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des Glases zurück, nachdem der Dorn 15 entfernt worden ist, um ein Zusammenfliessen der Glasmasse zu verhindern, und dann wird die Innenfläche des Glases härter. Die Luft wird in das Glasarbeitsstück eingeführt, sobald die Glasmasse gepresst und die Blasömiung darin gebildet worden ist. Zweckmässig erfolgt aber die Einführung der Luft unmittelbar nachdem der Dorn herausgezogen worden ist, da sonst die Gefahr entsteht, dass die Blasöffnung durch Zusammenfliessen der Glases zerstört wird.
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eine Druckfliissigkeit vertikal bewegt werden.
Die Blasform besitzt an ihrem oberen Ende eine Öffnung 25, die so gross ist, um die Schulter 26 der Anhebevorrichtung aufzunehmen und zum
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der Tafel 113 zu ruhen. Bei der nächsten Stufe des Verfahrens wird der Boden in in der Blas- form ungefähr um ein Viertel ihrer Höhe von dem unteren Ende angehoben.
Dann wird das Arbeitsstück von Hand aus, wie es ill der Fig. 3 veranschaulicht ist, oder
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sich das untere Ende der Glasmasse in einem gewissen Abstande von dem Boden der Blasform befindet.
Bei der nächsten Arbeitsstufe wird der bewegliche Boden 21 nach aufwärts gegen die Glasmasse bewegt, wie es in der Fig. 6 veranschaulicht ist. Diese Aufwärtsbewegung muss jedoch unter dem unteren Ende des Arbeitsstückes angehalten werden, denn das Arbeitsstück soll den Boden nicht treffen, da es sonst zerstört oder beschädigt wird.
Bei der nächsten Stufe des Verfahrens bleibt die Einrichtung solange in Ruhe, bis sich das Arbeitsstück infolge seiner Schwerkraft senkt und mit dem oberen mittleren Teile des beweglichen Bodens der Form in Berührung kommt. Da die untere Hälfte des Arbeitsstiickes stark
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@ aufgehalten. Infolgedessen ist es besser, dass der Boden der Form zu der Zeit feststeht, wenn das Arbeitsstück mit demselben in Berührung kommt.
Während der Arbeiter wartet. bis sich das Glasstück senkt und mit dem Boden der Form
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kommt. Hiedurch wird zunächst der obere Teil des betreffenden Gegenstandes vollkommen fertig geblasen, während ein verhältnismässig dicker Boden verbleibt.
'Während der letzten Hälfte des Blasens wird der Boden 21 nach abwärts bewegt. Bei dieser
Abwärtsbewegung des Bodens wird der untere Teil des zu blasenden Gegenstandes geführt. Diese
Abwärtsbewegung des Bodens muss sehr rasch und zweckmässig mit solcher Beschleunigung erfolgen, dass der Boden der Form bei der Abwärtsbewegung des Glases demselben keinen Wider- stand entgegensetzt, indem das Glas durch den Boden der Form unterstützt und durch die ein- ) geblasene Luft ausgedehnt wird, wird die untere Hälfte des Gegenstandes vollkommen gebildet,
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giebig befestigt, so dass er entsprechend der Ausdehnung des Glaskörpers zeitweise rascher nachgeben kann. als der sinkenden Bewegung seines Halters entspricht, wodurch jede Unregel-
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mässigkeit verhindert wird.
Die Grenze der Aufwärtsbewcgung des beweglichen Bodens muss entsprechend der Länge und Grösse des Arbeitsstücke im voraus bestimmt werden, so dass das Arbeitsstiiek beim Senken mit dem Boden zur rechten Zeit in Berührung kommt. Es muss ver-
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in Berührung kommt. Ferner soll vermieden werden, dass der Boden nach aufwärts gegen das Arbeitsstückgepresstwird
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Verfahren zur Hei Stellung von Glashohlkörpern, besonders von Körpern grossen Inhaltes, durch Pressen in einer Vorform und Aufblasen des gepressten, in eine Fertigform übertragenen Külbels, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlraun. (11) des gepressten, noch in der Vorform (12) befindlichen Külbels (10) Druckluft eingeführt und darin, ohne das Külbel auszudehnen, erhalten wird, bis die Wandung der Höhlung ausreichend erhärtet ist.
2. Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern, besonders von Körpern grossen Inhaltes,
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Külbels, dadurch gekennzeichnet, dass in der Blasform (20) die Längsausdehnung des Külbels während des ersten Teiles des Blasens durch eine stützende Unterlage (21) aufgehalten wird, so dass zunächst der obere Teil der Glasmasse sich seitlich ausdehnt, um den oberen Teil des Gegen-