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Verteilung8vorrichtung für Schüttgut in Speichern mit trichterförmigen Einbauten.
Wenn man in Speichern mit übereinanderliegenden trichterförmigen Einbauten, welche vorwiegend zur Einlagerung kleinerer Mengen verschiedenartiger Schüttgüter dienen, ein Geschoss von dem darüberliegenden beschüttet, so entstehen, da sich bei einer solchen Beschüttung das Gut nach seinem natürlichen Böschungswinkel lagert, wie Fig. 1 schematisch zeigt, ungenützte Hohlräume a, die einen beträchtlichen Verlust an Lagerraum bedeuten.
Zur Vermeidung dieses Übelstandes werden nach der Erfindung die Spitzen b (Fig. 2) der Trichter eines Geschosses I mit den Graten c der Trichter eines der darunterliegenden Geschosse, durch schräge Rohre d verbunden, so dass man das Schüttgut aus dem Geschosse I in das Geschoss III überleiten kann, wobei dann der bei der Anordnung nach Fig. 1 frei bleibende Raum a voll ausgenutzt werden kann, da der Einlauf des Gutes in das Geschoss III am höchsten Punkte c seiner Decke und nicht am tiefsten stattfindet.
Um in der Verteilung des Schüttgutes eine grössere Vielseitigkeit zu ermöglichen, empfiehlt es sich, jede Trichterspitze b mit den beiden ihr zunächst liegenden Graten c des darunterliegenden Geschosses durch Schrägrohre d zu verbinden. (Fig. 3.)
Ordnet man die Trichtereinbauten so an, dass unter den Trichterspitzen b eines Geschosses die Grate c der Trichter des nächsten Geschosses liegen (Fig. 4), so wird die Spitze b des Trichters im oberen Geschosse mit dem Grat c des unteren Trichters durch ein lotrechtes Rohr d verbunden.
In diesem Falle wird die Anzahl der Rohre verringert. die Rohre selbst werden verkürzt und ihre Anordnung erfolgt lotrecht, also für die Übersichtlichkeit, Einfachheit und Betriebsbequemlichkeit in der günstigsten Weise.
In den Speichern mit trichterförmigen Einbauten ordnet man bekanntlich Fallrohre an, die das Schüttgut von einem Geschoss zum anderen oder unter Umgehung der darunterliegenden unmittelbar bis in das Erdgeschoss, zu einer Fördervorrichtung, einem Fuhrwerk oder dgl. führen können. Ordnet man bei einer Einrichtung nach Fig. 3 diese Fallrohre, wie bisher üblich, in den tiefsten Trichterpunkten, also in den Trichterspitzen b an (Fig. 5), so kann man von einer Verteilungsvorriehtung im Dachgeschoss aus mittels der Fallrohre ohne Benutzung der schrägen Verbindungsrohre d sämtliche untereinanderliegenden Trichterböden nur unvollkommen füllen.
Auch bei Jem Umstechen des eingelagerten Schüttgutes von dem Trichter u (Fig. 5) des Geschosses I in eine darunterliegende Zelle v des Geschosses II oder w des Geschosses 111 ist mit Hilfe der in den Trichterspitzen b angeordneten Fallrohre immer nur eine unvollkommene Raumausnutzung möglich. Erst mit Hilfe der schrägen Verbindungsrohre d wird eine vollkommene Raumausnutzung der Zelle w des Geschosses 111 vom obersten Boden aus ermöglicht. Sollen aber von den Zellen aus darunterliegeade Zellen unter vollkommener Raumausnutzung gefüllt werden, so muss man jedesmal ein Geschoss überspringen.
Gegenüber der bisher üblichen Anordnung der Fallrohre in den Trichterspitzen b weist die Anordnung nach Fig. R, bei welcher die Fallrohre nicht durch die Trichterspitzen b, sondern durch die Grate c gelegt sind. einen wesentlichen Vorteil auf. Dieser besteht darin, dass von einer
Verteilungsvorrichtung im Dachgeschoss (etwa Bandförderer) aus sämtliche untereinanderliegenden Trichterböden ganz unabhängig von einander mittels der in den Graten c angeordneten Fallrohre auch ohne Benutzung der schrägen Verbindungsrohre vollkommen gefüllt werden können.
Auch bei dem Umstecken des Lagergutes von einem oberen Trichterboden lässt sich, mit Ausnahme der unliittetbsi : unter dem zu entleerenden Boden gelegenen, für amtliche übrigen
Stockwerke eine vollständige automatische Füllung ermöglichen unter Benutzung eines schrägen
Verbindungsrohres d.
Man kann natürlich auch die Fallrohre f selbst zur Herstellung der Verbindung zwischen den
Trichterspitzen und den Graten der tiefer liegenden Trichter benutzen, indem man die schrägen
Verbindungsrohre d bei der Anordnung durch Fig. 5 von den Fallrohren f abzweigt oder bei der
Anordnung nach Fig. 6, wie Fig. 7 zeigt, in die Fallrohre t'münden lässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verteilungsvorrichtung für Schüttgut in Speichern mit trichterförmigen Einbauten, dadurch gekennzeichnet, dass von der Spitze (b) eines Trichters ein Verbindungsrohr zu einem Grat (c) eines tiefer gelegenen Trichters führt.
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