AT62593B - Druckmesser für Pneumatikreifen und dgl. - Google Patents

Druckmesser für Pneumatikreifen und dgl.

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AT62593B
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 Teil des Plungers B gegeneinander abzudichten. Zur Abdichtung können auch andere Mittel Verwendung finden, sobald durch dieselben die leichte Beweglichkeit des Plungers nicht behindert wird. 



   Gemäss der dargestellten Ausführungsform ist   dST   Plunger B durch eine Feder n belastet, deren unteres Ende mit einem Rohrstutzen o verbunden ist, dessen Flansch p an der unteren Kante der inneren Hülse a anliegt. Die gleiche Verbindung ist an dem oberen Teil des Manometers vorgesehen, in welchem die Feder mit dem Plunger B durch einen Rohrstutzen q verbunden ist, dessen Flansch r an dem oberen Ende des Plungers anliegt. 



   Auf das obere Ende des Plungers ist eine Haube s aufgeschraubt, welche durch einen geeigneten Dichtungsring t abgedichtet ist, so dass durch die Decke des Kolbens oder Plungers Luft, nicht entweichen kann. Im unteren Teile des Manometers ist ein Dichtungsring       angeordnet, welcher einerseits an der unteren Fläche des Flansches p und andererseits an der oberen Fläche des Flansches v anliegt, welch letzterer gemäss der dargestellten Ausführungsform den Anschlag h trägt. Durch Aufschrauben des Teiles c auf die Hülse wird diese Dichtung zusammengepresst, um eine vollkommene Abdichtung der Teile herzustellen. Zwischen dem Teile c und der Hülse b kann ein Dichtungsring M'angeordnet sein. 



   Gemäss der dargestellten Ausführungsform ist der Plunger B an der   Aussenfläche   mit einer Reihe von   Zähnen M'versehen,   welche um den ganzen Kolben herumreichen und vorteilhaft als Teilung für die Druckskala dienen, die unmittelbar auf den Zähnen aufgedruckt wird. Diese   Zähne M'können   mit einer Klinke x in Eingriff gelangen, die an die äussere Hülse b des Gehäuses 
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   gedrückt   wird. 



   Soll das neuartige Manometer zur Bestimmung des Druckes in einem Reifen Verwendung finden, so wird dasselbe auf das Ende des Ventiles gepresst und auf diese Weise der Plunger entsprechend dem Drucke im Reifen nach auswärts bewegt und in der äussersten Stellung durch die Klinke : r festgehalten. Der Benutzer kann hierauf das Manometer von dem Ventil abnehmen und den Druck ablesen, wobei der Plunger solange in Stellung verbleibt, bis er durch die   Klinke w   freigegeben wird. 



   Das neuartige Manometer erleichtert in erheblichem   Masse   die Druckmessung an Radreifen. 
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 und kann in jeder Stellung das Manometer leicht an das Ventil angeschlossen werden. Bei Benutzung der gebräuchlichen Manometer gibt es unter der grossen Zahl von Lagen, die das Manometer in bezug auf den Umfang des Rades   einnehmen   kann, viele Stellungen, bei welchen eine Ablesung äusserst schwierig ist.

   Bei Verwendung des   neuartigen Manometers   ist es   iiii   wendig, dasselbe auf ganz kurze Zeit an das Ende des Ventiles anzuschliessen, bis der Druck im Manometer und Reifen gleich sind.   worauf dasselbe abgenommen wird und nunmehr   die Ablesung 
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 Plunger   freigegeben, welche''nunmehr   unter Federwirkung in seine Anfangs- oder Nullstellung zurückkehrt. 



   Es wird bemerkt, dass die Feder gemäss dem beschriebenen Ausführngsbeispiel sowohl das Druck-als auch das anzeigende Element selbsttätig in die Normalstellung zurückbringt und ist demnach für diesen Zweck ausser dem   Niederdrücken   der Klinke keinerlei Handhabung notwendig. 



   Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein mechanisches Mittel verwendet. um den Plunger in   Hochstetlung   zu erhalten. Es   können   aber auch andere Mittel zu diesem   Zwecke   
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 an einen Rohrstutzen   b'angeschlossen ist,   dessen Flansch c' an dem    unterenEndedesGehäuses '   anliegt. Am unteren Ende eines innerhalb des Kolbens   angeordneten Einsatzstückes   ist ein Gummi- oder dgl. dehnbares Rohr e' angeschlossen, das an seinem unteren Ende /''erweitert ibt und an eine   Schulter im Bodentil g'des   Gehäuses anliegt. Eine dünne Feder h'ist um das Rohr e'angeordnet und an einem Ende mit dem Einsatzstück des Plungers verbunden, während das andere Ende dicht um das untere Ende des dehnbaren Rohres c'gewickelt ist.

