AT70417B - Verfahren zur Untersuchung von Störungen in der Frostmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren. - Google Patents

Verfahren zur Untersuchung von Störungen in der Frostmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren.

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AT70417B
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Gotthelf Dr Leimbach
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Gotthelf Dr Leimbach
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    Verfahren zur Untersuchung von Störungen in der Fro8tmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren.   



    Die Kälterohre beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren befinden sich nach dem Ausfrieren des Gebirges in einem Medium sehr geringer elektrischer Leitfähigkeit und können daher in elektrische Schwingungen versetzt werden. Bei der grossen Zahl von Rohren (20,30 und mehr) erhält man ausgezeichnete Mittelwerte für alle elektrischen Konstanten. Steht ein solches Rohr noch in ungefrorener Lauge oder befindet sich Lauge in grösserer Nähe eines Rohres oder gar zwischen zwei benachbarten Rohren, so wird dadurch eine wesentliche Änderung der elektrischen Konstanten hervorgerufen (Widerstand, Dämpfung, Kapazität ändern sich).

   Aus dem Vergleich mit dem Mittelwert und den grössten Abweichungen für diese Konstanten lässt sich eine Störung in der Frostmauer sofort erkennen : die Grösse der Änderung erlaubt andererseits auch Schlüsse auf die Grösse der Störung zu ziehen. Bei Erregung zweier benachbarter Rohre   
 EMI1.1 
   Medium anderer Dielektrizitätskonstante oder   als Kapazität wirken kann, zu einem Knoten für stehende Wellen Veranlassung geben. dessen Lage sich durch   Veränderung   der Wellenlänge sofort ermitteln   lässt.   



   Ist z. B.   das eine Gefrierrohr   gegen ein benachbartes stark verlaufen, so zeigt sicr dies in einer Verminderung der   Kapazität infolge   der ständig zunehmenden Dicke des D ;. elektrimms 
 EMI1.2 
 Schicht oder Kluft, so kann durch die Gegenwart dieses Leiters nicht nur die Kapazität, sondern auch die Dämpfung erhöht werden. Zeigen sich also bei der Untersuchung eines Gefrierschachtes für einzelne Rohrkombinationen Abweichungen bezüglich der elektrischen Konstanten über den Durchschnittswert hinaus, so   weist das auf Störungen   in der Frostmauer des Gefrierschachtcs hin. die je darnach, ob es sich um Widerstands-, Kapazitäts- oder Dämpfungswerte handelt, nach den oben gewählten Beispielen genauer analysiert werden können. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung dargestellt. 



   Die beiden Gefrierrohre a, b sind mit der Selbstinduktion c und der Funkenst recke d zu   einem Schwingungskreise zusammengeschlossen. Die beiden Gefrierrohre bilden   dann mit dem sie trennenden Dielektrikum eine Kapazität. Dieser Schwingungskreis wird durch den an die Funkenstrecke beispielsweise angeschlossenen Induktor e zu Schwingungen angeregt und man 
 EMI1.3 
 und der bekannten Selbstinduktion L (in der Zeichnung mit c bezeichnet)   lässt.   sich nach der   Beziehung 2 xi   die Kapazität der Gefrierrohre bestimmen, die je nach dem Stande desGefrierprozessesverschiedeneWerteannimmt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Untersuchung \on Störungen in der Frostmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren, dadurch gekennzeichnete dass die Gefrierrohre in elektrische Schwingungen versetzt werden, zum Zwecke, aus den gemessenen Werten der Schwingungen die Konstanten der Schwingungskreise (Widerstand, Kapazität und Dämpfung) zu berechnen und aus deren Grösse auf Störungen in der Frostmauer schliessen zu können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT70417D 1913-02-11 1914-02-09 Verfahren zur Untersuchung von Störungen in der Frostmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren. AT70417B (de)

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AT70417D AT70417B (de) 1913-02-11 1914-02-09 Verfahren zur Untersuchung von Störungen in der Frostmauer beim Schachtabteufen nach dem Gefrierverfahren.

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