AT230678B - Axialeinspritzpumpe mit Voreinspritzeinrichtung für Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Axialeinspritzpumpe mit Voreinspritzeinrichtung für Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen

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AT230678B
AT230678B AT377761A AT377761A AT230678B AT 230678 B AT230678 B AT 230678B AT 377761 A AT377761 A AT 377761A AT 377761 A AT377761 A AT 377761A AT 230678 B AT230678 B AT 230678B
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Ceskoslovenske Zd Y Naftovych
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  Axialeinspritzpumpe mit Voreinspritzeinrichtung für
Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Axialeinspritzpumpe mit Voreinspritzeinrichtung für Mehrzylin- der-Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren mit im Pumpenkörper kreisförmig angeordneten
Kolben, die von einem einzigen Stirnnocken gesteuert werden, der einen im Pumpenkörper zentral an- geordneten Rotationsschieber antreibt. 



   Bei   derartigen Einspritzpumpen   ist es bereits bekannt, eine den Beginn der Einspritzung bestimmende Absperrkante und eine die Beendigung der Einspritzung regelnde Kante sowie Entlastungselemente für den Brennstoffdruck vorzusehen, die zwischen diesen beiden Kanten angeordnet sind und die Kraftstofförderung des Schiebers in zwei Teile teilen, von denen der eine Teil der Voreinspritzung des Brennstoffes und der andere Teil dem Zusatz der Hauptmenge des Brennstoffes entspricht. 



   Die Erfindung betrifft eine konstruktiv und fertigungstechnisch besonders einfache Ausbildung dieser Entlastungselemente und besteht im wesentlichen darin, dass die Entlastungselemente lediglich von zwei Ausnehmungen gebildet sind, von denen die eine an der Mantelfläche des Schiebers vorgesehen, die andere etwa in gleicher Höhe mit ihr als Erweiterung der den Schieber im Pumpenkörper führenden Bohrung ausgebildet ist. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Dabei zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch   eineAxialeinspritzpumpe   alter Ausführung, Fig.   2-7   eine ererfindungsgemässe Ausführungsform, wobei Fig. 2 die Ansicht auf einen Teil des rotierenden Schiebers, Fig. 3 den aufgerollten Schiebermantel und die Fig.   4-7   die Querschnitte nach der Linie VIII - VIII der Fig. 2 des Schiebers in seinen verschiedenen Lagen veranschaulichen. 



   Im Körper 1 der Einspritzpumpe (Fig. l) sind kleine Kolben in Kreisform angeordnet, von denen nur ein Kolben 2 dargestellt ist. Die Anzahl der Kolben 2 entspricht der Anzahl der Zylinder des Motors, für den die Einspritzpumpe bestimmt ist. Die Kolben 2 führen eine axiale   Urrkehrbewegung   aus, die in der einen Richtung durch die Drehung des Stimnockens 3 und in der Gegenrichtung durch die Federn 4 bewirkt wird. An den Druckraum 5 des Kolbens ist eine Rohrleitung 6 angeschlossen, die den Brennstoff der Einspritzdüse 8 zuführt. Im Pumpenkörper 1 ist eine durchlaufende zentrale Bohrung 10 für den Rotationsschieber 12 vorgesehen, der aus einem   vollenZylinderbolzen besteht, der sich gleichsinnig   mit demStimnocken 3 dreht, mit dem er durch einen Zapfen 11 verbunden ist.

   An der Mantelfläche des Rotationsschiebers 12 ist über einen Teil des Umfanges eine Kreisringausnehmung 14 mit einer Zylinderfläche angebracht, die von zwei gleichlaufenden Kanten 15, 15'begrenzt wird. 



   Zwischen diesen Kanten 15,   15'setzt   sich die Zylinderfläche, deren Durchmesser dem Durchmesser der Bohrung 10 entspricht, weiter als volle Fläche fort. An dieser vollen Fläche des Schiebers 12 ist eine kurze rechteckige Nut 17 vorgesehen, deren längere Kanten schräg zur Achse des Schiebers 12 stehen. 



  Die Vorderkante der Nut 17 stellt die Regulierkante dar, die den Augenblick der Beendigung der Brennstoffeinspritzung dadurch steuert, dass in die Nut 17 ein Kanal 18 mündet, der mit einem Niederdruckraum verbunden ist. 



