AT65293B - Schalldosenführung für Grammophone. - Google Patents

Schalldosenführung für Grammophone.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Vorliegende Erfindung betrifft Grammophone zur Aufnahme und Wiedergabe von ge sprochenen Worten und insbesondere die Führung für die Schalldose derselben. Die Führung kann bei jedem Phonographen angebracht werden. 



   Die neuen Merkmale der Vorrichtung nach der Erfindung bestehen in der Anwendung einer über die die Aufzeichnung tragende Platte sich erstreckenden Brücke, welche um eine zu ihrer Längsachse parallele Achse zurückgelegt und auch samt der Schalldose emporgehoben werden kann und ferner in einem Antrieb und einer Schraube zum Verschieben der Schalldose welches für letztere auch als Fübrung bei ihrer Bewegung über die   Aufzeichnung   dient. Es ist überdies eine Einrichtung getroffen, welche beim Abheben der Brücke sofort die Entkupplung der Versehiebvorrichtung für die Schalldose herbeiführt, wogegen beim Herabsenken der Brücke bei jedweder Stellung der   Verschiebvorrichtung   die letztere ebenso rasch wieder mit dem Antrieb gekuppelt wird, ohne dass eine   sorgfältig   Zentrierung notwendig wäre.

   Es ist bei einer solchen Einrichtung vorzuziehen, dass die Schalldosenführung in der einen und die Schraube oder andere Verschiebevorrichtung in der anderen Hälfte der Brücke angeordnet ist, während der Antrieb zwischen den beiden liegt. 



   Ausser den beiden der Brücke erteilten   Bewegungen kann auch der Schalldose   selbst eine Bewegung um eine der beiden Führungsstangen der Brücke erteilt werden. wobei die Verschiebemutter ausser Eingriff mit der   Verachiebeachraube   tritt. 
 EMI1.2 
 stellen Einzelheiten der Fig. 4 dar und Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit. 



   An der am Kasten 2 befestigten   Bodenplatte J'sind Füsse J,' ?' angebracht,   welche die von zwei Führungsstangen 4, 4'gebildete Brücke tragen. Die Brücke erstreckt sich über die vom Tisch 20'getragene Fassonplatte   20,   die von irgend einem geeigneten   Uhrwerk Antrieb erhält.   das in der Bodenplatte   1   untergebracht ist und die in Fig. 2 angedeutete Treibspindel 5 in Bewegung setzt. Die Brücke kann nicht nur um einen Zapfen aus dem Wege gedreht werden, sondern kann auch samt dem Antrieb von der Platte abgehoben werden. Fig. 3 veranschaulicht eine derartige Einrichtung. Nach    Fig. 01 1st   die Brücke in einem der Füsse drehbar und mit einem Griff   3"   versehen, um sie in einer lotrechten Ebene um diesen Zapfen zu drehen.

   Die Brücke ist etwa in   dl r Mitte durch   ein offenes, unmittelbar über d Treibspindel 5 angeordnetes Gehäuse 6 geteilt, welches an seinen Wänden gelagerte   Kegelräder/, 7'enthält   und an den   Führungsstangen 4   befestigt ist. Das wagerechte Rad 7 ist an einer kurzen Welle 9 befestigt, an der ein senkrecht 
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 ragenden Treibstift 11 zwecks Antriebes in Eingriff steht. Fig. 8 zeigt, einen abgeänderten Stiften- antrieb, bei welchem die Spindel   5   einen an der Oberseite bei 5"gekerbten Kopf 5'trägt, der in der Nähe der Kerbe entsprechend   gekrümmte   Räder   5'" aufweist.   Der Stift 10 trägt eine lose darauf sitzende Rolle.

   Der lotrechte Teil des Rades 7'ist an eine mit Gewind versehene Welle 8 befestigt, die in einer   Häfte   der Brücke zwischen den Führungsstangen 4, 4'befestigt und im Gehäuse 6 und Fuss 3 gelagert ist. Dreht sich die Spindel 5, so nimmt der Treibstift 11 die Welle   8   mit. 

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 Platte in Berührung tritt, und zwar dadurch, dass der Stift 10'an der Kerbewand 5'"anliegen   muss     und sich daher   nur in der richtigen Stellung befinden kann, weil er mit einem Teil des oberen Randes des Kopfes 5'in Berührung tritt. Dieser Rand ist so gestaltet, dass der Stift 10'sich 
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 angegebenen Bedingungen erfüllt sind. 



   Auf einer der Führungsstangen 4 gleitet ein Querkopf 13 mit einer auf der Schraube   8   aufliegenden Mutter 13', der mit der Schalldose 16 durch eine Stange 14 verbunden ist und so letztere längs der Stangen   4, 4'bei   Drehung der Schraube 8 und der in Eingriff damit gehaltenen Mutter 13'verschiebt. Die Schalldose 16 nebst Querkopf kann ausserdem um die Führungsstange 4 gedreht werden, Ausserdem kann, wie Fig. 3 zeigt, die ganze Brücke um den Zapfen 4"gedreht werden, um den   Schaüdosenträger,   den Antrieb, die Schraube und die übrigen von der Brücke getragenen Teile von der Aufzeichnungsscheibe abzuheben. 



