AT62992B - Stanzklotzabrichtvorrichtung. - Google Patents

Stanzklotzabrichtvorrichtung.

Info

Publication number
AT62992B
AT62992B AT62992DA AT62992B AT 62992 B AT62992 B AT 62992B AT 62992D A AT62992D A AT 62992DA AT 62992 B AT62992 B AT 62992B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
punching block
saw
dressing device
stand
punching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Junior Meyer
Original Assignee
Carl Junior Meyer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Junior Meyer filed Critical Carl Junior Meyer
Application granted granted Critical
Publication of AT62992B publication Critical patent/AT62992B/de

Links

Landscapes

  • Sawing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Stanzklotzabrichtvorrichtung.   



   In Schuhwarenfabriken benutzt man zum Ausstanzen der Sohlen aus Leder, Stoff, Pappe, Filz oder dgl. kreisrunde, viereckige oder anders gestaltete Klötze, auf welche das auszustanzende Material aufgelegt wird, worauf das Stanzeisen aufgesetzt wird. Der Klotz wird dann in die Stanzmaschine geschoben, und das Ausstanzen der Sohle wird beim Niedergehen des Druckbalkens der Stanzmaschille erreicht. Hiebei wird das Stanzeisen stets etwas in den aus Hartholz angefertigten Stanzklotz eingetrieben, so dass es nach kurzer Zeit notwendig ist, die Oberfläche des Stanzklotzes wieder geradezurichten, weil sonst die   Sohlenränder   durch die Stanzeisen nicht scharf geschnitten werden. Das Geraderichten der Stanzklötze ist, von Hand aus   durchgeführt.   eine sehr   anstrengende Arheit,   da das Holz sehr hart ist.

   Meist braucht man zum Geraderichten Raspeln. Man erreicht jedoch hiedurch niemals, dass der Stanzklotz seine ebene Oberfläche genau   wiedererhält.   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die obere Fläche derartiger Klötze maschinell abzuhobeln oder abzudrehen. Nach der vorliegenden Erfindung nun wird zwischen einer Einspannvorrichtung für den Stanzklotz und einem zu dieser in entsprechender Entfernung einstellbaren Ständer eine mit einer Führungsschiene ausgerüstete Säge bewegt, die von dem Stanzklotz soviel absägt,   \\     ie   es der am meisten ausgearbeiteten Stelle des Stanzklotzes entspricht.

   Mit Hilfe der diesen Vorgang ermöglichenden   Vorrichtung wird   das Abrichten des   Stanzklotzes   mit ziemlicher Schnelligkeit und wemg Anstrengung erreicht
Auf der Zeichnung ist die Abrichtvorrichtung in einem Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, 
 EMI1.1 
 der Balken a sind zwei   Wmkel ('befestigt,   deren aufrechte Schenkel   cI genau   senkrecht zu den Balken a   angeordnet sind. Um die Wickel genügend   zu versteifen, sind ihre Enden durch Schienen d verbunden. An den   Schenkeln Cl ist.   eine lotrechte   Querplattee befestigt, an deren Vorderseite zwei   Einspannbacken f (Fig. 2 und 3) zum Einspannen des Stanzklotzes g angebracht sind.

   Die Backen sind in der Wichtung von Schlitzen h verstellbar und mittels Schrauben ! feststellbar. 
 EMI1.2 
 Querbalken q   hindurchführt.   Nach Lösung der Schraubenmutter ist daher der Ständer um ein durch die Länge des Schlitzes o bestimmtes Mass verschiebbar und durch Anziehen der Mutter in jeder eingestellten Lage feststellbar. Damit sich der Ständer nicht drehen kann, wird er zwischen Winkeleisenxgeführt. 



   Die zum Absägen der abgenutzten Oberfläche des Stanzklotzes g dienende Säge besteht aus einem mit   Handgriffen versehenen Sägeblatt   r (Fig. 3), an welchem zunächst eine mit der Unterkante hinter den Zähnen zurückstehende Leiste s (Fig. 5) durch Holzschrauben l befestigt 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Leiste 8 an dem Sägeblatt sitzen bleibt. Die Leiste s muss deshalb zurückspringend ausgebildet sein, um den Sägevorgang nicht zu behindern. Um zu erreichen, dass der von dem Stanzklotz abgesägte Grat sofort nach dem Absägen abgestossen wird, sind hinter dem Sägeblatt in die Leiste   8   (Fig. 7) zwei   mehrspitzige   Abstreicher   tu   eingesetzt, welche den Grat mit sich nehmen. 



   Die Benutzung der Abrichtvorrichtung geschieht in der Weise, dass man zunächst den Stanzklotz mittels der Einspannvorrichtung befestigt. Alsdann ermittelt man auf der nach vorn gerichteten unregelmässigen Oberfläche des   Stanzklotzea   h die am meisten ausgearbeitet Stelle (Fig. 1). Man benutzt hiezu eine   Massleiste   1/, welche mit einer Schraube z oder dgl. versehen ist. 



