massnahme wird später erläutert werden.

   Während also der erste Teil der Bewegung des Armes R verhältnismässig sehnell vor sich geht, wobei das innere Ende der   Stange T sich ant     unteren   Ende seines Hubes befindet, nimmt, wenn die Stange S steigt. die Geschwindigkeit des Armes R   ständig ah,   bis sich die Stange T in wagerechter Lage befindet. Diese Anordnung zum Bewegen der Riemengabel mit allmählich verzögerter Geschwindigkeit vom einen Ende der 
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 Armes   lui   ist eine Stange u2 verbunden. deren unteres Ende an der Stange T angelenkt ist. so dass sie durch diese mit dem Arm s2 der lotrechten Stange S in Verbindung steht. 



   Nachdem nun die Konstruktion und Anordnung einer Maschine nach der Erfindung lieschrieben worden ist, soll jetzt die   Wirkungsweise auseinandergesetzt werden.   



     Fig. l und   2 zeigen die   Maschine in derjenigen Stellung,   die ihre Glieder zu Beginn des Spulvorganges einnehmen. Der Schlitten H steht an dem unteren Ende der Stange H1 und 
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 zwischen Spule und Friktionstrommel im wesentlichen während des ganzen Spulvorganges gleich erhalten. 



   Zu Beginn des Spulvorganges befindet sich, da dann der Schlitten H in seiner untersten 
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 wenn zu Beginn des Spulvorganges 5¸ Windungen in jede Fadenlage kommen und zu Ende 21/2 Windung. Hienach werden zweckmässig die Durchmesser der Riemenkegel   L   und   M   und der Räder 0 und   m   gewählt. Ein besonderer Vorzug des Wechsels der Windungszahl während des Wachsens der Spule besteht darin, dass die   Veränderung     langsamer   bei kleinem Durchmesser als bei grossem stattfindet, d. h. die Windungsart ändert sich sehr schnell zu Beginn des Spulvorganges, während, wenn die Spule etwa bis zur Hälfte gewachsen ist, die   Veränderung bedeutend   geringer ist.

   Aus diesem Grunde erschien es ratsam, die Vorrichtung zum Verändern des Geschwindigkeitsverhältnisses so auszubilden, dass sie anfangs schnell wirkt und nach und nach langsamer, wenn die Spule wächst. Auf diese Weise wird die   Veränderung   des Geschwindigkeits-   verhältnisscs zwischen Treibtrommel   und   Fadenführer   der Veränderung   des Übersetzungs-   verhältnisses von der   Antriebstrommel   auf die Spule angepasst.

   Die Anpassung wird in der Weise bewirkt, dass die Stange T auf den Arm   j ? so   einwirkt, dass die Riemengabel P längs der Riemen- 
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 Geschwindigkeit des Fadenführers E, die ihm von der Kurvenscheibe Cl erteilt wird, in Einklang gebracht mit der Geschwindigkeit der Spule, wenn auch ein konstantes Übereinstimmen beider Geschwindigkeiten nicht notwendig ist. 
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 vorganges wird die   Anordnung   der   Fadenwickiungen     gleichförmiger und regelmässiger erhalten,   und daher ist die Spule bedeutend besser sowohl in ihrem Aussehen als auch in ihrer Fähigkeit, beim Abwickeln den Faden frei ablaufen zu lassen.

   Ferner ist die Veränderung der Zahl der Windungen bei verschiedenen Stufen des Spulvorganges so gering, dass die Neigung der Windungen, sich aufeinanderzulegen und Wülste zu bilden, geringer ist, auch wenn keine besondere VorrichtungzurVermeidungvonStrangwicklungangewendetwird. 



   Es wird nicht verkannt, dass es bereits vorgeschlagen worden ist, bei   Spulmaschinen   das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen der   Antriebstrummel   und dem Fadenführer mit Hilfe von konischen Riementrieben zu verändern. Nach der Erfindung wird jedoch eine neue Anordnung 
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 änderung der Spule fast genau anzupassen. Infolgedessen ist eine nach der Erfindung ausgebildete Maschine geeigneter, feines Garn für Handelsspulen aufzuwickeln und mit   einer Maschine nrch   der Erfindung erzeugte Spulen gestatten eine grosse Mannigfaltigkeit ihrer Verwendung in der   Textd-lndustrie.   



   Die Erfindung sieht auch Mittel vor, um die wachsende Anpressung der Spule auf der Antriebsrolle beim Grösserwerden des Spulengewichtes auszugleichen, so dass auch in dieser Hinsicht das Produkt verbessert wird, da Unregelmässigkeiten und Missbildungen duren das vergrösserte Spulengewicht beseitigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung an Friktionstrommelspulmaschinen zur Veränderung der Geschwindigkeit EMI4.6 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 bzw. die mit ihm verbundene Stange (8) mit einem Arm (R) zur Verstellung der Riemengabel (P) durch eine Stange (T) verbunden ist, deren Neigung gegenüber der Bahn des Schlittens (H) bzw. der Feder (S) während des Spulvorganges ständig zunimmt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen @ und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit der EMI5.2 gewicht durch die Gewichte (W) ausgeglichen wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI5.3
AT70579D 1914-05-26 1914-05-26 Vorrichtung an Friktionstrommelspulmaschinen zur Veränderung der Geschwindigkeit des Fadenführers während des Spulvorganges. AT70579B (de)

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