   Der Zeitpunkt der Beendigung der Brennstoffeinspritzung kann durch eine (nicht dargestellte) von 

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 einem Regulator abgeleitete Axialverstellung des Schiebers 12 geändert werden. In die Kreisringausneh- mung 14 des Schiebers 12 mündet einerseits einumlaufkanal 20, anderseits die Bohrung 21. Der Umlauf- . kanal 20 verbindet den Druckraum 5 über dem Kolben 2 mit der Ringkreisausnehmung 14, wogegen die
Bohrung 21 an den Ansaugraum für den Brennstoff angeschlossen ist. 



   Dass es im Zeitabschnitt nach dem Überfahren der Nut 17 bis zum Erreichen der Kante   15'zu   keiner neuerlichen Einspritzung von Brennstoff kommen kann, ist dadurch gewährleistet, dass nach Überfahren der
Nut 17 der Förderhub des Kolbens 2 bereits beendet ist. 



   Die Fig. 2-7 veranschaulicht die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Entlastungselemente, die einerseits durch die Ausnehmung30 an der Mantelfläche des Schiebers   12,   anderseits durch eine Ausneh- mung 31 in der Wandung der Bohrung 10 des Schiebers 12 gebildet werden. 



   In   den Fig. 3   und 5 ist einstellung des Schiebers 12 veranschaulicht, bei der dieAbsperrkante 15 der vollen Mantelfläche des Schiebers 12 den Umlaufkanal 20 gerade passiert hat, so dass   dessen Ausmündung   von der   vollen Mantelfläche   des Schiebers abgedeckt ist. Die Einspritzpumpe drückt die erste Brennstoff- menge während der Winkeldrehung   x   in die Düse.

   Sobald die Kanten   I - I   der Ausnehmungen 30 und 31 sich decken (Fig. 6), wird die Zufuhr des Brennstoffes unterbrochen, da im nächsten Augenblick die bei- den Ausnehmungen 30, 31 verbunden sind und der Brennstoff aus dem Umlaufkanal 20 durch die Hilfsnut
26, die Ausnehmung30 im Schieber 12 und die Ausnehmung 31 im Pumpenkörper in die Kreisringausneh- mung 14 fliesst, wo ein niedriger Druck herrscht (Fig.   7).   Wenn sich bei weiterem Drehen des Schiebers 12 die Kanten II - II oder III - III (Fig. 3 und 7) überdecken, entsteht von diesem Augenblick an der zweite
Teil der Brennstoffzufuhr zur Düse 8, der so lange andauert, bis die Regulierkante der Nut 17 die Kanäle
18,20 öffnet und der Brennstoff in den Niederdruckraum gedrückt wird. 



   Bemerkt sei noch, dass die Ausnehmungen 30 und 31 eine grössere Höhe haben, als der maximale axiale Vorschub des Schiebers 12 während der Regulierung beträgt, wodurch die notwendige volle Überdeckung für jeden Fall gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Axialeinspritzpumpe mitvoreinspritzeinrichtung für Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren mit im Pumpenkörper-kreisförmig angeordneten Kolben, die von einem einzigen Stirnnocken gesteuert werden, die einen im Pumpenkörper zentral angeordneten Rotationsschieber antreibt, welcher eine den Beginn der Einspritzung bestimmende Absperrkante und eine die Beendigung der Einspritzung regelnde Kante sowie Entlastungselemente für den Brennstoffdruck aufweist, die zwischen diesen beiden Kanten angeordnet sind und die Kraftstofförderung des Schiebers in zwei Teile teilen, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Entlastungselemente lediglich von zwei Ausnehmungen (30,31) gebildet sind, vuil denen die eine (30)
    an der Mantelfläche des Schiebers (12) vorgesehen, die andere (31) etwa in gleicher Höhe mit ihr als Erweiterung der den Schieber (12) im Pumpenkörper (l) führenden Bohrung (10) ausgebildet ist.
AT377761A 1960-05-24 1961-05-12 Axialeinspritzpumpe mit Voreinspritzeinrichtung für Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen AT230678B (de)

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