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Der Gegenstand der Erfindung ist in Fig. 1 beispielsweise dargestellt. Der Steuerhebel 1 ist durch Gestänge 2 mit der Bürstenbrücke des Fördermotors 3 in Verbindung. Mittels der mit Langschlitz versehenen Stange 4 kann durch das Vorgelege 5 mittels des Motors 6 die Rückführung des Steuerhebels bewirkt werden, wobei der Langschlitz im Gestänge 4 eine schnellere Rückführung des Steuerhebels von Hand aus sichert. Der Motor 6 wird vom selben Netz wie der Hauptmotor J gespeist. Seine Einschaltung erfolgt, sobald die Teufenzeigermutter am Hubende jenen Wegpunkt erreicht hat, an dem die Verzögerung der Maschine beginnen soll.
Hierbei wird der Stromkreis des Hilfsmotors 6 durch den Schalter 7 am Teufenzeiger und das Relais 8, welches vom Lcistungstransformator 9 beeinflusst ist, geschlossen. Solange nun der Strom im Stator des Motors 3 positiv gelichtet ist, oder einen bestimmten negativen Wert beim Bremsen, welcher durch die Rückstellung des Steuerhebels eintritt, nicht überschreitet, bleibt die Sekundärspannung des Leistungstransformators so gross, dass sie das Relais 8 geschlossen hält. Erreicht jedoch der Bremsstrom einen gewissen negativen Maximalwert, dann öffnet das Relais 8 den Stromkreis des Motors 6, wodurch der Antrieb des Vorgeleges 5 aufhört und gleichzeitig dessen Bewegung durch eine Bremse 10 verhindert wird.
Es wird demnach durch diese Einrichtung der Steuerhebel rasch, gleichgiltig welche Stellung er zuletzt eingenommen hat, in jene Stellung gebracht, welche einer bestimmten Bremsstromstärke entspricht. In dieser Stellung wird eine weitere RutschStellung des Steuerhebels verhindert, bis durch die abnehmende Geschwindigkeit der Maschine der Bremsstrom sich um einen bestimmten Betrag verringert hat, worauf selbsttätig durch das Relais 8 die Wiedereinschaltung bzw. Freigabe des Steuerhebels für die weitere Retardierung erfolgt usw., bis die Maschine zum Stillstand kommt. Durch die Schaltvorrichtung 11 kann dann z. B. in Abhängigkeit vom Maschinenweg jener Wert der Bremskraft, bei welchem die Hemmung der Retardierbewegung eingeleitet wird, verändert werden, so dass die Verzögerungskurve eine bestimmte Form erhält.
Wie weiter vor erwähnt, kann diese Regelung der Verzögerungskraft
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des Fördermotors verstellt wird.
An Stelle der Rückführung des Steuerhebels mittels einer besonderen Hilfskraft wie m der Zeichnung dargestellt, kann dieselbe auch direkt durch Antrieb des Vorgeleges 5 mittels der Fördermaschine erfolgen, wobei eine elastische bzw. eine Rutschkupplung in den Antrieb einzuschalten ist, um, sobald die Hemmung der Retardierbewegung eingeleitet wird, die Relativbewegung zwischen Maschine und Steuerhebel einzuleiten, oder es kann die Hemmung des Steuerhebels darin bestehen, dass der antreibende Teil abgekuppelt wird. sobald die erforderliche Ver zögerungskraft erreicht ist.
Wie eingangs erwähnt, kann zum Messen der Verzögerungskraft statt der Motorleistung
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und somit die Geschwindigkeitsabnahme grösser wird, entfernt sich der Zeiger 12 von dem Kontakt und es wird durch Unterbrechung des Stromkreises die weitere Rückführung des Steuerhebels solange gehemmt bzw. ausgesetzt, bis durch das Nacheilen des Kontaktes 13 dieselbe wieder zur Wirksamkeit gebracht wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Stillsetzen von Maschinen nach bestimmten Verzögerungsgesetzen. bei welcher zu Beginn der Verzögerungsperiode die Rückführung des Steuerhebels durch die Maschine oder eine besondere Hilfskraft bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rück-
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selbsttätig eingestellt werden kann.