<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
vorderen Seite mit einem ringförmigen Flansch 34 versehen, dessen Vorderfläche in einer Ebene mit der vorderen Fläche des Rahmens B liegt..
Der Rasterrahmen D wird gegen achsiale Verschiebung in dem Tragrahmen B durch geeignete Mittel, beispielsweise durch federnde Bolzen 35, gehalten, welche radial in dem Tragrahmen angeordnet sind und in eine ringförmige Nut Nut 36 des Rasterrahmens eingreifen. Nach Abnahme des hinteren Ringes 30 des Balges E von dem Tragrahmen und nach Herausnahme dieser federnden Bolzen kann der Rasterrahmen aus dem Tragrahmen herausgenommen werden.
Der Rasterrahmen ist auf seiner äusseren Seite mit einem gezahnten Rande 36a ausgestattet, in welchen ein Zahnrad 37 eingreift. Die Welle dieses Zahnrades ist in dem Ständer C gelagert und mit einer Handkurbel 39 ausgestattet, durch welche das Rad und hiemit der Rasterrahmen gedreht werden kann. Die verschiedenen Stellungen, in welche der Rasterrahmen bei der Exponierung der lichtempfindlichen Fläche gebracht werden muss und welche je nacht Art des verwendeten Rasters bestimmt sind, werden durch geeignete Mittel, beispielsweise durch einen festen Zeiger 40 auf der vorderen Seite des Lagerrahmens (Fig. 4) und Merkzeichen 41, 42, 43 an der vorderen Seite des Rasterrahmens angezeigt.
Die drei Merkzeichen 41, 42 und 43 geben drei verschiedene Stellungen des Rasters an und beziehen sich auf einen Raster, dessen durchsichtige und nicht durchsichtige Einheiten so angeordnet sind, dass der Raster drei verschiedene, um 600 gegeneinander versetzte Stellungen einnehmen kann.
Die lichtempfindliche Platte G wird in einem Halter H gehalten, welcher oben in vertikale Führungen i eines Rahmens I eingeführt wird und mit einem Handriff 4-4 versehen ist. Der Halter ist so in dem hinteren Teil der Kamera gelagert, dass er vorwärts und rückwärts bewegt werden kann und somit die Entfernung verändert werden kann, in welcher die lichtempfindliche Fläche von der Rasterfläche entfernt sein muss. Der Rahmen I ist in Längsführungen 4. 5 in dem hinteren Teil der Grundplatte A gelagert (Fig. 1 und 5) und wird auf derselben durch geeignete Mittel, beispielsweise eine Schraube 46 und eine Feder 47 eingestellt.
Die Schraube bildet dabei einen einstellbaren Anschlag, welcher die Bewegung des Rahmens l nach vorn begrenzt, während die Feder den Rahmen nachgiebig gegen diesen Anschlag presst.
Der Rahmen I kann nach hinten, dem Druck der Feder entgegen, unter Verwendung einer Querwelle 48 bewegt werden, die mit Exzentern 49 ausgestattet ist ; diese Exzenter arbeiten gegen herabhängende Arme 50 des Rahmens (Fig. 1). Die Welle aber wird durch eine Handkurbel J7 gedreht, welche nach hinten bewegt wird, wenn die lichtempfindliche Platte von dem Raster entfernt werden soll. Wenn die lichtempfindliche Fläche in Berührung mit der Rasterfläche oder so nahe mit letzterer ist, dass die Rasterfläche nicht gedreht werden kann, ohne Gefahr für die lichtempfindliche Platte, so wird die letztere mit Hilfe der exzentrischen Welle entfernt, ehe die Rasterplatte gedreht wird.
Wenn man eine Berührungsbelichtung macht, in welcher die Rasterplatte in Berührung mit der lichtempfindlichen Schicht ist, so muss die letztere von der Rasterplatte entfernt werden, ehe diese in die nächste Stellung gedreht wird : nachdem aber die Rasterplatte in die neue Stellung gebracht worden ist, muss die lichtempfindliche Platte wieder von neuem in Berührung mit der Rasterplatte gebracht werden.
