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Frankoatempelapparat, bei dem eine missbräuchliche Benutzung von Stempelköpfen ausgeschlossen ist. Zu dem Zweck wird ein Umschaltmechanismus für die Stempelköpfe hergestellt, dessen Antriebsteile durch ein Gehäuse treten, welches die Stempelköpfe vor Berühren oder Besichtigen durch den Umstellenden schützt.
Ausführungsformen des Frankostempelapparates sind in den Fig. 1 bis 11 dargestellt. Es ist Fig. 1 ein Längsschnitt eines Apparates, bei dem alle Yerstellungsbewegungen zwangläufig in gegenseitige ! Abhängigkeit stehen. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt eines Apparates unter Weglassung der die Zwangläungkeit gewährleistenden Teile in etwas vereinfachter Ausführungsform ; es sind darin besonders die Farbwalzen gezeigt. Die Fig. 9 bis 11 zeigen in zwei Längsschlitten und einem Querschnitt einen Apparat, bei dem für jede Stempelrolle eine besondere Gegendruckrolle vorgesehen ist. Fig. 6 ist ein Querschnitt des in Fig. 1 dargestellten Apparates und passt (mit Ausnahme der Gegendruckrolleneinrichtung) auch zu Fig. 5.
Die Fig. 2 und 3 stellen in Vorderansicht und Querschnitt die Einrichtung dar, die ein Verschieben des Stempels in der Richtung der Transportbewegung ermöglicht. Fig. 4 ist eine Einzelheit, welche die Zwangläufigkeit
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Keil (Flachkeil 9), der in Nuten der Stempelwalzen eintreten kann und der gerade so lang ist. dass er sowohl an einer als auch au zwei Walzen angreifen und je nachdem eine oder zwei Stempelwalzen zur Drehbewegung mit der Hauptachse zwingen kann. Der Stellkorb 8 hat nach ben einen mit Gewinde versehenen Ansatz 10 und nach unten eine Verlängerung 11, die mit einem
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Drehen der Hauptachse 5 können dann gleichzeitig zwei Wertstempel zum Abdruck gebracht und gezählt werden.
Die geschilderte Bewegung des Stelikorbes mittels der Haubenmutter und
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Rillen in der Walze um die Entfernung a der Rider 20 und 19 tiefer sitzen.
Die Ansatze 28 können sich nun in den Längsnuten bewegen, ein Verstellen des Korbes kann deshalb nur bei bestimmten Drehlagen der Walzen 1 bis 4 und 27 und somit der Ober- tragus. soute stattfinden. Ferner kann sich ein tlbertragungsrad 17 bis 20 (und somit das zu-
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befindet. In der einen von diesen befindet er sich aber nur, wenn sich die zugeordnete Stempelwalze alllein, in der anderen, wenn sich die zugeordnete Walze und die ihr benachbarte Stempelwalze in Arbeitsstellung befinden.
Durch das Zusammenwirken von Rille, Nut und Ansatz kann da. s Verschieben und somit das Umschalten des Stellkorbes und das Schalten von einem Zählwerk zum anderen nur in einer bestimmten Stellung der Stempel walze stattfinden und es ist das Zählwerk in allen unerwünschten Zwischenlagen der Stempelwalzen und auch wenn die zu ihm gehörige
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der Stempelwalz zu verhindern, ist am Gehäuse ein mit einem Einschnitt ausgestattetes Lineal 29 in Eichung der Hauptachse 5 verschiebbar, aber in seiner jeweiligen Stellung feststellbar (Fig.
1 und 6) angeordnet, auf dem sich die Stempelwalzen bei ihren Verschiebungen mit Nuten schieben, so dass sich immer nur diejenige oder diejenigen zwei Walzen drehen können, denen gegenüber sich der Einschnitt des Lineals befindet.
In dem Stellkorb (Fig. 5 und 6) sind mm zugleich auch die Auftragwalzen 30 bis 3. 3 und die Farbwalzen 34 bis 37 eingebaut. Die einzelnen Farbräume können unter sich sowie auch von dem Innern des Gehäuses durch Seitenwangen 38 und 39 des Stellkorbes und durch eine Tür 40 nach aussen hin abgeschlossen werden. Auf die Farbwalzen können dann verschiedene Farben aufgetragen werden.
Will man den Stempel in verschiedener Höhe vom Rand aufbringen, beispielsweise auch, wenn nach Aufdrucken eines Stempels ein zweiter unter oder über dem ersten aufgedruckt werden soll, so lässt sich diese Höheneinstellung (im Gegensatz zur Wertverstellung) dadurch erzielen, dass man unmittelbar die Haubenmutter 1J hebt.oder senkt (Fig. 1 und 9). Zu dem Zweck wird das Gegenlager für den Ansatz 16 der Haubenmutter beweglich in Richtung der Achse eingerichtet, und zwar beispielsweise dadurch, dass der Teil 41, der das Gegenlager bildet, aussen ein Gewinde erhält. das sich im Apparatgehäuse 42 auf und abschrauben lässt. Dieser Teil heisst die Höhen- einstellungsschraube.
