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Vorrichtung zur Herstellung gemusterter Kunststeinfliesen.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf die Herstellung gemusterter Fliesen. Bisher war man zur Herstellung derartiger Fliesen fast ausschliesslich auf die Verwendung von Handarbeit angewiesen. Es sind zwar verschiedentlich Versuche gemacht worden, Maschinen zu konstruieren, mittels welcher Fliesen aus verschiedenen Farben auf maschinellem Wege zusammengesetzt wurden. Es ist zu diesem Zweck eine Zuführungsvorrichtung vorgeschlagen worden, bei der durch eine einzige Zuführungsvorrichtung sämtliche verwendeten Farben zugeführt wurden.
Derartige Maschinen haben aber nicht überall die erwartete Aufnahme gefunden, so dass viele einschlägige Werke nach wie vor bei der Verwendung von Handarbeit verblieben sind. Bei den bisher bekanntlich maschinellen Vorrichtungen zum Zuführen der Farbstoffe konnte ein Vermischen der einzelnen Farben an der Zuführungsstelle vorkommen. wedurch der Erzeugung von fehlerhaften Platten oft Abbruch getan wurde.
Aus diesem Grunde ist gemäss der Erfindung über einem. schrittweise fortgeschalteten Drehtisch, der als Träger der Formen ausgebildet ist, für jede Farbe eine besondere Zuführungsstalle vorgesehen. wobei die einzelnen Zuführungstellen geleichmässig über den Umkreis des Tisches verteilt sind. Es soll hiedurch vermieden werden, dass eine Vermischung der Farben eintritt, da die Zuführungsstellen für die einzelnen Farben örtlich vollkommen getrennt
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anderen wandert.
Eine weitere Ausbildung hat diese Vorrichtung dadurch erfahren, dass an jeder der Zuführungsstellen ein besonders Getriebe für die Deckplatte angeordnet ist, durch das diese Platte, nachdem sie eine bestimmte Menge Farbstoff der Form zugeführt hat, zurückgezogen und der Oberschuss an Farbe ausgekippt wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Drauf- sicht der gesamten Maschine, woselbst einige von den das Ganze bildenden Einzelmaschinen
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diese Weise zwischen den Schiebern 12 und 13 abgemessene Stoffmenge auf ein Sieb 14, das an einem für alle Siebe gemeinsamen Traggerüst 15 befestigt ist. Das Gerüst selbst wird an Stangen 16
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Unter jedem dieser Siebe ist eine Deckschablone 22 angeordnet, welche selbsttätig so gesteuert wird, dass sie über die Form gebracht wird (Fig. 3), bevor der Farbstoff durch das Sieb hindurchgegangen ist ; nach dem Herausziehen erfolgt das Umkippen (Fig. 2) in der Weise, dass der Farbstoffüberschuss in einen geeignet angeordneten Behälter 23 geworfen wird. Dieser Antrieb der Deckschablone kann durch irgend ein geeignetes Getriebe bewirkt werden. Fig. 4 zeigt beispielsweise eine der Möglichkeiten.
Der Schablonenträger 22 ist mit zwei Zapfen 25 versehen, deren jeder von einer Führung 26 getragen wird. Diese beiden Zapfen 25 überragen die Enden einer bei 29 an einen Hebel angelenkten Gabel 28 ; der Hebel ist seinerseits bei 30 drehbar gelagert. Dieser Hebel läuft in eine Schleife 32 aus, in welcher sich ein Zapfen. 31 bewegt, der auf einer von der Welle 24 betätigten Scheibe 33 befestigt ist. Bei Drehung der Welle 24 wird also der Schablonenträger 22 von der Lage der Fig. 2 in diejenige der Fig. 3 übergeführt und umgekehrt.
Damit der Schablonenträger während der zum Einfüllen des Stoffes in die Form erforderlichen Zeit in der Lage der Fig. 3 verbleibt, genügt es, dass die Schleife. 32 an der entsprechenden Stelle die Form eu ? es mit der Scheibe 33 konzentrischen Kreises besitzt.
Das Umkippen der Deckschablone 22 am Ende ihres Hubes zum Auswerfen des Stoffüberschusses in den Behälter 2. 3 wird erzielt durch Anordnung eines Zahnrades 27 auf einem der Zapfen 2j. Dieses Zahnrad kommt, sobald die Deckschablone sich am rückwärtigen Hubende befindet (Fig. 4), mit einer Zahnstange 34 in Eingriff, die sich in diesem Augenblick durch die
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Welle 50 aufgekeilten Arm 49 angetrieben wird.
Wenn der Arm 49 die Stange 47 verlässt, führt eine einerseits an der Trichterwand und andererseits an der Stange 52 befestigte Feder. 51 den Schieber in die Anfangslage zurück.
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gefüllt ist, und dessen untere Wandteile an der Oberseite der Drehscheibe schleifen, wobei ein Teil dieser die in die Form gelangt und sie füllt. Die Farbstoffteile, welche bei vorangehender
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