Der Rahmen I ist an seiner vorderen Seite mit einer zylindrischen Rippe ? versehen, welche konzentrisch mit der optischen Achse verläuft und in eine entsprechende Nut 53 auf der hinteren Seite des Lagerrahmens B eingreift, so dass kein Licht zu der lichtempfindlichen Platte in den verschiedenen Stellungen der letzteren gelangen kann. Die Stellung der lichtempfindlichen Platte mit Bezug auf die Rasterplatte kann durch geeignete Mittel, beispielsweise durch eine Skala. 54 (Fig. 8) bestimmt werden, die sich auf der Seite der Grundplatte befindet, und gegen welche sich ein Zeiger 55 bewegt, der seitlich an dem den Plattenhalter aufnehmenden Rahmen I gelagert ist.
Der Halter H für die lichtempfindliche Platte ist in seinen oberen Teilen mit einem Verschluss 56 zum Absperren des Lichtes versehen.
Die Rasterfläche wird aus sehr kleinen durchsichtigen und undurchsichtigen Einheiten zusammengesetzt, welche in einer regelmässigen Ordnung um einen gemeinsamen Mittelpunkt gruppiert sind ; sie können in verschiedener Weise gestaltet und in Gruppen angeordnet sein ; einige derselben sind beispielsweise in Fig. 9 bis 20 und 9 a bis 20 a dargestellt. Diese Einheiten sind zu Gruppen kombiniert, wobei jede derselben eine oder mehrere durchscheinende Einheiten und eine grössere oder kleinere Zahl von undurchlässigen Einheiten besitzt.
Mit Bezug auf die verschiedenen Rasterplatten (Fig. 9 biaxe) und deren in Fig. 9 a bis 20 a dargestellte Einheiten sei folgendes bemerkt :
Die in Fig. 9 und 9 a dargestellte Rasterplatte hat vierseitige durchscheinende Einheiten 60 und gleiche undurchscheinende Einheiten 61 ; eine durchscheinende Einheit und fünf undllrch- scheinende Einheiten bilden eine hexagonale Gruppe. Dieser Raster wird in sechs verschiedene, voneinander um 6 (V verdiehte Stellungen gebracht, die durch die Zahlen I, 1I, lII, l V. Y, Vl angegeben sind ; in jeder dieser Stellungen ist ein Sechstel der Fläche der lichtempfindlichen
Platte durch die durchscheinenden Einheiten exponiert.
<Desc/Clms Page number 3>
Die Rasterplatte, welche in Fig. 10 und 10 a dargestellt ist, hat vierseitige durchscheinende Einheiten 62 und undurchscheinende Einheiten 63, wobei zwei durchscheinende Einheiten und vier undurchscheinende Einheiten eine hexagonale Gruppe bilden. Die Rasterplatte kann in drei gegeneinander um 60 verdrehte Stellungen gebracht werden, die durch die Zahlen I, II und III angegeben sind. In jeder dieser Stellungen ist ein Drittel der Fläche der lichtempfindlichen Platte exponiert.
Die in Fig. 11 und 11 a dargestellte Rasterplatte hat dreiseitig durchscheinende Einheiten 64 und gleiche undurchscheinende Einheiten 65, wobei zwei durchscheinende Einheiten und zwei undurchscheinende Einheiten eine quadratische Gruppe bilden. Diese Rasterplatte kann in zwei Stellungen gebracht werden, die um 90 gegeneinander versetzt sind und die durch die Zahlen I und II angegeben sind. Bei jeder dieser Stellungen wird die eine Hälfte der Fläche der lichtempfindlichen Platte exponiert.
Die Rasterplatte, die in Fig. 12 und 12 a dargestellt ist, besitzt dreiseitig durchscheinende
Einheiten 66 und gleiche undurchscheinende Einheiten 67, wobei zwei durchscheinende Einheiten und vier undurchscheinende Einheiten eine trigonale Gruppe bilden. Der Raster kann in drei verschiedene Lagen gebracht werden, die gegeneinander um 120 versetzt sind und welche durch die Zahlen I, II und III angegeben sind. In jeder dieser Stellungen wird das eine Drittel der
Fläche der lichtempfindlichen Platte exponiert.
