AT62786B - Einrichtung zur Entfernung mangelhafter Bogen an Bogensortiermaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Entfernung mangelhafter Bogen an Bogensortiermaschinen.

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AT62786B
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sheets
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Georg Spiess
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Georg Spiess
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  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Entfernung mangelhafter Bogen an Bogensortiermaschineh. 
 EMI1.1 
 der zugeführten Bögen eine sehr grosse ist, bei Weiterführung der Bögen aber über eine Beobachtungsstation   eine verhältnismässig   kleinere Geschwindigkeit sich erforderlich macht, damit das beobachtende Auge hinreichend Zeit findet. Die bogengeschwindigkeit ist eine so grosse. weil der Bogen bei einer halben Umdrehung der Antriebswelle gefördert sein muss. während die 
 EMI1.2 
 macht.

   Dieser Zeitverlust während der halben Umdrehung kann nun für die Beobachtungsstation nutzbar gemacht werden. 
 EMI1.3 
 zerrissener Bögen oder Bogenfetzen ein Rechen zwischen den Transportrollen der Bogenanlege-   -imhtung und   den Transportrollen oder Greifern der Beobachtungsstelle so angeordnet sein.   k, r den Bogeii   von der einen zu der anderen Stelle überführt. Zu kleine Bögen oder Bogen-   ;''.. t'h werden dabei   die Transprortrollen oder Greiter vor der Beobachtungsstell nicht erreichen 
 EMI1.4 
   gregell   die   Transportrolle ss oder einen anderen festen   Anschlag an. wodurch der Bogen zuruckgehalten wird. wahrend der Rechen in seme Anfangsstellung zurückkehrt.

   Der fehlerhate Bogen aber fällt in den Kasten I. 
 EMI1.5 
 geben. die so lang   gemacht sein kann,   dass der Beobachtende Zeit hat. die fehlerhatten Bögen von den guten auszusortieren. Es geschieht dies beispielsweise unter Anwendung einer verstellbaren \\ eiche K. die hinter den Ausgangswalzen der   Bänderbahn   drehbar angeordnet ist. Kommt ein 
 EMI1.6 
 

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   Bei dem   Ausführungebeispiel mach   Fig. 1 und 2 besteht der Rechen E   aus einzelnen Stäben,   die an Armen 0 befestigt sind, welche alle auf einer Querstange P lösbar angebracht werden. 



  Die Querstange P ist beiderseits an einem Band ohne Ende Q, R befestigt, so dass sie dessen Bewegung mitmachen muss. Um dabei diese Arme 0 in senkrechter Lage zu erhalten, ist an beiden Enden der Querstange P je ein zweirädriger Wagen T, U angebracht, der auf   Führungsschienen   läuft. Den Bändern ohne Ende Q, R wird eine hin und her gehende Bewegung mittels eines Zahnsegmentantriebes V, W gegeben. An Stelle des aus einzelnen Stäben bestehenden Rechens kann auch ein gitterförmiger Rahmen oder eine Platte Verwendung finden. Auch kann man auf dem Rückweg des Rechens E diesem eine solche Bewegung geben, dass er sich nach vorne neigt, um die   Bogenstüeke   in den Behälter I lutschen zu lassen.

   Es geschieht dies beispielsweise dadurch, dass man den Wagen T, an welchem der Rechen angebracht ist, auf eine   Schrägfläche   auflaufen lässt oder in anderer bekannter Weise zu einer Kippbewegung veranlasst. 



   Vor den Transportrollen G und H muss man Bürsten X, Y anordnen, die etwaige Papierfetzen zurückhalten, so dass sie in den Kasten I hineinfallen. Bei Anwendung von Greifern können die Bürsten festliegend sein, da der Bogen an der   Vorderkante erfasst   und so zwischen den Bürsten eingeführt werden kann. Bei Verwendung von Bänderbahnen lagert man die Bürsten schwingend oder verschiebbar und es kann deren Verstellung durch bekannte Zwischenglieder von dem vorrückenden Rechen E aus, aus der Bogenbahn gerückt werden, um den Bogen frei zwischen die Transportrollen    < ?, Zf   eintreten zu lassen, die aber von dem zurückgehenden Rechen freigegeben, von beiden Seiten sich gegen die Bogenfläche legen. 



   Um die Einrichtung für Bögen verschiedenen Formates benutzen zu können, wird man dem Tisch A der Anlegevorrichtung längsverschiebbar lagern, so dass er-unter Benutzung einer Kurbel Z vorgeschoben werden kann, bis die Transportrollen B, C beispielsweise in die in Fig. 2 punktierte Lage kommen und sich den Rollen   C,   H entsprechend der Bogengrösse genähert haben. 



   Ein besonderer Vorzug der vorliegenden Einrichtung ist es, dass man Bögen verschiedenen Formates in ununterbrochener Reihenfolge durch die Maschine gehen und Bogenanleger von verschiedener Geschwindigkeit verwenden kann. Es wird zu diesem Zwecke der Antrieb für die Bänderbahn D von einer Antriebswelle 1 abgeleitet, die mit einem Vorgelege für verschiedene 
 EMI2.1 
 stabe wiedergegeben. Auf der   Vorgelegewelle. 8   sind fünf Zahnräder 3 bis 7 lose drehbar aufgesetzt. die mit entsprechenden Zahnrädern auf der Welle 1 kämmen. Mit der Welle   2   aber ist eine gefederte Mitnehmernase 8 verschiebbar gelagert, je nachdem diese in eine Nut des einen oder anderen der Zahnräder eingreift, wird dieses Rad mitgenommen und die Bewegungsübertragung veranlassen.

