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Verfahren zur Erhöhung der Schubwirkung von Luftschrauben.
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erreicht werden kann. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Einrichtung zur Verbesserung der Wirkung derartig arbeitender Luftschrauben. Die erhöhte Wirkung wird gemäU der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass auf die Vorder- seite der Luftschraube ein Druckluft- oder dgl. Strom unter eine Ablenkungsplatte derart ge- leitet wird, dass der Strom aus der Mitte der Luftschraube gegen den Umfang derselben sich mit grosser Geschwindigkeit ausbreitet und die Verdünnung der Luft an der Vorderseite der Luftschraube gesteigert wird.
In der Zeichnung sind verschiedene Einrichtungen gemäss der vorliegenden Erfindung als
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ist, hineinzulciten.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Aufriss eines mit Tragschrauben versehenen Flugzeuges, das mit einer Einrichtung nach vorliegender Erfindung ausgerüstet ist.
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Gebläse4beförderteLuftzuleitet.
Das Gebläse kann, wie sich aus Fig. 1 ergibt, auf der Welle des Motors 5 aufgebracht sein, wobei diese Welle an ihrem Ende daa Kegelrad 6 trägt.
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bzw. den oberen Teil der Tragschraube 2 bestreicht: infolgedessen wird auf dieser Fläche der oben besprochene Unterdrück erzeugt.
Wenn man aus irgend einem Gründe vermeiden will, dass die Luft uder das sonstige Fluidum
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und einen Ring oder Flansch 10 bzw. 10', der eine ähnliche Aufgabe erfüllt, wie die Ablenkungsplatte 7 gemäss Fig. l, indem die von dem Gebläse geförderte Luft oder dgl., die durch die Röhren 9 oder 9'zugeleitet wird, gezwungen ist, über die obere Seite der Tragschrauben in Richtung der Pfeile F'zu strömen.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 2 wird angenommen, dass zwei Antriebsmaschinen oder Motoren. ! angeordnet sind ; sebstverständlich könnte aber bei dieser Einrichtung auch nur ein einziger Motor angewendet werden, der dann sowohl das Gebläse 4 antreiben, wie auch die als Schrauben ausgebildeten Tragschrauben 2, 2 in Umdrehung setzen würde.
Die Fig. 3 zeigt als Beispiel eine der Anordnungen, die angewandt werden kann, um in die hohle Welle 1 die durch das Gebläse geförderte Luft hineinzuleiten und dabei die Drehung der
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rad 3 hinaus verlängert, sowie von einer feststehenden Muffe 11 umgeben. Ein zwischen der Muffe 11 und der Welle 1 angebrachtes Kugellager 12 ermöglicht die leichte Drehung der Welle in der Muffe. Ausserdem dringt ein feststehendes Rohr 13, das, wie in Fig. 3 dargestellt, in eine beispielsweise kegelstumpfförmig ausgebildete Düse enden kann, in den hinteren Teil der Welle 1 ein und leitet in diese die durch das Gebläse fortbewegt Luft. Hiebei ist die Muffe 11 mit dem Rohr 13 in festen Zusammenhang gebracht.
Fig. 4 zeigt die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung bei einem Schraubenflieger. der mit zwei Tragschrauben versehen ist. In Fig. 1 werden mit 2, 2 die Tragsehrauben bezeichnet, die durch einen oder zwei am Flugzeugkörper 14 untergebrachten Motor in Umdrehung gesetzt werden. Neben dem Motor befindet sich ein Gebläse, das vom Motor angetrieben wird, wobei dieses Gebläse in der beschriebenen Weise Luft nach der oberen Seite der Tragschraube leitet.
Anstatt des Gebläses könnte auch ein in einem geeigneten Behälter enthaltenes komprimipries Gas verwendet werden.
Die Erfindung kann auch statt auf Tragschrauben, wie in der Zeichnung dargestellt wurde, auf Treibschrauben angewendet werden.