AT64881B - Verfahren zur mechanischen Scheidung von chemisch vorbehandelten Erzen. - Google Patents

Verfahren zur mechanischen Scheidung von chemisch vorbehandelten Erzen.

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  Verfahren zur   mechanischen Scheidung   von chemisch vorbehandelten Erzen. 



   Die Erfindung. betrifft ein Verfahren zur Scheidung von gekörnten Erzgemischen, deren Bestandteile ein gleiches oder fast gleiches spezifisches Gewicht haben ; es eignet sich insbesondere zur Scheidung sulfidische Erze. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass die auf einen Durchmesser von etwa 2 min gleichförmig gekörnten Erze der Einwirkung einer schwachen Lösung von Schwefelsäure oder einer anderen Säure, deren Temperatur zwischen 450 und dem Siedepunkt (beispielsweise 950 C) liegt, ausgesetzt und gleichzeitig auf dem   Rtlttolherde   geschieden werden. Es ist dabei vorteilhaft, die warme Säure einen Kreislauf durchmachen zu lassen. 



   Liegen beispielsweise Erzgemische vor, welche Zinkblende   (Z   S) und Eisenkarbonat 
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 verwendet man   gemaü   vorliegender Erfindung eine Schwefelsäurelösung, welche auf eine Temperatur zwischen 450 C und dem Siedepunkt, am besten auf 95  C, erwärmt wurde. Das fein zerkleinerte Erz, dessen Korngrösse höchstens   2   mm beträgt, wird in diese warme Lösung eingetragen, wobei sich die Körnchen der Blende sofort in bekannter Weise mit einer dünnen und festhaftenden   Schwefetwasserstoffhülle (Hg S)   umgeben, die eine scheinbare Verringerung ihres spezifischen Gewichtes bewirkt. Die   Spateisenkörnchen   umgeben sich nicht mit einer   festha. ftenden Gashülle   und bewahren daher ihr ursprüngliches Gewicht. 



  Diese künstliche Erniedrigung des Gewichtes der   Blendenkörnchen   im Verein mit der Wirkung eines Rüttelherdes ermöglicht eine vollständige Scheidung. 



   Die chemische Reaktion, von welcher der Erfolg des Verfahrens abhängt, wird durch die geringe   Korngrösse und   die hohe Temperatur der   Lösung wesentlich begünstigt.   



   Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise dargestellt. Ein Teil der warmen Flüssigkeit wird von der Pumpe   g   durch das Rohr   11   einem Verteiler zugeführt, der das Erz aufnimmt, während der andere Teil der Flüssigkeit 
 EMI1.2 
 bekannter Weise in den Vertiefungen der Rüttelherdes b, welcher in hin und her gehende Bewegung versetzt wird. Die   Flüssigkeit   gelangt mit den klassierten Erzen in den Sammler f   und wird durch Rohre k zur Pumpe g geleitet, welche sie den Rohren hund i zuführt. Im Sammler und in dem durchlöcherten Rohr kann die Flüssigkeit mit Dampf geheizt werden.   

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Claims (1)

  1. PATENT-AX SPRUCH : Verfahren zur mechanischen Scheidung von chemisch vorbehandelten, zusammengesetzten oder gemischten Erzen, deren Bestandteile das gleiche oder fast das gleiche spezifische Gewicht besitzen, dadurch gekennzeichnet. dass das Erz auf eine Korngrösse, welche 2 mm nicht übersteigt, gekörnt, sodann mit einer heissen verdünnten Säurelösung hehandelt und der an sich bekannten mechanischen Scheidung auf Schüttelherden untelworfen wird. EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT64881D 1910-04-08 1911-04-03 Verfahren zur mechanischen Scheidung von chemisch vorbehandelten Erzen. AT64881B (de)

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