DE474044C - Elektromotorischer Spindelantrieb fuer Spinntoepfe fuer die Kunstseidenherstellung unter Verwendung einer die Tragwelle des Spinntopfes umschliessenden Hohlwelle - Google Patents

Elektromotorischer Spindelantrieb fuer Spinntoepfe fuer die Kunstseidenherstellung unter Verwendung einer die Tragwelle des Spinntopfes umschliessenden Hohlwelle

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DE474044C
DE474044C DEC37767D DEC0037767D DE474044C DE 474044 C DE474044 C DE 474044C DE C37767 D DEC37767 D DE C37767D DE C0037767 D DEC0037767 D DE C0037767D DE 474044 C DE474044 C DE 474044C
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DE
Germany
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spinning
shaft
spindle drive
pots
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DEC37767D
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Alcatel Lucent SAS
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Compagnie Generale dElectricite SA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/02Electric motor drives
    • B04B9/04Direct drive
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • t Elektromotorischer Spindelantrieb für Spinntöpfe für die Kunstseidenherstellung unter Verwendung einer die Tragwelle des Spinntopfes umschließenden Hohlwelle Es ist bei elektrisch angetriebenen Spinntöpfen bekannt, die Spinntöpfe, in die der Kunstseidenfaden fällt, auf einer Welle zu befestigen, auf der der Rotor eines Elektromotors aufgekeilt ist. Da die Spinntöpfe mit 5- bis 6ooo Umdrehungen/Minute umlaufen, ist es notwendig, daß einerseits diese Welle, die fliegend gelagert ist, und andererseits der Massenmittelpunkt des Spinntopfes vollkommen zentrisch zur Umdrehungsachse liegen. Für den Fall, daß aber doch eine gewisse Exzentrizität auftreten sollte, muß unbedingt eine selbsttätige Zentrierung vorgesehen sein, die die Normallage der Teile wiederherstellt.
  • Bei Spinntöpfen ist man bereits zur Verhütung der Übertragung der Schwingungen auf die Lager des Elektromotors dazu übergegangen, geteilte Wellen für Elektromotor und Spinntopf anzuwenden. Die Ausführung geschieht gewöhnlich in der Weise, daß in der hohlen Elektromotorwelle eine dünnere Welle angeordnet wird. Die Lagerung dieser Welle erfolgt am unteren Ende in der Hohlwelle durch eine gelenkige Verbindung, während die oberen Enden beider Wellen getrennt gelagert sind.
  • Diese Ausführungsformen haben jedoch die Nachteile, daß einmal die Verbindung beider Wellen die Bruchgefahr nicht ausschließt und ferner die getrennte Lagerung der oberen Wellenenden hinsichtlich der genauen Zentrierung beider Wellenachsen wesentliche Schwierigkeiten macht.
  • Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung, die es ermöglicht, mit Hilfe zweier zueinander konzentrisch liegender Wellen die -oben gekennzeichneten Mängel zu beheben und besonders einen Bruch der Welle beim Durchschreiten der kritischen Drehzahl zu verhindern. Hierbei nimmt die äußere Welle die innere, die in ihr gelagert ist und den Spinntopf trägt, durch Reibung mit.
  • In der Abbildung ist ein Anwendungsbeispiel .der Erfindung dargestellt.
  • Der Motor besteht aus einem Stator, .der aus dem Gehäuse r und Blechen 2 gebildet wird. Um die Zeichnung klarer zu halten, ist die Wicklung fortgelassen worden. Auf dem Gehäuse z sitzt der obere Lagerschild 3. Der untere, ringförmige Teil .des unteren Lagerschildes q. ist dazu bestimmt, das ganze Aggregat zu tragen. Die Bleche 5 sind mit Festsitz auf einer mit einer zentrischen Bohrung versehenen Welle 6 befestigt.
