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Dass die schlitzförmige Ausbildung der Düsenöffnung dem Brennstoffstrahl einen streifenförmigen Querschnitt gibt, ist ohne weiters klar. Dass dieser schmale Brennstoffstrahl durch die Ausbildung der Brennstoffdüse als Kugelhaube eine fächerförmige Gestalt erhält, ergibt sich aus folgenden Gründen :
Es liegt im Wesen aller Zerstäuber, die Brennstofft. eilchen mit grosser Geschwindigkeit in den Zylinderraum zu pressen. Die Brennstoffteilchen behalten daher nach ihrem Eintritt in den Zylinderraum diejenige Richtung bei, die sie vor ihrem Eintritt in den Zylinderraum gehabt haben.
Sie setzen also bei den bisher üblichen Einspritzvorrichtungen ihren Weg in der Achsenrichtung des Einführungsorganes fort, wei ! sie im Einführungsorgan diese Bewegungsrichtung erhalten haben. Hieran würde auch nichts geändert werden, wenn man der Öfnung der Düsen- platte z. B. eine trichterförmige Form geben wollte. Denn die Brennstoffteilchen würden nach Passieren des engsten Teiles der Düsenplattenöffnung ihren Weg in gerader Richtung fortsetzen und nicht etwa an der Oberfläche der trichterförmigen Mündung entlangstreifen. Es würde also z. B. durch eine runde und trichterförmige Düsenplattenäffnung doch nicht eine garbenförmige Gestaltung des Brennstoffstrahles erzielt werden können.
Gibt man dagegen der Innenfläche der Düsenplatte eine muldenförmige Form. indem man die Düsenplatte z. B. als Kungelhaube ausbildet, so kommt der Brennstoff in der Mulde zur Beruhigung, d. h. das Bestreben der Brennstoffteilchen, ihren Weg in der Richtung der Achse
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die muldenförmige Innenfläche der Düsenplatte.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgedanke in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt, Fig. 3 eine andere Ausfiihrungsform des Erfindungsgedankens mit einer besonderen Ausbildung der Düsenplatte.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Beim Öffnen der Brennstoffnadel b wird der Brennstoff aus dem sogenannten Zerstäuber- raum f ! durch die schlitzförmige Öffnung e der Düsenplatte d in den Verbrennungsraum e zwischen den Kolben und den Zylinderdeckel eingespritzt. Ehe der Brennstoff die Düsenöffnung c passiert. wird er sich in dem mulden-oder hohlkugelförmigen Raum/. der zweckmässig nicht allzu klein gehalten wird, etwas beruhigen, bzw. stauen. und diesen Hohlraum zwischen Brennstoffnadel und Düsenplatte vollständig ausfüllen. Aus diesem Hohlraum wird der Brennstoff dann in fücherförmiger Gestalt austreten, wobei die Gestalt des Fächers durch eine entsprechende Ausbildung der Öffnung c in weiten Grenzen geregelt werden kann.
Es ist nicht immer möglich oder erwünscht, die Achse des Brennstoffventiles, wie in Fig. 2 dargestellt, in der gewünschten Strahlrichtung anzuordnen. sondern das Brennstoffventil muss
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werden. In diesem Falle kann es angezeigt sein, den Brennstoffstrahl abzulenken, z. B stol. dal dernefhe trotz exzentrischer Lage der Iinspritzvorrichtung doch den scheibenförmigen Ver- hrennungsraum vollkommen und gleichmässig durchdringt. Dies wird in einfachster Weise erreicht durch eine seitliche Anordnung des Schlitzes in der Düsenplatte. entsprechend Fi. 3 (Patentanspruch 2).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Einführung des Brennstoffes in Verbrennungskraftmaschinen mit ganz oder teilweise schiebenförmigen Verbrennungsraum, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenplatte (d) mulden- oder hohlkugeflörmig ausgebildet und mit einem länglichen Schlitz ) ver-
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