   Die Feder 7 mit der Mitnehmernase 8 ist von aussen zugänglich verstellbar gemacht. 



  Es kann aber natürlich auch ein   Vorgelege für   verschiedene Geschwindigkeiten von anderer bekannter Art Anwendung finden. 



   Fig 6 stellt eine   Ausführungsform   der Maschine mit schwingendem Rechen dar. Die von der Bogenanlegevorrichtung den Transportrollen B, C zugeführten Bögen laufen über den Rechen E der Bänderbahn D zu. Bevor sie diese erreichen, werden die vor den Transportrollen G, H angeordneten Bürsten   X,   Y die Bogenfetzen auf dem Rechen zurückhalten. Wird der Rechen alsdann iu die punktierte Stellung gebracht, so fallen die Bogenfetzen in den   Ausschussbehälter/.   
 EMI2.2 
 und der Rechen E einen Ausschlag macht. 



   Die   Bogpnanlegcvorrichtung   besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus der Transportwalze J, über welche hinweg der Bogenstapel den   Streichrädern K   zugeführt wird, die den jeweils obersten Bogen fördern. Da die Transportwalze nur in bestimmten Zwischenräumen gedreht, werden soll, erhält sie einen Antrieb durch Sperrgetriebe, vermittelst des Schwinghebels L   Die Belegung dieses Schwingarmes soll nun   durch Zugstange M auf den Kurbelarm N übertragen werden, der die Bewegung des Rechens veranlasst. Da mit jedem Umgang der Bogenanlegevorrichtung stets ein Bogen gefördert wird, so wird auch der Rechen für jede Bogenförderung einen Ausschlag machen müssen. 



   Durch die Anordnung des Rechens vor der Beobachtungsstation kann die Aussortierung mangelhafter   Bögen-die zerrissen   oder von zu kleinem Format sind oder auch von Bogenfetzen-erfolgen, ohne dass der Beobachter mit Durchsicht dieser Bögen belastet wird. 



   Nach der   Ausführungsform   Fig. 7 ist oberhalb des Rechens E ein Rechen EI schwingend so angeordnet, dass er der Bewegung des Rechens E bis zu einer bestimmten Stelle hin folgen kann, so dass der von der Bogenanlegevorrichtung dem Rechen zugeführte Bogen zwischen beide einander genäherte Rechen eintreten kann. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bewegung des zweiten Rechens von der Eintourenwelle 9 abgeleitet, indem eine Daumenscheibe auf dieser Welle den zweiarmigen Hebel 10 und durch ein   Zwischenglied 77 den zweiten Rechen R bewegt   

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Die Bewegung des Rechens E ist ebenfalls von der Bewegung der Bogenanlegevorrichtung   abgeleitet, und zwar von der zweiten untengelegenen Eintourenwelle 9a, indem durch die Zugstange M die Schwingbewegung des Hebels L auf einen Kurvenarm 12 übertragen wird, gegen   dessen Umfang der Arm   N   des Rechens   E   sich stützt. 



   Die Bewegung von einer Kurvenscheibe aus soll es   ermöglichen,   diesen Rechen in der Höchststellung im Zustande der Ruhe zu erhalten, bis der Bogen in die Rollen G, H eingelaufen ist. 



  Für diese Zeit befinden sich beide Rechen unmittelbar übereinander in der punktierten Stellung. Ist der Bogen von den Rollen G,   H erfasst,   so geht zunächst der Rechen E nieder, bis er in die 
 EMI3.1 
 ihm ein neuer Bogen zugeführt wird, kommt er in die gezeichnete Stellung. Zugleich aber auch soll der Rechen EI sich ihm entgegenbewegen, so dass der einlaufende Bogen von diesem am   Ausbauschen   behindert wird. Nunmehr treten beide Rechen in die punktierte Höchststellung zurück, worauf der von ihnen mitgeführte Bogen in die Transportwalzen G,   H   eintreten kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Entfernung mangelhafter Bogen an Bogensortiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Transportrollen (B, C) der   Bogenanlegevorrichtwlg   und den Transportrollen   (G,   H) einer Bänderbahn   (D)   ein Rechen (E) verschiebbar so angeordnet ist, dass er den geförderten Bogen (F) bei seinem Wege von den ersten Transportrollen zu den zweiten unterstützt, zu dem Zwecke, den Rückweg des Rechens zum Aussortieren von   Bogenstücken   benutzen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem EMI3.2 Formates fördern zu können.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Bänderbahn (D) eine halb so grosse Geschwindigkeit gegeben wird, als dem aus der bogenanlegevorrichtung geförderten Bogen (F), zu dem Zwecke, das Aussortieren fehlerhafter Bögen zu erleichtern. EMI3.3 dal3 der Rechen (E) vor der Beobachtungsstation schwingen angeordnet ist.
    7. AnsfÜhruI1K8forrn der Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI3.4 8. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem in bestimmter Weise geführten Rechen (E) ein zweiter Recher (E1) entgegengeführt wird. so EMI3.5
AT62786D 1912-06-28 1912-06-28 Einrichtung zur Entfernung mangelhafter Bogen an Bogensortiermaschinen. AT62786B (de)

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