   Es ist auch eine Einrichtung getroffen, welche, wenn der Schalldosenträger von der Platte abgehoben wird, unabhängig von der Einstellung der Brücke oder Führung für diese Dose den   Schalldosenträger   in der abgehobenen Stellung festhält. Diese in Fig. 3 veranschaulichte Einrichtung besteht aus einer Klinke 25, die am Schalldosenträger 25'angelenkt und am herabhängenden Arm mit zwei Einkerbungen   27,-98 versehen   ist, welche mit der   Stange 4'der Brücke   oder Führung in Eingriff zu treten vermögen, wenn der   Schalldosent1'äger   um die andere Stange 4" gedreht wird.

   Der andere Arm der Klinke trägt einen Knopf 25", mittels dessen er gedreht werden kann, um die Einkerbungen 27, 28 von der   Stange 4'abzuheben,   Eine Feder 26 sucht die Klinke mit der Stange 4'in Eingriff zu halten. Der Knopf   25"liegt m   der Nähe des Griffes 16', mittels dessen der   Schalldosenträger   gedreht wird, so dass er leicht gehandhabt werden kann, wahrend   der Schalldosenträger verschoben   wird. 



   Die Art des Abhebens der ganzen Führung samt den verschiedenen davon getragenen Teilen ist in Fig. 3 veranschaulicht. Jeder der Endständer 29 trägt bei 30'drehbare   Daumen. 30   und Zapfen 31 liegen an den Daumen und gleiten in den hohlen Endständern. Die   Daumen 30   werden in geeigneter Weise gedreht, su dass sie auf die Unterseite der   Ständer J7 wirken   und sie nach aufwärts schieben, so dass die Führung durch die Wirkung des exzentrischen Teiles der Daumen gehoben wird. 



   Die Anordnung ist bei beiden Ständern dieselbe, so dass die Brücke beim Heben parallel zur Platte bleibt ; für gewöhnlich befinden sich die Teile in der in Fig. 3 gezeigten Stellung, wobei die Nadel in Tätigkeit ist. Um die Nadel ausser Tätigkeit zu bringen, werden die Daumen. 30, wie angegeben, in irgend einer geeigneten Weise gedreht. 



   Eine Schnappvonichtung bestehend aus einer Feder 16"an der Schalldose 16 und einem
Stift   16'"an   der Leiste unter der Stange 4'dient als Anschlag, um eine zufällige Drehung der 
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 sich ziehen würde. 



   In Fig. 4 ist der Querkopf 13 durch zwei Stangen 14 mit dem Schalldosenträger 15 verbunden, der auf den Stangen in einer Hälfte der Brücke gleitet. Eine der Stangen 14 reicht unmittelbar vom Querkopf 13 zum   Trager   15 und ist daran befestigt. 



   Die Hülse zur Aufnahme des ; halldosenträgers ist bei 17 angelenkt, um die Schalldose 19 von der Scheibe 20 abheben zu können und eine Beschädigung der letzteren hintanzuhalten, wenn die Führung mittels des Griffes 18 gehoben wird. Bei beiden Ausführungen wird beim Heben des Schalldosenträgers der Querkopf 13 von der Schraube 8 abgehoben, so dass keine Bewegung übertragen wird. Die Membranen sind zweckmässig so angeordnet, dass sie senkrecht zur Scheibe schwingen. 
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   doenträ. gers   eingreifen und diesen von der Schallplatte abheben. 



   Die Schalldose wird in eine stellbar am Träger 15   a. rageordnete Hülse 2J eingesetzt, was   jedoch nicht Gegenstand der Erfindung bildet.

Claims (1)

  1. EMI3.1 1. Schalldosenführung für Grammophone, gekennzeichnet durch eine Führungsbrücke, die um einen zu ihrer Längsachse parallelen Zapfen zurückgedreht und auch in lotrechter Richtung parallel zur Platte bleibend gehoben werdend kann, und zwar samt der Schalldose, dem Antrieb und der Schraube zum Verschieben der Schalldose, für welch letztere die Brücke als Führung dient.
    2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldose und der Schraubenmutter nebst den beiden Bewegungen der Brücke noch eine Drehung um einen Zapfen erteilt werden kann.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch'gekennzeichnet, dass ein Kopf 5' vorgesehen ist, welcher, wenn die Brücke in der unrichtigen Stellung herabgesenkt wird, sie daran hindert soweit herabzugehen, dass die Nadel mit der Platte in Berührung tritt und als Kupplung zwischen der die Platte treibenden Spindel und der Verschiebevorrichtung für die Schalldose dient.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebevorrichtung für die Schalldose für gewöhnlich ausser Eingriff mit der rotierenden Platte steht und durch die zur Platte senkrechte Abwärtsbewegung der Brücke mit der Treibspindel für die Platte in Eingriff gebracht wird, wenn der Schalldosenträger längs der Führung verschoben werden soll.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechte Auf-und Abwärtsbewegung der Brücke durch drehbare Daumen (30) hervorgerufen wird, die auf in hohlen Füssen (3, 3') verschiebbare Zapfen wirken.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnapp- vorrichtung (16", 16"'), welche eine zufällige Bewegung der Brücke verhindert, und eine EMI3.2 wenn diese Dose um ihren Zapfen bewegt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke in zwei Teile geteilt ist, auf deren einem die Schalldose geführt wird und in deren anderm eine Verschiebeschraube nebst Mutter angeordnet sind, die unmittelbar von einem Kegelrad in einem die Brücke in diese beiden Teile teilenden Gehäuse getrieben werden.
AT65293D 1911-01-14 1912-01-13 Schalldosenführung für Grammophone. AT65293B (de)

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