   Innerhalb der unteren Endes dieses Rohres ist ein   Ventilgehäuse   j'vorgesehen, innerhalb dessen ein   gewöhnliches Rückschlagventil   angeordnet ist, das im wesentlichen aus dem Ventilsitz k'und dem eigentlichen Ventil   l'besteht.   Dieses Ventil dient dazu, die Druckluft in das Innere des Rohres   e'gelangen   zu lassen und das   Ausströmen   der Luft nur nach zwangläufiger Bewegung zu ermöglichen.   Gegen die Erweiterung f' des Rohres @' stützt sich   eine metallische   Unterlag-   scheibe m' und gegen diese ein Packungsring n'. Beim Aufschrauben einer Kappe   0'auf   den Teil g' 
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 derart dicht, dass die durch das Ventil eintretende Luft nur in das Rohr e'gelangen kann.

   Am unteren Ende ist der   Packungsring'/1'mit   einer Öffnung p'versehen, mit weicher derselbe auf das obere Ende des Ventilgehäuses   q'aufgeschoben   wird (Fig. 4). In dieser Stellung stehen der Anschlag r'des Manometerventiles und der Anschlag s'des Reifenventiles in Eingriff, so dass beide Ventile von ihren Sitzen abgehoben werden und die im Reifen eingeschlossene Luft in das Rohr   e'gelangen   kann und auf diese Weise den Plunger   G auswärtshewegt.   Sind die Drücke im Rohre e'und im Reifen gleich, so wird das Manometer abgenommen, wobei das Ventil I'auf seinen Sitz gepresst wird und den Druck im Rohre e'solange erhält, bis die Ablesung vorgenommen ist. Sodann lässt man die Druckluft im Manometer durch Anheben des Bolzens   r'entweichen.   



   Es ist wünschenswert, für die Aufwärtsbewegung des Ventiles l'einen Anschlag vorzusehen, so dass ein Niederpressen des Anschlages s'zuverlässig erfolgen muss. Zu diesem Zwecke ist die Ventilstange t'nahe dem Ende mit einem Anschlag versehen und das rohr j' mit einer Schulter   le',   gegen welche sich der Anschlag abstützt, sobald das Ventil bis zu einem gewissen Grade geöffnet ist. Die Feder v', welche das Ventil l' betätigt, kann gegebenenfalls auch grössere Spannung besitzen als die entsprechende Feder des Reifenventiles, so dass nach dem Druckausgleich zwischen Manometer und Reifen das Ventil l' noch vor Abnahme des Manometers auf seinen Sitz niedergepresst wird. 



   Es ist ohneweiters verständlich, dass an den dargestellten Ausführungsbeispielen wesentliche Änderungen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung geändert würde. So können statt der dargestellten Druckelemente andere derartige Elemente und auch andere Anzeigevorrichtungen Verwendung finden. Auch die Klinke kann in konstruktiver Hinsicht Veränderungen erfahren und muss nicht, notwendigerweise von Hand aus betätigbar sein. Es können auch andere Mittel Verwendung finden, um den anzeigenden Teil des Manometers nach   Abnahme desselben vom Reifenventil   in Stellung zu halten 
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 kehren in seine Anfangsstellung gehindert wird, so dass die Ablesung nach Abnahme des Druckmessers und unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventiles am Reifen vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Druckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Luftdruck Mzeigende Element durch eine in dessen Einkerbungen eingreifende SperrkHnke in dt r iixcigf- stellung erhalten sword.
    3. Druckmesser nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das den Luftdruck EMI3.2 ahsperrendes Rückschlagventil in Anzeigestellnig erhalten wird.
    4. Druckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das anzeigende Element von einem in einem rohrförmigen Gehäuse verschiebbaren luhrförmigen Plunger gebildet wird, der die Feder zum Zurückführen des anzeigenden Elementes in seine Anfangsstellung aufnimmt, so dass der Druckmesser bei der Unterbringung einer grösstmöglichen Länge der Feder eine verhältnismässig geringe Bauhöhe erhält.
AT62593D 1910-02-11 1910-12-06 Druckmesser für Pneumatikreifen und dgl. AT62593B (de)

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AT62593B true AT62593B (de) 1913-12-27

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ID=21720046

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