AT65846B - Einrichtung zur Betätigung der Brennstoffeinspritzventile von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Betätigung der Brennstoffeinspritzventile von Verbrennungskraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/12—Transmitting gear between valve drive and valve
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M63/00—Other fuel-injection apparatus having pertinent characteristics not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00; Details, component parts, or accessories of fuel-injection apparatus, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M39/00 - F02M61/00 or F02M67/00; Combination of fuel pump with other devices, e.g. lubricating oil pump
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Description
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Einrichtung zur Betätigung der Brennstoffeinspritzventile von Verbrennung- kraftmaschine.
Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Einrichtung zur Betätigung der Brennatoneinspritz- ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von solchen, die mit Rohöl betrieben werden und bei denen die Ventile unter hohem Luftdruck arbeiten.
Derartige Ventile wurden bisher durch eine Feder auf ihren Sitz gepresst und durch einen Hebel oder durch eine andere geeignete V orrichtymg entgegen der Wirkung dieser Feder geöffnet, wobei die Feder beim Schliessen des Ventils entweder die Reibung der Ventilstange in einer luftdichten Stopfbüchse zu überwinden, oder aber den in einer luftdichten Muffe geführten Betätigung-
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des Ventils erheblich erschwert und es erfolgt infolge der Reibung des öfteren ein falsches Aufsitzen des Ventils ; da das Ventil einem hohen Druck ausgesetzt ist, kommen häufig Beschädigungen an den Ventililä. che : n vor.
Gemäss der Erfindung ist ein stopfbüchsenloses Einspritzventil in ein luftdichtes Gehäuse eingeschlossen und wird das Ventil, dessen Stange nicht in einer luftdichten Stopfbüchse durch die Wand des Gehäuses geführt wird, durch ein Schaltwerk derart betätigt, dass die Ventilfeder ausser dem Zurückführen des Ventils auf seinen Sitz keine weitere Arbeit zu verrichten hat. wobei das Schaltwerk selbst von einer durch das luftdichte Gehäuse hindurchtretende Stange betätigt wird, welche von irgend einem bewegten Maschinenteile angetrieben wird.
Bei einer geeigneten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes steht der Flansch des Ventils unter der Einwirkung eines lose angeordneten Hebels, der von einem Schaltwerk betätigt wird, das aus einer sich drehenden Nockenscheibe oder Klinkenscheibe, einer mit federnder Klinke versehenen Stange oder irgend welcher anderer geeigneten Vorrichtung bestehen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 ('ine Draufsicht eine. s gemäss der Erfindung ausgebildeten Einspritzventils, Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der FIg.. 1, Fig. 4 eine Draufsicht und teilweise einen Schnitt einer Ausführungsform, bei der zwei
Brennstoffeinspritzventile vorgesehen sind, Fig. 5 und 6 eine Draufsicht bzw. eine Einzelheit
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sicht einer weiteren Ausführungsform, Fig. 9 eine teilweise Seitenansicht der Ausführungsform gemäss Fig. 8, Fig.
10 eine Schnitt einer solchen Ausführungsform, bei der keine Hebel zur Betätigung der Ventile erforderlich smd uud Fig. 11 eine teilweise Seitenansicht dieser Ausführungsform.
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werden kann, wobei das Mass der Verstellung durch die Einteilung des Schraubenkopfes t'bzw. des am Gehäuse b befestigten Blockes k angezeigt wird.
Bei jedesmaliger Verdrehung der Spindel d schaltet die federnde Klinke e1 das Schaltrad f um einen Zahn weiter und das Ventil wird hiebei je nach der Einstellung der Schraube i für eine längere oder kürzere Zeitdauer geöffnet. Die Feder cl hat praktisch keine weitere Arbeit zu verrichten, als das Ventil auf seinen Sitz zurückzuführen, da der Hebel 9 bei seiner Zurückführung einen äusserst geringen Widerstand leistet.
Die mit der auf der Zeichnung nicht dargestellten Olpumpe verbundene Brennstoffleitung m ist in bekannter Weise mit der Pressluftspeiseleitung verbunden.
In Fig. 3 und 4 ist eine Ausführungsform zur Darstellung gebracht, bei der ausser dem
Hauptventil c noch ein Hilfseinspritzventil (Zündventil) angeordnet ist.
Die in Fig. 4 in Schnitt dargestellte Zündbirne n ist am Ende der Verbrennungskammer a vorgesehen. Die zur Betätigung dieses Vent ; ls dienende Einrichtung ist im wesentlichen jener der Einrichtung gemäss Fig. 1 und 2 gleich, nur dass zur Betätigung des Zündeinspritzventüs ca
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und zwar annähernd unter einem rechten Winkel zum Hebel g, angeordnet ist. Eine zweite Stell- schraube i dient zum Einstellen des Hebels g2, so dass das Zündventil c'erforderlichenfalls eine Voreilung gegenüber dem Hauptventil haben kann.
Bei dieser Ausführungsform betätigt das
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weitergedreht wird, und zwar mit Hilfe der folgenden Einrichtung :
Eine durch die Maschine periodisch betätigte Schubstange p steht mit einem Arm p1 in Verbindung, der auf der Spindel d drehbar gelagert und an seiner Stimnäche mit Kupplungszähnen versehen ist. An der Spindel d ist ferner ein Ring längsverschiebbar, jedoch nur mit der Spindel zusammen verdrehbar gelagert, der mit den Kupplungszähnen des Armes p1 entsprechenden Kupplungszähnen versehen ist und durch eine Feder eu in Eingriff mit den ersteren gehalten wird.
