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Teil des Plungers B gegeneinander abzudichten. Zur Abdichtung können auch andere Mittel Verwendung finden, sobald durch dieselben die leichte Beweglichkeit des Plungers nicht behindert wird.
Gemäss der dargestellten Ausführungsform ist dST Plunger B durch eine Feder n belastet, deren unteres Ende mit einem Rohrstutzen o verbunden ist, dessen Flansch p an der unteren Kante der inneren Hülse a anliegt. Die gleiche Verbindung ist an dem oberen Teil des Manometers vorgesehen, in welchem die Feder mit dem Plunger B durch einen Rohrstutzen q verbunden ist, dessen Flansch r an dem oberen Ende des Plungers anliegt.
Auf das obere Ende des Plungers ist eine Haube s aufgeschraubt, welche durch einen geeigneten Dichtungsring t abgedichtet ist, so dass durch die Decke des Kolbens oder Plungers Luft, nicht entweichen kann. Im unteren Teile des Manometers ist ein Dichtungsring angeordnet, welcher einerseits an der unteren Fläche des Flansches p und andererseits an der oberen Fläche des Flansches v anliegt, welch letzterer gemäss der dargestellten Ausführungsform den Anschlag h trägt. Durch Aufschrauben des Teiles c auf die Hülse wird diese Dichtung zusammengepresst, um eine vollkommene Abdichtung der Teile herzustellen. Zwischen dem Teile c und der Hülse b kann ein Dichtungsring M'angeordnet sein.
Gemäss der dargestellten Ausführungsform ist der Plunger B an der Aussenfläche mit einer Reihe von Zähnen M'versehen, welche um den ganzen Kolben herumreichen und vorteilhaft als Teilung für die Druckskala dienen, die unmittelbar auf den Zähnen aufgedruckt wird. Diese Zähne M'können mit einer Klinke x in Eingriff gelangen, die an die äussere Hülse b des Gehäuses
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gedrückt wird.
Soll das neuartige Manometer zur Bestimmung des Druckes in einem Reifen Verwendung finden, so wird dasselbe auf das Ende des Ventiles gepresst und auf diese Weise der Plunger entsprechend dem Drucke im Reifen nach auswärts bewegt und in der äussersten Stellung durch die Klinke : r festgehalten. Der Benutzer kann hierauf das Manometer von dem Ventil abnehmen und den Druck ablesen, wobei der Plunger solange in Stellung verbleibt, bis er durch die Klinke w freigegeben wird.
Das neuartige Manometer erleichtert in erheblichem Masse die Druckmessung an Radreifen.
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und kann in jeder Stellung das Manometer leicht an das Ventil angeschlossen werden. Bei Benutzung der gebräuchlichen Manometer gibt es unter der grossen Zahl von Lagen, die das Manometer in bezug auf den Umfang des Rades einnehmen kann, viele Stellungen, bei welchen eine Ablesung äusserst schwierig ist.
Bei Verwendung des neuartigen Manometers ist es iiii wendig, dasselbe auf ganz kurze Zeit an das Ende des Ventiles anzuschliessen, bis der Druck im Manometer und Reifen gleich sind. worauf dasselbe abgenommen wird und nunmehr die Ablesung
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Plunger freigegeben, welche''nunmehr unter Federwirkung in seine Anfangs- oder Nullstellung zurückkehrt.
Es wird bemerkt, dass die Feder gemäss dem beschriebenen Ausführngsbeispiel sowohl das Druck-als auch das anzeigende Element selbsttätig in die Normalstellung zurückbringt und ist demnach für diesen Zweck ausser dem Niederdrücken der Klinke keinerlei Handhabung notwendig.
Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein mechanisches Mittel verwendet. um den Plunger in Hochstetlung zu erhalten. Es können aber auch andere Mittel zu diesem Zwecke
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an einen Rohrstutzen b'angeschlossen ist, dessen Flansch c' an dem unterenEndedesGehäuses ' anliegt. Am unteren Ende eines innerhalb des Kolbens angeordneten Einsatzstückes ist ein Gummi- oder dgl. dehnbares Rohr e' angeschlossen, das an seinem unteren Ende /''erweitert ibt und an eine Schulter im Bodentil g'des Gehäuses anliegt. Eine dünne Feder h'ist um das Rohr e'angeordnet und an einem Ende mit dem Einsatzstück des Plungers verbunden, während das andere Ende dicht um das untere Ende des dehnbaren Rohres c'gewickelt ist.
Innerhalb der unteren Endes dieses Rohres ist ein Ventilgehäuse j'vorgesehen, innerhalb dessen ein gewöhnliches Rückschlagventil angeordnet ist, das im wesentlichen aus dem Ventilsitz k'und dem eigentlichen Ventil l'besteht. Dieses Ventil dient dazu, die Druckluft in das Innere des Rohres e'gelangen zu lassen und das Ausströmen der Luft nur nach zwangläufiger Bewegung zu ermöglichen. Gegen die Erweiterung f' des Rohres @' stützt sich eine metallische Unterlag- scheibe m' und gegen diese ein Packungsring n'. Beim Aufschrauben einer Kappe 0'auf den Teil g'
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derart dicht, dass die durch das Ventil eintretende Luft nur in das Rohr e'gelangen kann.
Am unteren Ende ist der Packungsring'/1'mit einer Öffnung p'versehen, mit weicher derselbe auf das obere Ende des Ventilgehäuses q'aufgeschoben wird (Fig. 4). In dieser Stellung stehen der Anschlag r'des Manometerventiles und der Anschlag s'des Reifenventiles in Eingriff, so dass beide Ventile von ihren Sitzen abgehoben werden und die im Reifen eingeschlossene Luft in das Rohr e'gelangen kann und auf diese Weise den Plunger G auswärtshewegt. Sind die Drücke im Rohre e'und im Reifen gleich, so wird das Manometer abgenommen, wobei das Ventil I'auf seinen Sitz gepresst wird und den Druck im Rohre e'solange erhält, bis die Ablesung vorgenommen ist. Sodann lässt man die Druckluft im Manometer durch Anheben des Bolzens r'entweichen.
Es ist wünschenswert, für die Aufwärtsbewegung des Ventiles l'einen Anschlag vorzusehen, so dass ein Niederpressen des Anschlages s'zuverlässig erfolgen muss. Zu diesem Zwecke ist die Ventilstange t'nahe dem Ende mit einem Anschlag versehen und das rohr j' mit einer Schulter le', gegen welche sich der Anschlag abstützt, sobald das Ventil bis zu einem gewissen Grade geöffnet ist. Die Feder v', welche das Ventil l' betätigt, kann gegebenenfalls auch grössere Spannung besitzen als die entsprechende Feder des Reifenventiles, so dass nach dem Druckausgleich zwischen Manometer und Reifen das Ventil l' noch vor Abnahme des Manometers auf seinen Sitz niedergepresst wird.
Es ist ohneweiters verständlich, dass an den dargestellten Ausführungsbeispielen wesentliche Änderungen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung geändert würde. So können statt der dargestellten Druckelemente andere derartige Elemente und auch andere Anzeigevorrichtungen Verwendung finden. Auch die Klinke kann in konstruktiver Hinsicht Veränderungen erfahren und muss nicht, notwendigerweise von Hand aus betätigbar sein. Es können auch andere Mittel Verwendung finden, um den anzeigenden Teil des Manometers nach Abnahme desselben vom Reifenventil in Stellung zu halten
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kehren in seine Anfangsstellung gehindert wird, so dass die Ablesung nach Abnahme des Druckmessers und unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventiles am Reifen vorgenommen werden kann.