AT69500B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum für Feuerlöschzwecke. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum für Feuerlöschzwecke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum für Feuerlöschzwecke. Es ist bereits bekannt, zum Löschen brennbarer Flüssigkeiten, wie Benzin usw., zwei getrennt voneinander bereitgehaltene, bei ihrem Vermischen Gas und Schaum entwickelnde Flüssigkeiten zu verwenden, wobei das Gas in dem Schaum mechanisch gebunden ist und ihn feuerbeständiger EMI1.1 keiten, die zur jederzeitigen Verwendung bereitgehalten werden müssen, nehmen jedoch viel Raum in Anspruch und können allenfalls einfrieren. Um dies zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, Reagenzien in fester Form zu verwenden, auf welche erst im Bedarfsfalle Wasser geleitet wird, das sie löst, wobei die gelösten Reagenzien unter Gas-und Schaumerzeugung aufeinander einwirken. Dabei löst das Wasser gleichzeitig alle Reagenzien, die ein einziges Gemisch bilden. Gemäss der Erfindung wird nun Druck-wasser nacheinander auf die getrennten Reagenzien geleitet, wodurch eine intensivere. Schaumbildung und eine vollständigere Ausnutzung der Reagenzien erreicht wird. Es ist zwar bekannt, bei den Feuerlöschvorrichtungen, bei welchen zwei Reagenzien durch Durchleiten von Druckwasser gelöst werden und Gas entwickeln, diese Reagenzien voneinander getrennt bereit zu halten ; bei diesen Vorrichtungen wird jedoch das Wasser durch die Reagenzien nicht nacheinander, sondern parallel in einem geteilten Strom geleitet, wobei die Herstellung der Lösungen in dem erforderlichen Verhältnis unmöglich ist und daher diese EMI1.2 Verfahren gemäss vorliegender Erfindung wirtl die Schaumbildung noch dadurch wesentlich unterstützt, dass der das erste Reagenz in Lösung tragende Wasserstrom nich durch, sondern gegen das andere Reagens geführt wird, so dass auch die mechanische Wirkung des Wasser- stromes zur Beschleunigung des Lösens des letzteren Reagens verwertet werden kann. In der Zeichnung ist eine zur Ausführung dieses Verfahrens diende Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt. EMI1.3 Boden der Kammer 4 führt, an seinem Ende zurückgebogen und, zweckmässig unter der Aus- strömöffnung 8, gegen das Innere der Kammer 4 gerichtet ist. Am Ende des Überströmungsrohres 9 ist eine nicht bis zur Kammerwavand reichende Scheibe 10 angeordnet. Die Kammer J wird mit pulverförmiger Oxalsäure oder Weinsäure oder dgl. und die Kammer 1 : mit einer Mischung von pulverisiertem Natriumkarbonat, Quillayarinde, einem Saponin oder einem sonst Schaum bildenden Stoff und gegebenenfalls Ammoniumalaun oder Kalialaun gefüllt, wodurch die Vorrichtung gebrauchsfertig wird. Sodann kaun sie bis zum Gebrauch an jeder beliebigen Stelle, z. B. bei dem Auslaufe der Wasserleitung, auch angeschlossen, in einer Schub- lade, im Kasten oder dgl. in jeder Temperatur beliebig lang ohne Schaden zu nehmen und in jeder Lage aufbewahrt oder zur Feuerstätte leicht transportiert werden, wobei sie nur sehr wenig Raum beansprucht und ein geringes Gewicht aufweist. Bei Verwendung der Vorrichtung wird der Stutzen 6 mit einer Druckwasserleitung, z. B. einer Hochquellenwasserleitung, verbunden. Bei stationären Anlagen erfolgt die Verbindung schon bei der Montage, so dass bei Verwendung bloss ein Hahn oder dgl. geöffnet wird. Das Wasser <Desc/Clms Page number 2> fliesst sodann durch die Kammer 3 und löst allmählich die in ihr befindliche Säure, wonach es durch das Rohr 9 in die Kammer 4 gegen die darinnen befindliche Mischung von Reagenzien strömt und auch diese löst. Dabei reagiert die in dem Wasser gelöste Säure auf die sich lösenden Salze und es entwickeln sich Gase. Gleichzeitig extrahiert das Wasser die Quillayarinde oder dgl., so dass es durch die sich reichlich entwickelnden brausenden Gase in einen dichten Schaum umgewandelt wird, der das Gas enthält und sodann durch die Öffnung 8 entweder unter Druck verspritzt oder nur ausfliessen gelassen werden kann und dem Brandherd entweder direkt oder durch einen Schlauch oder dgl. zugeführt wird. Die Scheibe 10 in der Kammer 4 wirkt als Ablenkwand und unterstützt die Bildung eines gleichmässig dichten Schaumes. EMI2.1 1. Verfahren zur Erzeugung von Schaum für Feuerlöschzwecke unter Verwendung von löslichen Reagenzien in fester Form, dadurch gekennzeichnet, dass Druckwasser vor..'v3t auf das eine Reagens (pulverisierte Säure) geleitet wird und das dieses Reagens gelöst enthaltende Druckwasser hierauf gegen das andere von dem ersten getrennte (Gas-und Schaum erzeugende) Reagens strömt. EMI2.2
Claims (1)
- zur Aufnahme der pulverisierten Säure bestimmte Kammer (3) mit einem Anschlussstutzen (6) für die Wasserleitung und die andere mit einem Gemisch von bekannten Gas und Schaum entwickelnden Reagenzien angefüllte Kammer (4) mit einer Austritsöffnung (8) für den Schaum versehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kammern (. 3 und 4) verbindende Überströmrohr (9) bis unter die im Gefässboden zentral angeordnete Ausström- öffnung (8) geführt, mit seinem zurückgebogenen Ende gegen das Innere dir Kammer (4) gerichtet und an diesem Ende gegebenenfalls mit einer Ablenkwand (10) versehen ist. EMI2.3
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