AT70556B - Einrichtung zur Erzeugung kontinuierlicher elektrischer Schwingungen für drahtlose Telegraphie und Telephonie. - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung kontinuierlicher elektrischer Schwingungen für drahtlose Telegraphie und Telephonie.Info
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Description
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Abstand der Elektroden voneinander während der Drehung der Welle kann durch entsprechende Einstellung der Büchse 14 beliebig geregelt werden. Eine geeignet angebrachte, in Fig. 1 nicht dargestellte Feder sucht dabei die beiden Elektroden aneinanderzndriicken.
Die Welle 2 weist einen über das Lager 4 hinausreichenden Teil 6 auf und besitzt eine Bohrung, 23, die bis in die Mitte zwischen die beiden Elektrodenträger hineinreicht und mit
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für den Eintritt von Luft in die Bohrung 23 freilässt. Dieser Lufteintritt kann überdies noch durch die Scheibe 26, welche die Öffhung mehr oder weniger zu verschliessen gestattet und auf
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in einen mit Wasser oder einer anderen geeigneten Kühlnüssigkeit gefüllten Behälter 31.
Statt zweier Elektrodenträger können auch mehrere angeordnet werden, so dass mehrere Lichtbogen entstehen.
Die Stromzuführung zu den Elektroden 22, 22'erfolgt mittels Bürsten 79, 79', die auf
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die auf den Lagern 3 und 4 mittels Zwischenplatten 20, 20' aus Isoliermaterial befestigt sein können. An den Haiter@. sind die zum Einschalten des Scbwingungserzeugers erforderlichen Klemmen 5, 5' angebracht.
Flg. 3 zeigt eine abgenderte Ausführungsform in stehender Ausführung. Dpr Motor 7 ist auf den Ständern 37, 37'aufgestellt und mit Schrauben 36, 36'befestigt. Der Motor ist dabei mit geeigneten Traglagern für die Welle 2 ausgestattet.
In Fig. 4 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Schwingungserzeuger dargestellt, welche namentlich als Serienfunkenstrecke für einen Stosskreis geeignet ist. Dieselbe unter cheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform namentlich dadurch, dass die Elektrodenträger 9,9'je zwei Elektrodenringe 22, 22" bzw. 22', 22''' aufeisen, von denen sich die äusseren
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Zusammendrücken einer klemmbaren Hülse an den geschlitzten Elektrodendorn, wobei die Hülse gleichzeitig zur Stromzuleitung dient, so dass gleichzeitig infolge des kräftigen Andruckes der Hülse eine gute Stromzuleitung zur Elektrode, ohne beträchtlichen Übergangswiderstand erfolgt.
Das Elektrodenmaterial ist dabei das bereits früher genannte, oder es kann nur die eine Elektrode jeweilig aus MetalL die andere jedoch aus einem Material mit negativem Temperaturkoeffizienten,
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Selen usw. bestehen. Zur Einstellung ist an den festen Elektroden eine feine Teilung 38, 38' angebracht, mit deren Hilfe der Abstand der Elektroden 39, 39' von den Elektrodenringen22", 22'" genau eingestellt werden kann. Die übrige Konstruktion ist der der Fig. l ähnlich. Jedoch erfolgt die Luftzuführung in den Raum zwischen den Elektroden 9, 9'von beiden Seiten der Welle aus durch getrennte Bohrungen 23, 23'.
Die zwischen der Hülse 12'und der Büchse 14 eingelegte Feder 42 dient zum Andrücken der Elektrode 22 an die Elektrode 22'.
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und die Bürste 19'zum Halter 21'und zu den Klemmen 5'am Lager 4 fliesst.
Die beiden rotierenden Elektroden 99' bilden gewissermassen die Scheiben einer Zent@ifugal- luftpumpe, bei welcher die zwischen den Scheiben befindliche Luft durch Zentrifugalkraft herausgeschleudert wird. Die Saugwirkung wächst dabei mit der Rotationageschwindigkeit der Scheiben.
Solange nun die beiden Scheiben 9, 9'aneinanderliegen, wird in dem konischen Elektrodenzwischenraum die Luft verdichtet, während die Luft durch die hohle Welle nachströmt. Da die eine Scheibenelektrode 9'seitlich verschiebbar angeordnet ist und nur durch den Druck einer Spiralfeder 42 (Fig. 4) an die zweite Elektrode 9 angepresst wird, so tritt bei gesteigertem Luftdruck eine seitliche Verschiebung der Elektrodenscheibe 9'gegen die Wirkung der Spiralfeder auf, wodurch die Zündung des Lichtbogens erfolgt. Diese seitliche Verschiebung erhält eine Grenze, wenn der an Her Welle angebrachte Zapfen 16 in die im Längsschlitz 32 der. Muffe der beweglichen Elektrode 9' befindlichen Aussparungen 33, 34 einschnappt, wobei die Muffe durch den Druck des angetriebenen Zapfens in ihrer Stellung fixiert wird.
Solange die Elektroden 9. 9' mit grösserer Geschwindigkeit rotieren, wird daher die eingestellte Elektrodenentfernung sich gleich bleiben. Nimmt jedoch die Geschwindigkeit sehr etark ab, so kann die Spannkraft der Feder die Zapfen 16 wieder aus den Aussparungen 33, 34 entfernen und die bewegliche Elektrodenscheibe 9'an die feste andrücken. Während der Rotation wird die Luft aus dem Elektroden- zwischenraum ausgepumpt ; es kann aber kein Vakuum entstehen, weil Luft beständig durch die hohle Welle nachströmt.
