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Kühleinrichtung mit Eiakühlung und Ventilatoren, besonders für Eisenbahnlastwagen.
Die mit Eiskühlung versehenen, für Eisenbahnla8twagen bestimmten Kühleinrichtungen werden bekanntlich mit Ventilatoren betrieben ; dabei findet aber bei Stillstand des Ventilators überhaupt keine Kühlung statt, wie dies bei Kühleinrichtungen ohne Dynamo oder ohne Akkumulator während des Aufenthalts der Wagen in Stationen der Fall ist ; bei Wagen, zu deren Kühleinrichtung Akkumulatoren gehören, hört die Kühlung im Falle des Unwirksamwerdens der Akkumulatoren auf und bei Wagen mit für die Kühl- einrichtung vorgesehenem Betriebsmotor ist die Unterbrechung der Kühlung für den Fall eines unfreiwilligen Stillstandes dieses Motors zu gewärtigen,
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betriebe derartiger, auch für ortsfeste Anlagen geeigneter Kühleinrichtungen, die diese Mängel nicht besitzt.
Die Erfindung besteht in einer selbsttätig wirkenden Stellvorrichtung für das den Einlass der gekühlten Luft in den Laderaum besorgende Organ, das selbsttätig geöffnet wird, sobald der Ventilator nicht arbeitet, indem es durch die Stellvorrichtung freigegeben wird und in die Offenstellung gelangt.
In der Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Längsschnitt einen mit einer solchen Einrichtung versehenen, mit Eiskühlung und Ventilator ausgerüsteten Eisenbahnwagen dar, Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe die Klappenanordnung im unteren Teil des Wagens. Die Fig. 4 und 5 stellen ein Ausführungsbeispiel der Klappenstellvorrichtung dar.
Der an beiden Enden des Laderaums B mit Eisbehältern a versehene, mit einem Motor r zum Betriebe eines Ventilators c und mit einer Klappe v ausgerüstete Wagen erhält der Erfindung gemäss eine Vorrichtung, die bei in Betrieb befindlichem Ventilator die Klappe v selbsttätig geschlossen hält, so dass die Kühleinrichtung mit künstlichem Zug arbeitet, indem die aus den Eisbehältern unten austretende kalte Luit bei der in Fig. 3 vollgezeichneten Klappenstellung durch den Ventilator c hinter der Blechwand d emporgesaugt und vom Ventilator durch dessen Druckrohr unter den Boden des Laderaumes geführt wird.
Sobald aber der Ventilator nicht arbeitet, bewirkt diese Vorrichtung das Öffnen der Klappe v, und es beginnt die natürliche Ventilation, die die gekühlte
Luft nach ihrem Austritt aus den Eisbehaltern unmittelbar in den unteren Teil des
Laderaumes n einführt, wobei die Klappe den zum Ventilator führenden Kanal hinter der Blechwand d abgeschlossen hält, wie die gestrichelt gezeichnete Stellung in Fig. 3 veranschaulicht.
Die Vorrichtung zum Öffnen der Klappe bei Stillstand des Ventilators kann beispielsweise, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, aus einem Solenoid ; S bestehen, das in die Leitung l von der Stromquelle (Dynamo oder dgl. ) zum Motor r eingeschaltet ist und dessen Kern k mit einem belasteten, auf der Klappenachse w sitzenden Hebel g in Verbindung ist.
Wird der den Ventilator c betätigende Motor r durch den von der Dynamo gelieferten Strom in Betrieb gesetzt, so wird der Kern in das Solenoid eingezogen und dadurch die Klappe geschlossen, wodurch die künstliche Ventilation eingeleitet wird.
Sobald aber der Strom unterbrochen und dadurch der Ventilator abgestellt wird, sinkt der durch das stromlos gewordene Solenoid freigegebene Kern k herab, die Klappe v wird geöffnet und es beginnt infolgedessen die natürliche Ventilation. An Stelle des
Solenoids könnte auch ein von einer kleinen Dynamo mit Strom versorgtes Relais zum Öffnen oder Schliessen der Klappe verwendet oder eine mechanische Vorrichtung (z. B. ein
Fliehkraftregier) benutzt werden, die mit der Klappe in Verbindung ist und bei
Betätigung des Motors r oder einer anderen den Ventilator treibenden Kraftquelle das Schliessen der Klappe veranlasst. Die Klappe kann durch eine jalousieartige Abschluss- vorrichtung ersetzt werden.
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