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Fahrpreisanzeiger.
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auf Kasse"das den Mechanismus für die Angabe der Wartezeit antreibende Uhrwerk nur für eine bestimmte, einstellbare Zeit in seiner Wirkung unterbrochen wird, dagegen nach Ablauf dieser eingestellten Zeit selbsttätig wieder eingerückt wird und nun die Wartezeit laufend dem Fahrpreise zuschlägt. Die einstellbare Zeit wird so bemessen sein, dass sie genügt, damit der Fahrgast nach Schaltung des Fahrpreisanzeigers auf #Kasse" die Fahrpreisangabe sehen und den Fahrer entlohnen kann Sobald die eingestellte Zeit abgelaufen ist, setzt das Uhrwerk den Wartezeit-Antriebsmechanismus wieder in Tätigkeit. Bei Schaltung des Apparates auf #Frei" bedeckt die Blende die Fahrprcisangabe.
Das Stillsetzen des Mechanismus für die Wartezeit während einer bestimmten Anzahl von Minuten wird nach vorliegender Erfindung dadurch herbeigeführt, dass ein oder besser zwei, unter Wirkung einer Feder stehende, doppelarmige Hebel sich bei Schaltung des Fahrpreisanzeiger auf "Kasse" in den Weg des die Fahrpreiszählscheiben antreibenden Schaltrahmens oder dgl. stellen und dadurch solange dessen Ausschwingen verhindern, bis sie durch das Uhrwerk nach
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freigeben.
Der Erfindungsgegenstand ibt auf den Zeichnungen an einem Fahrprensanzeiger zur Dar-
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anzeigers, also nach Schaltung aus Taxe'.
Fig. 3 zeigt die Stellung der einzelnen Teile nach Drehen der Fahnenwelle entsprechend dem Pfeile von Fig. 2 und Rückdrehen entsprechend dem Pfeile nach Fig. 3.
Auf der Welle 1 sitzen die Zählscheiben 2 und der diese Scheiben antreibende Schaltrahmen 3,
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Die Schaltscheibe 31 aber wird nunmehr durch das nicht stillgesetzte Uhrwerk weiter gedreht, bis sich der nächste Stift 30 gegen'einen der Hakenstifte 29 legt und dadurch den zugehörigen sperrenden Doppelhebel 19 dreht, bis dessen Nase aus dem Wege des Schaltrahmens 3 gekommen ist.
Die Dauer der Stillsetzung des Mechanismus für die Wartezeit hängt von der Einstellung der Stifte 30 auf der Schaltscheibe 31 ab. Je mehr Stifte 30 angebracht werden, um so kürzer ist diese Dauer. Im allgemeinen werden 5 bis 6 Minuten (entsprechend etwa 5 Stiften) genügen, damit der Fahrer den Fahrpreisanzeiger auf "Kasse" schalten, den Fahrgast den angezeigten Fahrpreis ablesen und den Fahrer entlohnen kann. Sobald die festgesetzte Zeit verstrichen ist, sind die Doppelhebel 19 in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung gekommen, so dass der Schaltrahmen 3 unbehindert durch die Hebel 19 die Wartezeit dem Fahrpreise zuschlagen kann.
Wird von der"Kasse"-Stellung nach Fig. 3 auf die #Frei"-Stellung nach Fig. 1 geschaltet, so werden das Uhrwerk und der Wagenradantrieb stillgesetzt und die Teile gehen in die Stellung nach Fig. 1 über. Die Feder 48 zieht dabei den Hebel 40 in die ursprüngliche Stellung zurück.
Dabei wird die Scheibe 4 ebenfalls unter Wirkung der Feder 48 zurückgedreht und die Blende #Kasse" in die nicht sichtbare Lage übergeführt. Ferner dreht dabei der Arm 7 den Hebel 10 und die Welle 11 ; das Gelenk 16 des Armes 14 streift über den Stift 27 des Armes 26 der Klinken 23
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und hat die Doppelhebel 19 so weit ausgeschwungen, dass die Klinken über dif Stifte 22 greifen müssen.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Fahrpreisanzeiger mit einem Gesperre, das beim Schalten auf "Kasse" ohne Stillsetzung des den Wartezeitmechanismus antreibenden Uhrwerkes nur den die Fahrpreiszähiseheiben antreibenden Schaltrahmen in seiner Wirkung auf die Fahrpreisanzeigescheiben für eine ein-
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doppelarmige Hebel (19) gebildet wird, die getrieben durch ihre Federn bei Schaltung des Fahr- preisanzeigers auf,,-Kasse"in den Weg des die Zählscheiben antreibeuden hanrahmens schwingen und dadurch dessen Ausschwingen verhindern, so lange, bis sie durch Stifte (3U), die an der vom Uhrwerk angetriebenen Schaltscheibe (31) einstellbar befestigt sind, ausgelöst werden.
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