Damit durch die Höheneinstellung die Eingriffsverhältnisse zwischen
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Walze laze ? 7 nicht verändert werden, ist es erforderlich, dass dabei den Cbertragungsrädern die gleiche Längsverschiebung erteilt wird. Dies geschieht in der Weise. dass ein den gewindelosen Schaft der Höheneinstellvorrichtung ringartig umgreifender Teil der zwischen der auf dem Schaft befindlichen Scheibe 44 und dem ebenfalls darauf befestigten Zahnrad 45 ; S liegt und von diesen bei achsialer Verschiebung mitgenommen wird. die Übertragungswelle zwischen zwei stellringen ? halslagerartig umgreift.
Mit dem Ring 4 : 3 kann auch das Lineal : 29 verbunden sein, so dass es ebenfalls an der Bewegung der Höheneinstellvorrichtung teilmmmt. Durch ein federndes Stücke ? wird die Höheneinstellschraube tu ihrer ihrer Lage gegen unbeabsichtigtes Verstellen geschützt. Eine darauf angebrachte Teilung lässt den jeweiligen Stand der Höheneinst ellung erkennen. Der Stand der Wertverstellung wird daran erkannt. da ! 3 sich ein mit dem
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eine Drehung, so dass diese bei entsprechender Wahl ihrer Ganghöhe sich selbst, dem glockenförmigen Körper 61 und vermittelst der Zapfen 64 und 65 der Kurvenscheibe 66 und mit ihr
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vor zwei Stempelwalzen liegen.
Will man mit beiden Stempelwalzen drucken (bei den Kombinationswerten), so lässt man beide Gegendruckrollen in Arbeitsstellung, im anderen Falle, beim Drucken von einzelnen
Stempelwert, en, zieht man die in ihrer Wirkung unerwünschte Gegendruckrolle aus dem Stempelkanal zurück. Zu diesem Zweck ist. folgende Einrichtung getroffen, bei der das Zurückziehen immer richtig erfolgt, ohne dass das bedienende Personal besonders darauf zu achten braucht.
Der schwingende Hebel 52 der Gegendruckrolle 49 ist unmittelbar auf seiner Drehachse 51 (mit Keil) befestigt. Dagegen ist der schwingende Hebel 53 der Rolle 50 auf einer um die Drehachse drehbaren Hülse 70 @ mit Hebelansätzen 71 und 72 befestigt (Fig. 1 und 4). Mit dem schwingenden Hebel 52 und der Achse ist der Hebelansatz 73 (Fig. 4) verbunden. Die Hebelansätze 73 und 72 sind mit Zugfedern versehen. Die an 73 angebrachte Zugfeder greift andererseits an dem Dreh- hebel 52 an und wirkt so auf die Welle 51 und daher auch auf die mittels Keil verschiebbar auf dieser angeordnete Hülse 74. An dieser Hülse, die durch ein Halslager an Längsverschiebung verhindert ist, greift der Hebel 75, 76 an und wird somit durch die Feder in die gezeichnete Lage gezogen.
Der Hebel hat ausser dem hakenartigen Ansatz 76, mit dem er in die auf der Hauptartise i befestigte Scheibe 77 eingreifen kann, einen Ansatz 78, mit dem er immer in je eine der Aus. sparungen der mit der Nebenachse verbundenen Scheibe 79 eingreifen kann. Diese Scheibe hat schliesslich auch einen Anschlag 80, der in der (in Fig. 4) gezeichneten Stellung verhindert, dass der an dem schwingenden Hebel 53 befestigte Hebelansatz 71. der am Hebel 72 angreifenden Federkraft folgt. In diesem Falle verhindert der Anschlag, dass die aus der Arbeitsstellung zurück. gezogene Gegenrolle 50 in die Arbeit & stellung zurückkehrt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen
Einrichtung ist die folgende :
Soll eine Wertverstellung vorgenommen werden, so werden die Stempelwalzen in ihre Normal- stellung übergeführt. Nur in dieser Lage nimmt die Aussparung der Scheibe 77 die in Fig. 4 ge-
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geschwenkte Gegenrolle 50 noch weiter ausgeschwenkt. Es kommt der Hebel 71 in die punktierte Lage und es kann nunmehr der Ansatz 80 am Hebelende 77 vorbeigehen. Durch Drehen der Haubenmlltter 15 wird nun die Wertstellung vorgenommen.
