AT6984U1 - Dekorativer besatz, insbesondere für kleider - Google Patents

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AT6984U1
AT6984U1 AT0047003U AT4702003U AT6984U1 AT 6984 U1 AT6984 U1 AT 6984U1 AT 0047003 U AT0047003 U AT 0047003U AT 4702003 U AT4702003 U AT 4702003U AT 6984 U1 AT6984 U1 AT 6984U1
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/04Setting gems in jewellery; Setting-tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/08Trimmings; Ornaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Dekorativer Besatz, insbesondere für Kleider, bei dem in Kunststoff gefasste Steine (3), insbesondere facettierte Glassteine, durch an den Fassungen (2) befestigte Fäden (1) miteinander verbunden sind, und die aus Kunststoff bestehenden Fäden (1) geflochten oder gewirkt sind.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen dekorativen Besatz, insbesondere für Kleider, bei dem in Kunststoff gefasste Steine, insbesondere facettierte Glassteine, durch an den Fassungen befestigte Fäden miteinander verbunden sind. 



   Üblicherweise sind benachbarte Steine bei derartigen Besatzartikeln durch je zwei kurze 
Fadenabschnitte miteinander verbunden, sodass die gegenseitige Position der Steine in der 
Ebene weitgehend festgelegt ist, Wölbungen der Unterlage aber nachgebildet werden können. Die Befestigung des Besatzes erfolgt durch Annähen der die Steine verbindenden 
Fäden an die Unterlage. Bei den derzeit verwendeten Fäden zur Verbindung der gefassten 
Steine handelt es sich um gezwirnte Baumwollfäden. Da man nicht für jede denkbare Farbe des Untergrundes einen gesonderten Vorrat der als Trimmings bezeichneten Besatzartikel halten will, verwendet man meist weisse Fäden, da bei diesen die Farbabweichung am wenigsten stört. 



   Ein Ersatz der weissen Baumwollfäden durch farblosen Kunststoff würde das Farbproblem lösen und gleichzeitig die Formstabilität der Trimmings erhöhen. Dieser Ersatz ist jedoch aufgrund des Herstellungsverfahrens der Trimmings nicht ohne weiteres möglich. Dabei wird nämlich so vorgegangen, dass in eine Spritzgussform einerseits die Steine, andererseits die 
Fäden eingelegt werden und beim Spritzgiessen der Fassungen die Steine und die Fäden in den Kunststoff eingebettet werden. Man könnte nun daran denken, die Verbindungsfäden aus dem gleichen Kunststoff wie die Fassungen herzustellen und gemeinsam mit den 
Fassungen im Spritzguss zu erzeugen. Eine flexible Verbindung der Steine mit hinreichender 
Festigkeit ist dadurch jedoch kaum erzielbar.

   Legt man andererseits anstelle von Textilfäden glatte Kunststoff-Fäden in die Form ein, welche die Einspritztemperatur bei der Herstellung der beispielsweise aus Zelluloseazetat bestehenden Fassungen aushalten, so kommt es zu keiner hinreichenden Verbindung von Fassungen und Verbindungsfäden. Erfindungsgemäss ist daher vorgesehen, dass die aus Kunststoff bestehenden Fäden geflochten oder gewirkt sind. 



  Erfindungsgemäss verwendbare Kunststoff-Fäden können ein Monofilament sein, dessen Schlingen durch Flechten, Wirken, Stricken usw. erzeugt sind, oder auch ein Multifilament. 



  Beim Anspritzen der Kunststoff-Fassungen entsteht durch die Schlingen des Fadens eine formschlüssige Verbindung zwischen Faden und Kunststoff. Trotz seiner Struktur bleibt der freiliegende Teil des Fadens hinreichend farblos und durchsichtig. 

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   Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigen 
Fig. 1 - 4 einen gattungsgemässen Besatzstreifen in Längsschnitt, Querschnitt, Draufsicht und schaubildlicher Ansicht. 



   Fig. 5 zeigt beispielshaft einen erfindungsgemäss einsetzbaren Faden. 



   Das bandförmige Trimming nach Fig. 1- 4 ist ein endloses Band aus Steinen 3, welche entlang von zwei Fäden 1 leiterförmig angeordnet sind. Die Verbindung der Steine 3 und der Fäden 1 erfolgt in einer Kunststoff-Form, in welcher die Steine 3 gleichzeitig mit den Fäden 1 durch das Material der Fassungen 2 umspritzt werden. 



  Kern der Erfindung ist die Verwendung von Kunststoff-Fäden zur Verbindung der Steine 3. 



  Dies setzt voraus, dass bei der Einspritztemperatur der Fassungen 2 die Fäden nicht schmelzen, wozu sie beispielsweise aus Polyamid-6.6.-Nylon bestehen können. Um das Rutschen der Fassungen 2 an den Steinen 1 zu verhindern, sind die Fäden 1, wie beispiels- weise in Fig. 5 dargestellt, in Schlingen gelegt. Diese gehen mit dem Kunststoff der Fassun- gen 2 eine weitgehend formschlüssige Verbindung ein.

Claims (4)

  1. Ansprüche : 1. Dekorativer Besatz, insbesondere für Kleider, bei dem in Kunststoff gefasste Steine, insbesondere facettierte Glassteine, durch an den Fassungen befestigte Fäden miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunststoff bestehenden Fäden (1) geflochten oder gewirkt sind.
  2. 2. Kleiderbesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (1) aus farblosem durchsichtigen Kunststoff bestehen.
  3. 3. Kleiderbesatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (1) aus Polyamid bestehen.
  4. 4. Kleiderbesatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungen (2) der Steine (3) aus Zelluloseazetat bestehen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010132906A1 (de) 2009-05-19 2010-11-25 D. Swarovski & Co. Verfahren zur herstellung eines spritzgegossenen dekorationsartikels und spritzgiessartikel
ITTV20120226A1 (it) * 2012-12-07 2014-06-08 Krilliant Srl Sistema per la realizzazione di monili in acetato di cellulosa dotato di castone per pietre preferibilmente ma non esclusivamente preziose

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010132906A1 (de) 2009-05-19 2010-11-25 D. Swarovski & Co. Verfahren zur herstellung eines spritzgegossenen dekorationsartikels und spritzgiessartikel
ITTV20120226A1 (it) * 2012-12-07 2014-06-08 Krilliant Srl Sistema per la realizzazione di monili in acetato di cellulosa dotato di castone per pietre preferibilmente ma non esclusivamente preziose

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