Wenn der Arm p1 durch die Stange p bewegt wird, so wird die Spindel d um einen Winkel verdreht, der der Entfernung zweier benachbarter Zähne des & haltrades entspricht. Wenn jedoch der Arm durch die Feder p2 zurückgeführt wird, so gleiten die Zähne der beiden Kupplungsteile übereinander hinweg, ao dass die Spindel an dieser Drehung nicht teilnimmt.
Der Zünder it steht durch einen Durchlass n1 mit der Verbrennungskammer a in Verbindung : der Durchlass ist gegen die Längsachse der Düse cl des Hauptventils c geneigt. Die Einspritzventile sind, wie ersichtlich, derart angeordnet, dass am Ende oder nahezu am Ende des Verdichtungshubes der Hauptstrahl durch Düse c5 in die Verbrennungskammer a gespritzt wird, während der aus der Düse c4 des Hilfsventils c3 austretende Strahl gegen die heisse Wand der Zündbirne gerichtet und an dieser entzündet wird. Die Flamme tritt durch den Durchlass nl in dit'Verbrennungskammer und bringt die Hauptladung zur Entzündung.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 werden die beiden Hebel g und g2 durch Klinken q betätigt, die an Zapfen q1 zwischen zwei Flanschen der Spindel d drehbar angeordnet sind. Die
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gegen die Spindel d gedrückt. Der Arm p1 ist in diecem Falle auf die Spindel d aufgekeilt, so dass die letztere lediglich durch die Wirkung der Triebstange p und der Feder JA hin und her bewegt wird. Bei jedesnmhgerVersf hwenkung der Klinken in der Pfeilrichtung gemäss Fig. 6 werden die
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Zeiger kl angeordnet, dessen Fortsatz durch eine Feder gegen den Kopf der Stellschraube i gedrückt wird, während das andere Ende dieses Zeigers die Änderung der Einspritzung an einer Skaleneinteilungk2anzeigt.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 ist der Hauptventilhebel g iose an der
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geschwenkt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Betätigung der Brennstoffeinspritzventile von Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das stopfbüchsenlose Brennstoffeinspritzventil sowie ein dasselbe betätigendes Schaltwerk in einem an die Verbrennungskammer angeschlossenen, luftdicht geschlossenen Gehäuse (b) untergebracht sind, wobei dieses Schaltwerk durch eine in das Gehäuse hineinragende, von der Kraftmaschine aus bewegte Spindel oder Stange (d) angetrieben wird, so dass die Feder des Ventils ausser der Zurückführung des Ventils auf seinen Sitz keine andere Arbeit zu verrichten hat.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen des Brennstoffeinspritzventils ein lose drehbar angeordneter Hebel (g) im luftdichten Gehäuse vorgesehen ist, der durch das Schaltwerk betätigt wird.3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Schaltwerk betätigte Ventilhebel (g) an seiner Lagerungsstelle zur Aufnahme des Drehzapfens (hl) aut einem Ausschnitt (b2) versehen ist und der eigentliche Drehpunkt dieses Hebels auf einer Stellschraube (1) u liegen kommt, so dass durch Einstellung dieser Stellschraube die Einspritzzeitdauer geregelt werden kann.4. Einrichtung naeh Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Ventilhebel betätigende und durch eine von aussen in das luftdichte Gehäuse ragende, von der Kraftmaschine in schwingender Bewegung gehaltene Spindel angetriebene Schaltwerk aus einem an der Spindel (d) angeordneten und mit einer federnden Klinke (e1) versehenen Arm (e), sowie einem auf der Spindel lose drehbaren, mit dieser Klinke in Eingriff stehenden Schaltrad (f) besteht, das zur Betätigung des Ventilhebels durch s@ine Klinke schrittweise weitergeschaltet wird.5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (f) auf die Spindel (d) aufgekeilt ist und diese durch Vermittlung einer Zahnscheibenkupplung mit dem die Spindel antreibenden, eine schwingende Bewegung ausführenden Teil der Maschine derart verbunden ist, dass sie nur m der einen Beweguugsrichtung mitgenommen wird (Fig. 3 und 4).6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet. dass auf der Spindel eine federnde Klinke (q) derart angeordnet ist, dass sie den Ventilhebel (g oder xi) unmittelbar betätigt, indem dieser bei der Bewegung der Klinke'in der einen Richtung mitgenommen wird, in der anderen Richtung hingegen die Klinke über den Hebel hinweggleitet (Fig. 5 und 6). y. Auaführunssform der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ff.aprnde Klinke (q) mit einem Fortsatz (ql) versehen ist, der nach Ausschwingen der Klinke bis zu einem gewissen Grade, während welcher dieselbe den \'entilhebel betätigt, gegen einen einstellbaren Anschlag (w), stösst derart, dass durch Einstellung dieses Anschlages die Einspritzzeitdauer geregelt werden kann (Fig. 7 und 8).8. Ausfühfungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ventilhebel betätigenden Klinken (q) auf einem Schlitten (yl) drehbar angeordnet sind und mit Flanschen der Ventilspindel in Eingriff stehen, wobei die Verschwenkung der Klinken durch Vermittlung von einstellbaren Anschlägen (z, z erfolgt (Fig. 10 und 11).9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8 für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen ausser dem Haupt-Brennstoffeinspritzventii auch in Zündeinspritzventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander unabhängig wirkende Ventilhebel im luftdichten Gehäuse an- geordnet sind, die durch ein gemeinsames Schaltwerk betätigt werden, die Einspritzung aber durch zwei voneinander unabhängig Stellschrauben geregelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1912-01-23 GB GB191201827D patent/GB191201827A/en not_active Expired
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- 1912-12-17 NL NL1775A patent/NL1470C/nl active
Also Published As
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