  • An dem Oberteil dieser Hauptwelle ist ein Gehäuse 7 befestigt, in dem der äußere Laufring eines Kugellagers 8 sitzt, während der innere Laufring mit Gleitsitz auf dem Ansatz g des oberen Lagerschildes 3 sitzt, um ein Ausdehnen .der Welle zu ermöglichen, wenn der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht. Am unteren Ende dieser Hauptwelle ist ein Kugellager io vorgesehen, -das an einem Anschlag anliegt; dieses Kugellager trägt das Gewicht sämtlicher beweglichen Teile.
  • Im Innern dieser Hauptwelle 6 befindet sich eine zweite Welle ii, die biegsam ist. Diese innere Welle ii steht mit .der Hauptw :eile 6 durch zwei Ringe i2, 12' in Verbindung, deren Außenflächen einen kreisförmigen Querschnitt haben. Diese Ringe i2 und 12' stützen sich gegen die Hauptwelle 6 in der Kugelebene der Kugellager 8 und io. Der Abschnitt der Welle zwischen den beiden Ringen hat einen so kleinen Durchmesser, ,das er biegsam ist und infolgedessen gefahrlos gewisse Formänderungen erleiden kann.
  • Der obere Abschnitt dieser biegsamen Welle, der über die Hauptwelle 6 hinausragt, ist verstärkt, um ihm eine größere Steifigkeit zu erteilen. Mit :diesem oberen Abschnitt der inneren Welle ii ist das Gefäß verbunden, das mitgenommen «-enden soll, im vorliegenden Fall also der Spinntopf 18.
  • Die Drehbewegung der Hauptwelle 6 wird auf die innere Welle i i durch den Druck der Unterlagscheibe 13 und der Kugelscheibe 1q. auf die Außenabschnitte der Hauptwelle 6 übertragen, wobei diese sich auf ,der Innenwelle i i verschieben können.
  • Der Krümmungsmittelpunkt, der Kugelfläche der Scheibe 14 und der Abrundung des oberen Endabschnittes der Hauptwelle 6 liegt im Schnittpunkt der Ebene des oberen Ringes 12 und der Achse der biegsamen Welle i i.
  • Der Druck der Scheibe i¢ auf die Hauptwelle 6 wird mittels einer Fader 15 mit Hilfe einer Mutter 16 beeinflußt, die nach Einstellen der richtigen Spannung gesichert wird. Das Ganze wird .durch eine Kappe 17 geschützt.
  • Diese konzentrische Anordnung der Wellen gestattet, eine große Umdrehungszahl zu erreichen, wobei die biegsame Welle sich selbst zentriert und -die Formänderungen infolge des kleineren Wellendurchmessers unschädlich gemacht werden. Die Wirkung .der Kugelscheibe 1q. am oberen Ende der Hauptwelle, die wie ein Dämpfer wirkt, vervollständigt das elastische System.
  • Die Anordnung des oberen Kugellagers in dem Gehäuse 7 sichert eine einwandfreie Schmierung und vollständige Abdichtung.
  • Der Oberteil der biegsamen Welle endigt in einem Kegel, auf dem der Spinntopf hefestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotorischer Spindelantrieb für Spinntöpfe für die Kunstseidenherstellung unter Verwendung einer die Tragwelle des Spinntopfes umschließendenHohlwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragdelle (i i) zwei gleichzeitig als Stütz- und Zentrierungsvorrichtungen dienende Ringe (i2, i2') aufweist, deren Durchmesser gleich dem Innendurchmesser der Hohlwelle (6) ist und die in den Ebenen der Stützkugellager (8, io) angeordnet sind und daß der zwischen diesen Ringen (i2, i2') liegende Teil der Welle (i i) biegsam ausgebildet ist.
DEC37767D 1926-02-02 1926-02-02 Elektromotorischer Spindelantrieb fuer Spinntoepfe fuer die Kunstseidenherstellung unter Verwendung einer die Tragwelle des Spinntopfes umschliessenden Hohlwelle Expired DE474044C (de)

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NL20278D NL20278C (de) 1926-02-02
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NL (1) NL20278C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939583C (de) * 1949-10-30 1956-02-23 Siemens Ag Spinntopfmotor mit elastischer Spinntopfwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE939583C (de) * 1949-10-30 1956-02-23 Siemens Ag Spinntopfmotor mit elastischer Spinntopfwelle

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