AT68383B - Vorrichtung zur Untersuchung des Rachens und der Mundhöhle. - Google Patents

Vorrichtung zur Untersuchung des Rachens und der Mundhöhle.

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AT68383B
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Austria
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battery
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oral cavity
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tongue
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Geza Teglasy
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Geza Teglasy
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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch die die Tätigkeit des Arztes bei   Rachen-und Munduntersuchungen erleichtert   werden soll. Derartige Untersuchungen werden mit dem Ende eines Löffels vorgenommen, mittels welches die Zunge des Kranken hinuntergedrückt wird. Insbesondere bei bettlägerigen Kranken ist aber diese Untersuchung insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als die Beleuchtung der Mundhöhle selbst mit den üblichen elektrischen Lampen nicht gelingt, so dass der Kranke, um die Untersuchung durchführen zu können, meistens zum Fenster gebracht werden muss, was aber bei vielen Krankheiten nicht zulässig bzw. gefährlich ist-Aber selbst auf diese Weise ist die Untersuchung nur bei Tageslicht möglich. 



   Zur Vermeidung dieses   Übelstandes   sind wohl Vorrichtungen bekannt, bei welchen der Löffel oder der Mundspatol an einem eine elektrische Batterie enthaltenden Griff befestigt ist. Diese Vorrichtungen weisen aber den Übelstand auf, dass der Arzt mittels eines Druckknopfes die elektrische Batterie durch eine besondere Fingerbewegung niederdrücken und in diesem Zustande festhalten muss, wodurch seine Tätigkeit erschwert und seine Aufmerksamkeit zum Teil vom Patienten abgelenkt wird. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden nun diese   Übelstände   dadurch beseitigt, dass das zum Niederdrücken der Zunge dienende Druckorgan, der Löffel, der Mundspatel oder dgl., mit einer elektrischen Batterie in der Weise verbunden wird. dass die Lampe beim Einlegen des Löffels in den Mund des Kranken selbsttätig eingeschaltet bzw. angezündet wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel   dargestellt. 



   Das Druckorgan 1 ist an der Batterie drehbar befestigt, so dass es hochgeklappt und in die zu dem eine elektrische Batterie enthaltenden Griff 2 senkrechte Lage gebracht werden kann. Die Vorrichtung soll so eingerichtet sein, dass das Druckorgan in seiner Endstellung, die es bei der Untersuchung infolge Niederdrücken der Zunge des Kranken einnimmt, die in dem Griff 2 befindliche Batterie selbsttätig einschaltet, so dass die Lampe zu brennen beginnt. Dies kann z. B. in der Weise erreicht werden, dass die Lampe an dem Druckorgan selbst angebracht ist und am Ende ihrer Bewegung gegen entsprechende Kontakte an der Batterie stösst und hiedurch dieselbe schliesst.

   Es ist hiebei zweckmässig, die Einrichtung so zu treffen, dass die eine Leitung vom Druckorgan bzw. der Umhüllung der Batterie selbst gebildet wird und der einzige an der Batterie vorgesehene Kontakt 5 verschiebbar ist und unter der Wirkung einer Feder steht, die den Kontakt beständig in der in der Figur dargestellten Lage zu halten sucht. Wird das Druckorgan hochgeklappt, dann schiebt es den Kontakt 5 gegen die Wirkung der Feder zurück, wodurch stets eine sichere leitende Verbindung gesichert ist Zur Erreichung derselben Wirkung kann natürlich der
Kontakt 5 selbst als Feder ausgebildet werden. 



   Da der Apparat in erster Reihe für Ärzte bestimmt ist, die bettlägerige Kranke besuchen, denen es also meistens nicht möglich ist, nach Untersuchung eines Kranken die
Vorrichtung zu desinfizieren, ist es zweckmässig, das Druckorgan in bekannter Weise auswechselbar zu machen. Der eine Anzahl Kranken nach der Reihe besuchende Arzt kann also eine Reihe von Mundspateln 1 mit sich führen, so dass er vor Untersuchung eines 
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   verschiedener Grösse hergeatellt werden können, so   dass der Arzt bei Kinder einen kleineren, bei Erwachsenen einen normalen Löffel verwenden kann. 



   Es wird noch bemerkt, dass dr.   a. Yesenttichsto bei der darg tellten Vorrichtung   die selbsttätige Einschaltung der LamM ist, die durch die bewegliche Anordnung des Druckorganes 1 ermöglicht wird. Demgemäss muss das Druckorgan mit der Batterie 2 nicht unbedingt gelenkig verbunden sein, wesentlich ist nur ihre   Bevteglichkeit ; das Druckorgan 1   könnte also auch in der Achsenrichtung des Griffes S verschiebbar angeordnet sein ; die gelenkige Verbindung scheint nur insofern günstiger zu sein, als auf diese Weise die Vorrichtung bequemer in der Tasche getragen werden kann. Die Lampe 2 könnte auch auf der Batterie angeordnet sein. 



   Will man von der Auswechselbarkeit des Druckorganes absehen, dann kann man auch nach Art von   Handschuhfingern   auf das Druckorgan 1 aufschiebbare Hülsen verwenden, die aus entsprechend billigem Material hergestellt sind, so dass der Arzt die Hülsen nach jeder Untersuchung wegwerfen kann. 



   Die elektrische Lampe ist zweckmässig mit einem weissen Reflektor versehen, so dass die Mundhöhlung des, Kranken mit weissem Licht beleuchtet wird, wodurch die Feststellung der richtigen Diagnose sehr erleichtert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Untersuchung des Rachens und der Mundhöhle, bei welcher der Mundspatel an einem die elektrische Batterie enthaltenden Griff befestigt ist, gekennzeichnet durch die. Verbinduung der Mandspatel   (1)   mit der Batterie   (2),   derart, dass sie beim Niederdrücken der Zunge des Patienten eine Schaltbewegung ausführt und hiedurch die Lampe   (3)   mit der Batterie selbsttätig in leitende Verbindung bringt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mundspatel (1) an der Batterie (2) gelenkig befestigt ist, so dass sie zum leichteren Tragen der Vorrichtung in der Tasche annähernd parallel zur Batterie umgelegt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Lampe selbst an dem gelenkig befestigten Mundspatel angebracht ist und beim Anlegen desselben an die Zunge des Patienten sich gegen elektrische Gegenkontakt legt EMI2.1
AT68383D 1913-01-30 1913-01-30 Vorrichtung zur Untersuchung des Rachens und der Mundhöhle. AT68383B (de)

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