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Einrichtung zur selbsttätigen Zündung des Gasbrenners bei Badeöfen und dgl.
Bei den bestehenden Gasbadeöfen werden Gasabsperrorgan und Wasserabsperrorgan entweder durch je einen besonderen Handgriff oder durch einen gemeinsamen Handgriff betätigt.
In beiden Fällen wird zuerst der Wasserzunuss und erst dann das die bekannte Zündflamme liefernde Zündröhrchen geöffnet, wonach das aus dem letzteren strömende Gas entzündet werden soll, noch bevor durch das weitere Öffnen des Gasabsperrorganes das Gas in die Heizungsrohre eingelassen wird. Es geschieht jedoch oft, dass das Entzünden des Gases erst nach dem vollen öffnen des Gaszuflusses vorgenommen wird, so dass der Ofen vor dem Entzünden der Flamme mit Gas überfüllt wird und infolgedessen eine Explosion stattfinden kann.
Diesem Übelstande wird gemäss der Erfindung dadurch abgeholfen, dass die rechtzeitige Bildung der Zündflamme erzwungen wird, und zwar dadurch, dass sie nach erfolgter Öffnung des Zündröhrchens selbsttätig geschaffen wird. Dies wird dadurch erreicht, dass der das Gas-
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In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. l zeigt die Vorrichtung in der Draufsicht bei abgesperrtem Gas-und Wasser- zufluss und Fig. 2 zeigt dieselbe Vorrichtung bei offenem Wasserzufluss und nach erfolgter Zündung der Zündungsflamme ; Fig. 3 ein Detail.
Am Gasbadeofen 1 ist ein gemeinsames Wasser- und Gasabsperrorgan 2 angebracht, das durch einen Handgriff 3 betätigt wird. In der dargestellten Ausführungsform ist der Handgriffhebel 3 an seinem Zeigerende 4 nach abwärts gebogen und in einem Schlitz 5 der am Absperr-
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angebrachten Torsionsfeder 76 in seiner Ruhelage gehalten. Der Zündhebel 75 wird mit der Scheibe 77 mittels eines an einem Zahn 17 derselben angreifenden federnden Schaltkegels 18 derart einseitig verkuppelt, dass er sie entgegen der Wirkung der Feder 13 verdrehen kann, wobei
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vorrichtung beim gleichzeitigen Spannen der Feder 13 verdreht wird.
Der Arm 23 des Winkel- hebels ist dabei derart geformt, dass das Funkengeben der Zündvorrichtung unmittelbar nach dem öffnen des (, aszuflusses in das Zündröhrchen 8 stattfindet. Damit der Winkelbebel 22, 23
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eines anf dem Arm 22 des Winkelhebels 22, 23 gelagerten zweiarmigen Hebels 26,27, der an seinem unter die Platte 6 des Sperrorganes 2 greifenden Ende 26 hakenförmig ausgestattet ist, einen auf der Platte 6 angebrachten Stift M umgreift und gegen diesen durch eine Feder 29 gedrückt ist.
Das hakenförmige Ende 26 des Schnappers 26, 27 ist derart geformt, dass es beim Verschwenken des Winkelhebels 22, 23 über den Stift 28 schnappt, wobei der Schnapper durch die Feder 29 so verschwenkt und gegen einen auf dem Arm 22 des Winkelhebels angebrachten Stift 30 gedrückt wird, dass er mit seinem oberen Arm 27 vor den Arm 22 des Winkelbebels, und zwar in der Richtung gegen den anderen Arm 23 desselben hin vorspringt (Fig. 2). Nach dem Loslassen des Hebelarmes 23 durch den Stift 25 des Handgriffes 3 stützt sich der Schnapper 26. 27 mit seinem Ende 26 auf den Stift 28 und verhindert das Zurückschwingen des Winkelhebels 22. 23.
Beim Zurück-
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diesen ausser Eingriff mit dem Stift 28, so dass nunmehr der Winkelhebel 22, 2J durch die'Wirkung der auf den Zündhebel 15 der Zündvorrichtung wirkenden Torsionsfeder 16 samt dem Zündhebel 15 in seine Ruhelage zurückschwingen kann. Durch die Anwendung des Winkelhebels 22, 2. 3 ist ermöglicht, dass das Reibrädchen 9 eine ziemlich grosse Drehung, z. B. eine Vierteldrehung, ausführen kann, so dass starke und lange Funken entstehen.
Die Anordnung eines Schnappers wird bei dem Winkelhebel 22. 23 entbehrlich sein, wenn letzterer näher der Achse des Absperrorganes 2 gelagert wird (Fig. 3). In diesem Falle kann bloss das freie Ende 31 des Winkelhebelarmes 23 in der Richtung der Schliessbewegung des Hand-
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Zurückkehren des Winkelhebels 22, 23 in seine Ruhelage die Schliessbewegung des Handgriffes J nicht hindert, sondern durch den Stift 25 desselben entgegen der Federwirkung abgeschwenkt
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des Winkelhebels ein starres Ganze, so dass der Winkelhebel durch den Stift 2-5 des Handgriffes J verschwenkt wird.
Die Erfindung ist jedoch keinesfalls auf die Anwendung der dargestellten Zündvorrichtung und des dargestellten Gas und Wasserabsperrorganes gebunden. sondern dieselbe kann sowohl mit jeder beliebigen geeigneten pyrophoren Zündvorrichtung, als auch mit jedem anderen Gasund Wasserabsperrorgan ausgeführt werden. In dem Falle, als zum Regulieren des Gas-und Wasserzuflusses zwei Absperrorgane angewendet werden, wird die Zündvorrichtung durch den Handgriff des Gasabspenol'gane8 betätigt. Anstatt des Handgriffes 3 kann selbstverständlich
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