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LOflung8eiorichtung für Kopfbedeckungen mit schlitzförmigen Lüftungsöffnungen im Hutkörper und im Schweissbad.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Lüftungseinrichtung für Kopfbedeckungen.
Im wesentlichen sind solche in Form von Öffnungen bekannt, welche an irgend einer Stelle der Kopfbedeckung angebracht sind und teils offen, teils verdeckt liegen. Es sind auch Lüftungseinrichtungen für Kopfbedeckungen bekannt, bei welchen die im Schweissleder und im Hutkörper angeordneten Öffnungen durch Verschieben eines Teiles so eingestellt werden können, dass die Lüftung durch vollständige oder teilweise Deckung der Schlitze eine vollkommene oder eine schwächere ist, oder dass sie durch Aufhebung jeglicher Deckung der Schlitze ganz unterbrochen ist.
Während nun die ersteren den Nachteil haben, dass durch den stets ungehinderten Durchtritt Wasser, Staub und dgl. in di. s Hutinnere dringen können und die Ableitung der Innenluft unter Umständen so stark sein kann, dass Erkältungen eintreten, bedürfen die anderen zur Erzielung der Lüftung eine Verstellung zueinander oder bei Nichtverstellbarkeit von vorherein ein sehr genaues Anbringen des Schweissbandes mit seinen Öffnungen gegenüber dem Hutkörper mit seinen entsprechenden Öffnungen. Denn die gleichzeitige Durchlochung von Stoff und Schweissleder nach Fertigstellung der Kopfbedeckung ist nicht angängig. Es werden vielmehr sowohl die Hutkörper wie Schweissleder einzeln fertiggestellt und dann letztere an den Hutkörper angenäht.
Demzufolge werden sich die gleichgerichteten Öffnungen im Hutkörper und in angenähten Schweissband nur selten gleichmässig übereinanderstellen.
Der Gegenstand der Erfindung soll diese Übelstände beheben und eine durchaus gleichmässige Lüftung gewähren, ohne bei der Art und Weise der Anbringung des Schweissleders an der Kopfbedeckung irgend eine Zeit oder Kosten benötigende Nebenarbeit ausführen zu müssen.
Dies wird dadurch erreicht, dass der Teil des Hutkörpers unter dem Hutband in bekannter Weise z. B. senkrechte Schlitze erhält, während das Schweissleder mit mehr oder weniger langen, z. B. wagerechten oder auch schräg zu den Schlitzen im Hutkörper laufenden Schlitzen versehen wird oder umgekehrt, so dass sich mindestens je ein Schlitz im Hutkörper und im Schweissband ilberschneiden.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derartige Lilftungseinrichtung für Kopfbedeckungen in beispielsweiser Ausführungsform, und zwar zeigen : Fig. 1 einen Hut dieser Art, links im Schnitt, rechts in der Ansicht, Fig. 2 und 4 die Stellung der Schlitze in grösserem
Massstabe, Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie x der Fig. 2. Im Hutkörper a sind in gewissen Entfernungen die senkrechten Sehlitze b vorgesehen, welche von aussen durch das
Hutband c verdeckt sind. Das Schweissleder d ist mit wagerechten Schlitzen e versehen, welche mindestens so lang sind. dass sie stets mindestens einen Schlitz b im Hutkörper überschneiden.
Die Schlitze e im Schweissbad sind zweckmhfig in mehreren Reihen über- einander und versetzt zueinander angeordnet, wodurch erreicht wird, dass unabhängig von der Stellung der Schlitze im Schweissleder zu denen im Hutkörper mindestens ein Schlitz des einen frei über dem des andern steht, so dass die Lüftung nie unterbrochen wird.
Für vermehrte Lüftungswirkung ist es nur nötig, z. B. die wagerechten Schlitze ent- sprechend länger zu machen, wie in Fig. 2 dargestellt ist ; in diesem Falle decken sich zwei Schlitze b des Hutkörpers mit einem Schlitze e des Schweissbandes, unabhängig von der gegenseitigen Lage vom Hutkörper und Schweissleder.
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