Sie muss aber immer unter Vermeidung einer unerwünschten Zwischenstellung um eine halbe Umdrehung oder ein, Vielfaches gedreht werden, weil sonst der Ansatz 78 keine Aussparung in der Scheibe 79 findet und der Ansatz 76 sonut nicht ? us der Scheibe herausgezogen werden kann.
Witt man (in der Transportrichtung) nebeneinander aufgednuckte tempel in einem bestimmten Abstand aufbringen, so bedient man sich der in den Fig. 3 und 2 dargestellten Ein-
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sätze 88 möglichct weit in den Schlitz eintreten. 90 und 91 sind Sperrad und Sperrklinke, die ein Zurückdrehen der Hauptachse verhindern. Dadurch wird beispielsweise verhindert, dass der Stempelkopf, wenn er im Stempelschacht liegt, ein wenig vorwärts und rückwärts gedreht und dadurch zum Erzeugen von nicht registrierten Stempelabdrücken benutzt werden kann. Durch
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gebildet werden können. In 98 (Fig. 1) ist die Hälfte einer Kuppelung angedeutet, durch die die Antriebskraft in den Apparat eingeleitet wird.
Die Verriegelung der Übertragungsachse kann auch-wie dies in Fig. 9 dargestellt istdurch ein (am Stellkorb zu befestigendes) Lineal 99 mit Einschnitten bewirkt werden. In diesem Fall braucht auf der Achse nur eine Scheibe 100 von geringer Höhe befestigt zu werden anstatt der Büchse 27, wie in Fig. 1.
Die Höheneinstellung lässt sich noch in leichter Weise dadurch bewirken, dass der Boden 141 des Stempelkanals (Fig. o) in der Höhenlage beweglich eingerichtet wird, wie dies durch die im Schlitz bewegliche Schraubenklemmvorrichtung 102 angedeutet ist. Eine auf dem Gehäuse aufgetragene Teilung lässt dann erkennen, um welche Entfernung vom seitlichen Rande der Stempel angebracht wird.
Die Gegendruckrollen können auch. ebenso wie die Farbrollen. federnd in dem Stellkorb lagern. Es muss dann allerdings für jede Stempelwalze eine Gegendruckrolle vorgesehen werden.
Ausserdem müssen die den nicht eingeschalteten Stempelwalzen gegenüberliegenden Druckrollen aus dem Stempelkanal herausgezogen werden. Das Herausziehen lässt sich von Hand in der Weise machen, wie es oben beschrieben ist. Automatisch lässt sich das Abdrucken so ausführen, dass
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die Stempelwalzen auf-und abgeführt werden. Stiftpaare 122 und 123, die in der Welle befestigt sind, wirken durch Drehen der Welle auf die auf den Schwinghebeln angeordneten Rttftpaare 124 und 12. 5 hebt-n die Gegendruckrollen ab und ziehen sie in den Kanal zurück.
Das Drehen der Welle
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Einrichtung für Gegendruckrollen ist in Fig. 5 dargestellt, die mit Vorteil dann anzuwenden ist, wenn die Feinverstellung durch Verstellen des Kanalbodens ausgeführt wird. Hier sind drei Gegendruckrollen 133, 134 und 135 verwendet, von denen die mittlere die Höhe der Stempel-
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PATENTANSPRüCHE :
1. Frankostempelapparat zum Erzeugen verschiedener Wertzeichen mit mehreren auf einer gemeinsamen Achse angeordneten Stempelwalzen, deren jede ein bestimmtes Wertzeichen druckt. dadurch gekennzeichnet, dass durch Verschiebung der Stempelwalzen (1, 2, 3, 4) auf ihrer Achse (W crtverstellung) je nach Wahl eine oder zwei benachbarte Walzen in die Arbeitsstellung gebracht werden können, in der sie allein mit der Antriebswelle (5) durch einen auf dieser angebrachten Keil (9) gekuppelt sind und allein mitgenommen werden. weil feste Teile (29) in Einschnitte oder Löcher der anderen Walzen eingreifen und in der sie erforderlichenfalls noch zusammen mit der Achse (5) verstellt werden können.
damit die Stempelabdrücke auf den Briefumschlägen in der gewünschten Lage erhalten werden (Höheneinstellung) : ferner dadurch gekennzeichnet. dass die in der ArbeitssteUung gerade befindlichen Walzen für die ganze Dauer ihrer Verwendungmöglichkeit mit Zählwerken und Sperrwerken so verbunden bleiben. dass die Stmp6labdrücke für die einzelnen Werte für sich gezählt werden und, wenn die für ein bestimmtes Wertzeichen freigegebene Anzahl von Stempelungen Verbraucht ist, nur die zugehörige Walze gesperrt wird. die übrigen Stempelwalzen aber bis zum Erschöpfen ihrer Vorräte weiter benutzt werden können.