  Die Entfernung von der Oberkante der Schraube z bis zur Unterkante der   Massleiste   y entspricht genau der Entfernung von der Oberkante des Sägeblattes r bis zur Unterkante des Führungs- brettes u. Hat man mit der   MassleÌ8te   die am tiefsten ausgearbeitete Stelle ermittelt, so schiebt man den   Ständer j bis   an die Massleiste heran und zieht ihn mittels der Schraube p fest. Die Mass- leiste wird nunmehr weggenommen und die Säge aufgesetzt (Fig. 1). Durch die Leiste u wird die
Säge alsdann beim Sägevorgang genau lotrecht geführt, so dass die Oberfläche des Stanzklotzes nach dem Durchgang der Säge abgerichtet ist. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :  
1. Stanzklotzabrichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem wagerechten
Gestellrahmen (a, b) ein feststehender Ständer   (c,   cl, e) mit Backen   (f)   zum Einspannen des
Stanzklotzes (g) und ein gegen diesen Ständer verschiebbarer und feststellbarer Ständer (j, jl), der einer Säge als Führung dient, vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Sägeblatt (r) eine mit der Unterkante hinter die Sägezähne zurückspringende Leiste (8) und an dieser eine über die Sägezähne vortretende Leiste (u) befestigt ist, welche letztere beim Sägen an dem lotrechten Schenkel / des verschiebbaren und feststellbaren Ständers (j, j") angelegt wird, wodurch eine lotrechte Führung der Säge erreicht wird.
    3. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Sägeblatt mehrspitzige Abstreicher (w) angeordnet sind, durch welche das Wegreissen des vom Stanzklotz abgesägten Grates erreicht wird 4. Stanzklotzabrichtvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Dicken- abmessung der Säge nach Anspruch 2 angepasste Massleiste (y) mit Schraube (z), die zur Er- mittelung der am tiefsten ausgearbeiteten Stelle des Stanzklotzes und zur Einstellung des ver- schiebbaren Ständers Verwendung findet.
AT62992D 1912-07-26 1912-07-26 Stanzklotzabrichtvorrichtung. AT62992B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT62992T 1912-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62992B true AT62992B (de) 1914-01-10

Family

ID=3584894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62992D AT62992B (de) 1912-07-26 1912-07-26 Stanzklotzabrichtvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62992B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT62992B (de) Stanzklotzabrichtvorrichtung.
DE404107C (de) Elektrisch betriebene, ueber das Werkstueck fuehrbare Kreissaege zur Herstellung von Stakennuten in Holzbalken
DE3609809A1 (de) Fuehrungsvorrichtung fuer eine handkreissaege
DE960503C (de) An motorisch angetriebenem Handgeraet zu befestigende Saege
DE1286738B (de) Einrichtung zum Verbinden von Werkstuecken an ihren Stirnenden mittels eines Bindemittels, insbesondere von Werkstuecken aus Holz
DE648803C (de) Ausrichtvorrichtung fuer Gattersaegen unter Anwendung einer Skala
DE360303C (de) Vorrichtung zum Bohren und Lochen
DE855159C (de) Schutz- und Fuehrungsvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen
DE544013C (de) Materialhalter fuer Kreissaegen
DE862245C (de) Automatische Langsaegen-Schaerfmaschine
DE515707C (de) Vorrichtung zum Zapfen- und Schlitzschneiden an einer Zapfenschneidmaschine
DE904699C (de) Auf den Werkzeugmaschinentisch aufzubringende Sicherheitsvorrichtung fuer Holzfraesen
DE63160C (de) Hobelvorrichtung für Handfertigkeitsarbeiten
DE144898C (de)
DE2059825A1 (de) Schutzvorrichtung fuer Tischfraesmaschinen fuer Holzbearbeitung
DE920775C (de) Vorrichtung zum Beschneiden von Schuhabsaetzen
DE928852C (de) Einstellehre
DE51929C (de) Maschine zum Schneiden von Schwalbenschwanz-Zinken
DE602460C (de) Vorrichtung zum Abschwingen von Kropfstuecken und Kruemmlingen an einer Bandsaege
DE492293C (de) Planscheibe
DE952872C (de) Aufspannvorrichtung fuer Schuhmacher zum Zurichten von Sohlenplatten
DE1189731B (de) Anreissgeraet zum doppelseitigen Anreissen trapezfoermiger Zinken
AT207354B (de) Motorisch angetriebene Hand-Stoffschneidmaschine
DE936599C (de) Maschine zur Herstellung von Dachschindeln
AT231786B (de) Verfahren zum Widerstandsabbrennshweißen von mit Gehrungsschnitt vershenen Werkstücken und Maschine zur Durchführung des Verfahrens