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Sockel für Pumpanlagen Für Tankanlagen zur Entnahme von Betriebsstoff
für Kraftfahrzeuge u. dgl. ist es bekannt, Sockel zu verwenden, auf welche das Gehäuse
der Pumpanlage aufgesetzt ist und zwischen dessen Teilen die zur Zapfeinrichtung
führenden Rohrleitungen mit den dazu erforderlichen sonstigen Einrichtungen Aufnahme
finden. Die Sockel stehen einesteils mit dem Vorratsbehälter-in fester und andernteils
in quer verstellbarer Verbindung. Weiterhin kennt man Sockel, aus Mauer- oder Betonierwerk
ausgeführt, oder aber man stellt sie in Form von vornehmlich gußeisernen, sich nach
unten zu erweiternden Säulen her, um welche das Erdreich festgestampft wird, um
die erforderliche Festigkeit der Anlage zu erhalten.
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Die genannten Einrichtungen., besonders die Mauer- und Betonierarbieiten,
sind jedoch ziemlich kostspielig, oder aber sie bieten nicht die genügende mechanische
Festigkeit und Sicherheit bei Betätigung der Anlage, da durch das häufige Pumpen
das Gehäuse und der Unterbau Erschütterungen ausgesetzt werden, welche sich auf
die Rohrleitungen übertragen und dadurch ein Undichtwerden derselben und ein Ausfließen
von Benzin mit den sich daraus ergebenden unangenehmen Folgen bedingen. Um den genannten
Nachteil sowohl der Kostspieligkeit als auch der nicht genügenden Stabilität der
ganzen Anlage zu vermeiden und zugleich die Entfernung des Vorratsbehälters vom
Sockel, den jeweiligen Verhältnissen entsprechend, in weiten Grenzen regulieren
zu können, ist nach der Erfindung der an das Pumpengehäuse angeschlossene Sockel
nach Patent 485993 mit dem in den Erdbodeneingebetteten Vorratsbehälter längsverstellbar
verbunden.
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Die Zeichnung bringt zwei Ausführungsformen des neuen Sockels zur
Darstellung, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch den Sockel= mit der
Verbindung zum Vorratsbehälter nach Linie i-i der Abb. 2, Abb.2 seinen Querschnitt
nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i.
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Abb. ¢ zeigt eine ähnliche Ausführungsform des Sockels im Längsschnitt.
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Für die Bezeichnung zur Erläuterung der einzelnen Elemente der Anlage
sind die gleichen Bezugszeichen wie beim Hauptpatent gewählt.
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Es ist 7 der vorzugsweise prismatische. sich nach unten zu erweiternde,
vornehmlich
aus Gußeisen bestehende Sockel, welcher an seiner Oberseite
einen Innenflansch 7f zur Befeetigung des' Schutzgehäuses 8 aufnimmt. Der Socke17erweitert
sich nach unten zu und nimmt eine die Form seines Pyramidenstumpfes bildende Ausgestaltung
anderen Seiten und Boden Öffnungen 7a, 7v, 7`, 7d, 7e zum Verlegen der Rohrleitungen
und sonstiger Einzelvorrichtungen aufweisen. An den Boden dieses Sockels ist eine
vornehmlich prismatisch ausgestaltete Verlängerung 79 angebracht, gegen welche
sich mit dem Vorratsbehälter 6 in fester Verbindung stehende Säulen 6a o. dgl. legen.
Die Befestigung dieser Säulen mit dem Vorratsbehälter 6 wird beispielsweise durch
Schlenenanordnung 6a, 6b
oder durch eine sonstige Trägerkonstruktion hergestellt.
Zur Verstellbarkeit der Entfernung des Sockels 7, 7a bis 79 sind die
die Verbindung zwischen den ersteren und dem Vorratsbehälter 6 herstellenden Säulen
6c mit Schlitzen 6d versehen, wobei die verstellbare Verbindung zwischen dem Sockel
und den Säulen durch einen Schraubten holzen oder durch sonstige Mittel hergestellt
wird. Gemäß der Erfindung kann die Verbindung zwischen dem Sockel 7 und dem Vorratsbehälter
6 auch durch eine andere Konstruktion, beispielsweise durch verstellbare Scheren,
durch Gewindesäulen o. dgl., hergestellt werden.
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Bei der in der Abb. 4 zur Darstellung ge. brachten Ausführungsform
wird der Sockel durch vier miteinander in Verbindung stehende Säulen 7h gebildet,
welche zu ihrer mechanischen Festigkeit weitere Versteifungen oder einen Schutzmantel
714 zum Verhindern, des Einfallens von Erde aufnehmen k&anen. Zwischen den Säulen
finden die Einzelvorrichtungen der Anlage Aufnahme. Gleichfalls besitzt dieser Sockel
an seiner Oberseite einen Innenflansch 7f, an welchen das - Pumpengehäuse
8 durch Mittel 8c anzuschließen ist. Die Ausgestaltung der den .Sockel 7f, 7h und
den Vorratsbehälter 6 verbindenden Eisenkonstruktion 6a, 6b, 6e, 6d ist die
gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Zweckmäßig sind hier sowohl die
Sockelsäulen 7h als auch die Behältersäulen 6c mit Schlitzen 71 und 6d versehen,
in welchen Schraubenbolzen; 5a, 5b angeordnet sind, die die erforderliche starre
und gleichzeitig in weiten Grenzen regulierbare Verbindung zwischen Sockel und Behälter
herstellten.
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Durch die Ausbildung dieser neuen Sockel, die einesteils mit dem Varrlatsbehälter
in fester Verbindung stehen und deren Entfernung von denselben längsverstellbar
gemacht ist, wird bei Betätigung der Pumpanlage mit den sich daraus ergebenden Erschütterungen
in zuverlässiger Weise die erforderliche Stabilität der Aggregate garantiert, ohne
daß man veranlaßt ist, zeitraubende und kostspielige Mauer- und Betonierarbeiten
auszuführen. Die Verbindung ist in ihrer praktischen Durchführung billig, wobei
gleichzeitig die zwischen den Sockelteilen verlegten Einzelvorrichtungen, wie Rohrleitungen
usw., in dem erforderlichen Maße geschützt sind, ohne daß dieselben bei Verwendung
dieses neuen Sockels Erschütterungen und unsachgemäßerBeanspruchung ausgesetzt sind.
Gleichzeitig wird durch die Ausgestaltung des Sockels ein Verschmutzen der in demselben
angeordneten Einrichtungen für die Pumpanlage durch hereinfallende Erdmassen vermieden.