Die in Fig. 13 und 13 a dargestellte Rasterplatte besitzt dreiseitig durchscheinende Ein- heiten 68 und gleiche nicht durchscheinende Einheiten 69, wobei zwei durchscheinende Einheiten und vier undurchscheinende Einheiten eine hexagonale Gruppe bilden. Der Raster kann in drei verschiedene, gegeneinander um 60"verdrehte Stellungen gebracht werden, die durch die
Zahlen I, II und III angegeben sind.
Der Raster, der in Fig. 14 und 14a angegeben. hat quadratische durchscheinende Einheiten 70 und gleiche undurchscheinende Einheiten 71, von denen zwei durchscheinende Einheiten und zwei nicht durchscheinende Einheiten eine quadratische Gruppe bilden. Diese Rasterplatte kann in zwei um 900 gegeneinander versetzte und durch die Zahlen I und 11 in der Zeichnung bezeichnete Stellungen gebracht werden.
Die Rasterplatte, die in Fig. 15 und 15a dargestellt ist. besitzt dreieckige durchscheinende Einheiten 72 und gleiche nicht durchscheinende Einheiten 73, dabei bildet eine durchscheinende Einheit mit drei nicht durchscheinenden Einheiten eine quadratische Gruppe. Diese Rasterplatte
EMI3.1
Stellungen gebracht werden.
Die in Fig. 16 und 16 a dargestellte Rasterplatte hat rhombisch gestaltete durchscheinende Einheiten 74 und ähnlich gestaltete undurchscheinende Einheiten 7J. wobei eine durchscheinende Einheit und zwei nicht durchscheinende Einheiten eine hexagonale Gruppe bilden. Die Raster-
EMI3.2
Stellungen gebracht werden.
Die in Fig. 17 und 17 a dargestellte Rasterplatte hat vierseitig durchscheinende Einheiten 76 und ähnliche undurchläas) ge Einheiten 77, dabei bilden eine durchlässige Einheit und zwei nicht durchlässige Einheiten eine Dreiecksgruppe. Diese Rasterplatte kann drei verschiedene, um las
EMI3.3
Die in Fig. 18 und 18 a dargestellte Rasterplatte hat quadratisch durchscheinende Einheiten 78 und ähnliche ul1durchscheinende Einheiten 79, dabei bilden eine durchlässige Einheit
EMI3.4
un durchscheinende Einheiten eine hexagonale Gruppe bilden. Diese Rasterplatte kann in sechs verschiedene, gegeneinander um 600 verdrehte und durch die Ziffern I bis VI angegebene Stellungen gebracht werden.
Die in Fig. 20 und 30 a dargestellte Rasterplatte hat dreiseitige durchscheinende Einheiten S2 und ähnliche undurchscheinende Einheiten 83, wobei eine durchscheinende Einheit.
EMI3.5
zeichnete Stellungen gebracht.
In jeder Stellung exponiert die Rasterplatte durch ihre durchscheinenden Einheiten zahllose gleichmässig verteilte Punkte auf die lichtempfindliche Platte, welche in der Gesamtheit einen gewissen Bruchteil jener Fläche bedecken, 80 dass die verschiedenen Expositionen durch die Rastt'rplatte hindurch in ihren verschiedenen aufeinander folgenden Stellungen die ganze Fläche der lichtempfndlihcn Fläche bedecken, mit Ausnahme insoweit als die exponierten Punkte
EMI3.6
<Desc/Clms Page number 4>
platte in tatsächlioher Berührung mit der lichtempfindlichen Fläche wäre, so würde eine Rasterplatte, die für zwei Stellungen bestimmt ist, in jeder Stellung eine Hälfte dieser Fläche exponieren. Eine Rasterplatte, die für drei Stellungen bestimmt ist, würde ein Drittel von dieser Fläche exponieren.
Eine Rasterplatte, die für vier Stellungen bestimmt ist, würde ein Viertel jeder Fläche und eine Rasterplatte, die für sechs Stellungen bestimmt ist, würde ein Sechstel dieser Bildfläche exponieren. Die verschiedenen Expositionen rufen auf der lichtempfindlichen Fläche Drückpunkte hervor, welche mehr oder weniger wte angegeben voneinander getrennt sind und jede Exposition kann nach Wunsch verschieden lange dauern und die ganze Tätigkeit kann mit dem Raster in jeder oder in einer oder der anderen der Expositionsstellungen wiederholt werden, wenn dieses gewünscht werden sollte.
