AT62992B - Stanzklotzabrichtvorrichtung. - Google Patents
Stanzklotzabrichtvorrichtung.Info
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Description
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Stanzklotzabrichtvorrichtung.
In Schuhwarenfabriken benutzt man zum Ausstanzen der Sohlen aus Leder, Stoff, Pappe, Filz oder dgl. kreisrunde, viereckige oder anders gestaltete Klötze, auf welche das auszustanzende Material aufgelegt wird, worauf das Stanzeisen aufgesetzt wird. Der Klotz wird dann in die Stanzmaschine geschoben, und das Ausstanzen der Sohle wird beim Niedergehen des Druckbalkens der Stanzmaschille erreicht. Hiebei wird das Stanzeisen stets etwas in den aus Hartholz angefertigten Stanzklotz eingetrieben, so dass es nach kurzer Zeit notwendig ist, die Oberfläche des Stanzklotzes wieder geradezurichten, weil sonst die Sohlenränder durch die Stanzeisen nicht scharf geschnitten werden. Das Geraderichten der Stanzklötze ist, von Hand aus durchgeführt. eine sehr anstrengende Arheit, da das Holz sehr hart ist.
Meist braucht man zum Geraderichten Raspeln. Man erreicht jedoch hiedurch niemals, dass der Stanzklotz seine ebene Oberfläche genau wiedererhält. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die obere Fläche derartiger Klötze maschinell abzuhobeln oder abzudrehen. Nach der vorliegenden Erfindung nun wird zwischen einer Einspannvorrichtung für den Stanzklotz und einem zu dieser in entsprechender Entfernung einstellbaren Ständer eine mit einer Führungsschiene ausgerüstete Säge bewegt, die von dem Stanzklotz soviel absägt, \\ ie es der am meisten ausgearbeiteten Stelle des Stanzklotzes entspricht.
Mit Hilfe der diesen Vorgang ermöglichenden Vorrichtung wird das Abrichten des Stanzklotzes mit ziemlicher Schnelligkeit und wemg Anstrengung erreicht
Auf der Zeichnung ist die Abrichtvorrichtung in einem Ausfuhrungsbeispiel dargestellt,
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der Balken a sind zwei Wmkel ('befestigt, deren aufrechte Schenkel cI genau senkrecht zu den Balken a angeordnet sind. Um die Wickel genügend zu versteifen, sind ihre Enden durch Schienen d verbunden. An den Schenkeln Cl ist. eine lotrechte Querplattee befestigt, an deren Vorderseite zwei Einspannbacken f (Fig. 2 und 3) zum Einspannen des Stanzklotzes g angebracht sind.
Die Backen sind in der Wichtung von Schlitzen h verstellbar und mittels Schrauben ! feststellbar.
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Querbalken q hindurchführt. Nach Lösung der Schraubenmutter ist daher der Ständer um ein durch die Länge des Schlitzes o bestimmtes Mass verschiebbar und durch Anziehen der Mutter in jeder eingestellten Lage feststellbar. Damit sich der Ständer nicht drehen kann, wird er zwischen Winkeleisenxgeführt.
Die zum Absägen der abgenutzten Oberfläche des Stanzklotzes g dienende Säge besteht aus einem mit Handgriffen versehenen Sägeblatt r (Fig. 3), an welchem zunächst eine mit der Unterkante hinter den Zähnen zurückstehende Leiste s (Fig. 5) durch Holzschrauben l befestigt
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Leiste 8 an dem Sägeblatt sitzen bleibt. Die Leiste s muss deshalb zurückspringend ausgebildet sein, um den Sägevorgang nicht zu behindern. Um zu erreichen, dass der von dem Stanzklotz abgesägte Grat sofort nach dem Absägen abgestossen wird, sind hinter dem Sägeblatt in die Leiste 8 (Fig. 7) zwei mehrspitzige Abstreicher tu eingesetzt, welche den Grat mit sich nehmen.
Die Benutzung der Abrichtvorrichtung geschieht in der Weise, dass man zunächst den Stanzklotz mittels der Einspannvorrichtung befestigt. Alsdann ermittelt man auf der nach vorn gerichteten unregelmässigen Oberfläche des Stanzklotzea h die am meisten ausgearbeitet Stelle (Fig. 1). Man benutzt hiezu eine Massleiste 1/, welche mit einer Schraube z oder dgl. versehen ist.
Die Entfernung von der Oberkante der Schraube z bis zur Unterkante der Massleiste y entspricht genau der Entfernung von der Oberkante des Sägeblattes r bis zur Unterkante des Führungs- brettes u. Hat man mit der MassleÌ8te die am tiefsten ausgearbeitete Stelle ermittelt, so schiebt man den Ständer j bis an die Massleiste heran und zieht ihn mittels der Schraube p fest. Die Mass- leiste wird nunmehr weggenommen und die Säge aufgesetzt (Fig. 1). Durch die Leiste u wird die
Säge alsdann beim Sägevorgang genau lotrecht geführt, so dass die Oberfläche des Stanzklotzes nach dem Durchgang der Säge abgerichtet ist.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Stanzklotzabrichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem wagerechten
Gestellrahmen (a, b) ein feststehender Ständer (c, cl, e) mit Backen (f) zum Einspannen des
Stanzklotzes (g) und ein gegen diesen Ständer verschiebbarer und feststellbarer Ständer (j, jl), der einer Säge als Führung dient, vorgesehen sind.
Claims (1)
- 2. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Sägeblatt (r) eine mit der Unterkante hinter die Sägezähne zurückspringende Leiste (8) und an dieser eine über die Sägezähne vortretende Leiste (u) befestigt ist, welche letztere beim Sägen an dem lotrechten Schenkel / des verschiebbaren und feststellbaren Ständers (j, j") angelegt wird, wodurch eine lotrechte Führung der Säge erreicht wird.3. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Sägeblatt mehrspitzige Abstreicher (w) angeordnet sind, durch welche das Wegreissen des vom Stanzklotz abgesägten Grates erreicht wird 4. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Dicken- abmessung der Säge nach Anspruch 2 angepasste Massleiste (y) mit Schraube (z), die zur Er- mittelung der am tiefsten ausgearbeiteten Stelle des Stanzklotzes und zur Einstellung des ver- schiebbaren Ständers Verwendung findet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT62992T | 1912-07-26 |
Publications (1)
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|---|---|
| AT62992B true AT62992B (de) | 1914-01-10 |
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| AT62992D AT62992B (de) | 1912-07-26 | 1912-07-26 | Stanzklotzabrichtvorrichtung. |
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|---|---|
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1912
- 1912-07-26 AT AT62992D patent/AT62992B/de active
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