AT65508B - Verfahren zur Herstellung selbsttätiger Ausgleichvorrichtungen für umlaufende Massen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung selbsttätiger Ausgleichvorrichtungen für umlaufende Massen.Info
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Description
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Im Stamunpatente ist eine selbsttätige Ausgleichvorrichtung für umlaufende Massen beschrieben, bei denen der Ausgleich durch zusätzliche ; Massen von Quecksilber erfolgt, die in zur geometrischen Achse konzentrischen Ringkanälen enthalten sind.
Diese Vorrichtung gestattet, umlaufende Massen während der Bewegung auszu-
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erleiden, sie erfordert jedoch, dass die Welle der umlaufenden Massen ihre Drehachse stets frei wählen könne. Diese Bedingung ist schwer zu erfüllen, wenn die umlaufenden Massen
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handelt, und zwar wegen der magnetischen Anziehungen. Man kann sich jedoch frei machen, wenn der Rotor durch die Fliehkraft keine Formveranderung erleiden kann, indem man 11m bei der Konstruktion und vor Inbetriebnahme ein- für allemal ausbalanciert, und zwar in folgender Weise : Bei den im Stammpatente beschriebenen selbsttätigen Ausgleich-
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Bewegungen des Quecksilbers dämpft, das in seine Gleichgewichtsstellung gelangt, ohne sie zu überschreiten.
Man kann aber diese Kanäle schliesslich mit einem bei normaler Temperatur festen Harz vollfüllen. Nachdem mau einen Läufer mit derartigen Ausgleich- vorrichtungt'n auf eine starre Welle aufgesetzt hat, die in leichten verschiebbaren Lagern lauft, so dass der Läufer sich um eine der Hauptträgheitsachsen drehen kann, welche durch seinen Schwerpunkt gehen oder doch um eine mit einer solchen Hauptträgbeits8chse sebr nahe zusammenfallende Achse, dreht man den Läufer mit normaler Geschwindigkeit.
Man erhitzt dann die Ausgleichvorrichtung mittels einer Lampe, so dass das Harz und das Quecksilber sich in der der Ausbalancierung des Läufers entsprechenden Weise verteilt. Diese Verteilung behält das Quecksilber bei, solange die Vorrichtung in Drehung ist. Sobald man das Erhitzen einstellt, kühlt sich das Harz ab und erstarrt von neuem, wobei es das Quecksilber in der Stellung einschliesst, die es eben einnahm. Man kann sich auch darauf beschränken, den Läufer zu erhitzen, unmittelbar bevor man ihn in Drehung versetzt.
!) er Läufer bleibt ausbalanciert, und wenn er unter der Einwirkung der Fliehkraft keine Formänderung erleidet, so kann man ihn in feste Lager einlegen, um ihn in Betrieh zu nehmen.
Wie man erkennt, ist es nicht sehr tcilhaft, Quecksilber und einen dasselbe oin- schliessenden Stoff, wie Harz, zu benutzen.. Man kann in einfacherer und praktischerer Weise verfahren, indem man die Ringkanäle teilweise mit Zinn oder einer noch leichter schmelzbaren Legierung füllt, die man schmilzt, sobald der Läufer in Gang gesetzt worden ist, wobei er, wie beschrieben, in beweglichon Lagern eingelegt wird. Das Zinn verteilt sich unter der Wirkung der Fliehkraft in der richtigen Weise in den Kanälen und erstarrt hierauf. Nachdem das Zinn oder die Legierung abgekühlt ist, setzt man den Läufer still, der dann ein-für allemal ausbalanciert ist.
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oder daran befestigt.
Sie werden sehr stark verzinnt und erst erhitzt, wenn der Läufer die Betriebsgeschwindigkeit hat, Der Läufer wird erst dann angehalten, wenn das Zinn von neuem erstarrt ist. Die Nuten sind an den Endflächen des Läufers B angebracht, der von be ! iebiger Beschaffenheit sein kann.
Soll der Läufer aus mehreren Rädern bestehen, wie in Fig. 2 angedeutet, so empfiehlt es sich, jedes der Räder R mit ähnlichen Nuten a, a auszustatten, sie vorläufig auf eine besondere Welle zu setzen und sie gesondert auszubalancieren. Sind die Räder endgiltig zusammengestellt, so wird der Läufer zweckmässig in besondere Lager eingesetzt und die Ausbalancierung vollendet, indem man bei Drehung des Läufers die beiden äussersten Nuten erhitzt.
Nach Fig. 2 ist bloss eine Ringnut auf jeder der beiden Seiten des Rades angeordnet. Man kann natürlich eine beliebige Anzahl konzentrischer Nuten benutzen.
Statt Zinn, das geschmolzen werden mass, könnte man auch einen Brei beliebiger Art verwenden, der während der Drehung des Läufers erstarrt.
Claims (1)
- Selbstverständlich müssen mindestens zwei Ausgleichvorrichtungen vorhanden sein, um das ausgleichende Drehpaar hervorzurufen, welches die geometrische Achse mit der Hauptträgheitsachse zur Deckung bringt PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung selbsttätiger Ausgleichvorrichtungen für umlaufenue Massen nach Patent Nr. 65507, dadurch gekennzeichnet, dass in zur Welle der Massen konzentrischer Ringnuten schmelzbare oder lösbare Ausgleichmassen untergebracht und währerj des iu verschiebbaren Lagern vorgenommenen Ausbalancierens nussig gemacht werden, so dass bie sich entsprechend verteilen können, worauf sie bei fortgesetzter Drehung wieder in den festen Zustand übergeführt werden.
Applications Claiming Priority (2)
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| FR65507X | 1911-07-27 | ||
| FR65508X | 1911-12-13 |
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| AT65508B true AT65508B (de) | 1914-07-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT65508D AT65508B (de) | 1911-07-27 | 1912-07-19 | Verfahren zur Herstellung selbsttätiger Ausgleichvorrichtungen für umlaufende Massen. |
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