Derart hergestellte Negative können, wenn sie entwickelt, fixiert und in der gebräuchlichen Weise getrocknet sind, in Schwarz-und Weisswerk in der gewünschten Art zum Drucken oder zum Retuschieren benutzt werden und erzeugen eine feinere Tonabstufung, als wie dieses durch einen Halbton-Raster der gewöhnlichen Art erreichbar ist, in welchen die ganze Fläche der lichtempfindlichen Oberfläche in derselben Zeit exponiert wird, mit Ausnahme der Stelle, wo das Licht von der Linse durch die Linien auf dem Raster abgesperrt ist.
Der rotierbare Raster kann auch zum Drucken in jeder Stellung auf einem besonderen Negativ benutzt werden ; in diesem Fall wird der Druck von dem Negativ dadurch bewirkt, dass man ein Negativ nach dem anderen druckt.
Fig. 21 bis 23 und Fig. 21 a bis 23 a stellen Rasterplatten und zugehörende Einheiten dar, bei denen die Einheiten derart gestaltet und gelagert sind, dass die zusammengesetzte Fläche der durchscheinenden Einheiten grösser ist, als die der nicht durchscheinenden Einheiten.
Die in Fig. 21 und 21 a dargestellte Rasterplatte hat dreiseitige Einheiten, wobei die eine nicht durchsichtige Einheit 84 und drei durchsichtige Einheiten 85 eine quadratische Gruppe bilden. Die Rasterplatte wird in vier um 900 voneinander verdrehte Lagen gebracht.
Die Rasterplatte, welche in Fig. 22 und 22 a dargestellt ist, hat dreieckige Einheiten, dabei ist eine Einheit 86 undurchsichtig und fünf Einheiten 87 durchsichtig und bilden eine hexagonale Gruppe. Die Rasterplatte wird in sechs gegeneinander um 60"versetzte Stellungen gebracht.
Die in Fig. 23 und 23 a dargestellte Rasterplatte besitzt vierseitige Einheiten, wobei eine undurchsichtige Einheit 88 mit zwei durchsichtigen Einheiten 89 eine Dreiecksgruppe bildenDiese Rasterplatte wird um drei verschiedene gegeneinander um 12Css versetzte Stellungen gebracht.
Die Drehverstellung der Rasterplatte ermöglicht die Einstellung der Rasterplatte in jeder Stellung rasch und mit grosser Genauigkeit und Leichtigkeit. Die Gesamtwirkung der aufeinander folgenden Teilexpositionen vereinigt dieselben, ohne freie Räume übrig zu lassen, mit Ausnahme und insoweit. als die exponierten Punkte auf dem Negativ voneinander getrennt sind, zum Zwecke. geeignete Druckpunkte zu erzeugen.
Dieser rotierende Bruchraster kann auch bei Farbenphutographien in verschiedenen Weisen benutzt werden, beispielsweise in Verbindung mit Farbenfiltern der verschiedenen Art.
Die mechanischen Einzelheiten in der Lagerung der Rasterplatte sowie die Vorrichtungen. durch welche die Rasterplatte rotiert wird und die Vorrichtungen, durch welche die lichtempfindliche Platte eingestellt wird, können in den verschiedenen Weisen modifiziert werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rasterplatte zur stufenweisen Exponierung einer lichtempfindlichen Fläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastel'fläche von durchsichtigen und undurchsichtigen Einheiten gebildet wird, von denen die ersteren gleiche und gleich oder symmetrisch gelegene Sektoren von die Rasterfläche vollständig ausfüllenden regelmässigen Polygonen bilden und die Rasterplatte um eine durch den Mittelpunkt eines solchen Polygones gehende Achse drehbar ist, so dass durch stufenweise Drehung der Rasterplatte um diese Achse, die durchsichtigen Einheiten nacheinander über alle Teste der zu exponierenden Fläche gelangen.