Dieses Nachströmen erfolgt um so rascher, je schneller die Elektroden-
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Elektrodenscheiben 9, 9'sowie der auf ihnen befestigten Ringe 22, 22', während andererseits der Licht bogen abgeblasen wird Die angesaugte Luftmenge wird dabei durch Verstellen der Scheibe 6 geregelt, indem diese Scheibe entsprechend eingestellt und durch eine Kontramutter fixiert wird.
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herausgeschleudert wird, Luft nachzusaug'ëJ1. Die Richtung der Löcher unterstützt diese Zentrifugalwirkung, indem überflüssige Reibungswiderstände beim Richtungswechsel vermieden werden. Der auf diese Weise entstehende Luftstrom leitet die Wärme von der Aussenseite der Elektroden-
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Durch die energische Kühlung der Elektroden sowie durch die Rotation, welche fortwährend neue Fusspunkte für den Lichtbogen erzeugt. wird ein stetiges Erlöschen und Wiederentzunden in sehr rascher Aufeinanderfolge erzeugt, wodurch ein stetiges, sehr kräftiges Schwanken des l'otentlats an den Elektroden hervorgerufen wird. das namentlich durch die infolge der geschilderten Einrichtung bewirkte Entionisierung der Licht bogenatrecke bedingt Ist. Es werden somit Schwingungen von verhältnismässig grosser Amplitude erzeugt, die in dem den Elektroden parallelgeschalteten Schwingungskreis zur Wirkung kommen.
Die Einrichtung nach Fig. 3 funktioniert in genau derselben Weise. Bei der Einrichtung gemäss Fig. 4. welche vorteilhaft als Serienfunkenstrecke verwendet wird, ist die Wirkungsweise
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zur Elektrode 22, ferner über den \mken (oder Lichtbogen) zur Elektrode 22'und über die Scheibe 9'und den Elektrodenring 22''' zur Elektrode 38'. Die drei Sericnfunkenstrecken werden dabei auf gleiche Länge eingestellt. Wegen der energischen Kühlwirkung und der stets neuen. dem Stromübergang dargebotenen Flächen ist die Amplitude der erzeugten Schwingungen sehr gross, so dass die Schwingung einen steilen Abfall zeigt.
Die geschilderten Einrichtungen können dabei sowohl für den Betrieb mit Lichtbogen, als für den mit Funken Verwendung finden, je nach der Art des benutzten Stromes (Gleich-oder Wechselstrom), der Grösse des Elektrodenabstandes und der Rotationsgeschwindigkeit bzw. der Grösse der Kühlwirkung0 Im allgemeinen
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energischen Kühlwirkung und der Rotation der Elektroden sogenannte Löschfunken auftreten werden.
Die Frequenz der erzeugten Schwingungen ist in jedem Fall ausserordentlich hoch.
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Feder (32) aneinandergepresst werden, während bei Drehung der Welle das in der Achsenrichtung bewegliche Elektrodensystem (9') durch die infolge der Rotation erregte Fliehkraft der in dem Raum zwischen den Elektroden befindhehenluft unter Überwindung der Kraft der Feder seitwärts-
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Claims (1)
- 2-Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da8 jeder der beiden Elektrodenträger aus zwei durch ein axiales Zwischenstück (7, 8) verbundenen Scheiben (9, 10 bzw. 9', 10') besteht, von welchen die äussere Scheibe (10, 10') einen kleineren Durchmesser besitzt und mit schrägen, radialen Schlitzen oder Löchern (11, 11') versehen ist, durch welche die von aussen angesaugte Luft auch über die Aussenflächen der inneren, die Elektrodenringe tragenden Scheiben streicht und dieselben abkühlt. f 3.Ausfuhrungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden inneren Scheiben der Elektrodensysteme in ihrem zentralen Teil konisch ausgebildet sind, wodurch an der Welle ein grösserer Zwischenraum entsteht. der sich peripheriewärts allmählich verjüngt, während im peripheren Teil der beiden Elektrodenseheiben diese in einem fixen Abstand parallel laufen, durch welchen die Länge des Lichtbogens bestimmt wird, zum Zwecke, eine Saugwirkung auszuüben und bei der Rotation Luft selbsttätig dem Lichtbogen zuzuführen.4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzufuhr durch das oder die freien Enden der hohlen Motorwelle mittels einer kontinuierlich verstellbaren Scheibe (26) nach Belieben reguliert werden kann.5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in EMI4.3 Richtungswechsel der eingesaugten Luft zerstäubt wird, so dass infolge der feinen Verteilung und grossen Oberflächenwirkung die Scheibenelektroden und auch der Lichtbogen rasch und intensiv gekühlt werden.6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf einer Welle montierte, elektrisch von derselben isolierte einstellbare Elektrodenscheiben- EMI4.4 durchschneiden und dieselbe so in eine Serien-oder Teilfunkenstrecke zerlegen, wodurch immer neue, gut gekühlte Fusspunkte zur Erzeugung des Lichtbogens oder Funkens herangezogen werden.7 Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden fixen Elektroden (39, 39') der Funkenstreeke als ein in einer Führungshülse (40, 40') zwangsläufig verstellbarer Dorn ausgebildet sind, dessen Spitze die eigentlich auswechselbare Elektrode aus Aluminium, Kupfer, r3ilundun usw. enthält und mit einer feinen Längsteilung versehen ist, durch deren Hervortreten aus der Führung die Bogen- bzw. Funkenlänge bestimmt ist. EMI4.5
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